Festgottesdienst zum 100. Geburtstag

Das Gewölbe in der Stadtkirche

Zu einem Festgottesdienst anlässlich des 100. Geburtstages der Geislinger Evangelischen Gesamtkirchengemeinde wurde in die Stadtkirche Geislingen eingeladen. Am 6. April 1912 gründete sich die Gesamtkirchengemeinde mit den Kirchengemeinden Geislingen und Altenstadt. Im Hintergrund stand sicherlich der Zusammenschluss von Geislingen und Altenstadt zur Stadt Geislingen am 1. April 1912. Die Schar der Gemeinden wurde dann am 10. September 1926 erweitert um die Pauluskirchengemeinde und am 16. Januar 1985 um die Markuskirchengemeinde, eine Filialgemeinde der Martinskirche.
Weiler kam am 10. Oktober 1974 dazu.

 

Im Festgottesdienste predigte Dekanin Gerlinde Hühn über „Suchet der Stadt Bestes“. Sie nahm das Chorgewölbe der Stadtkirche als Symbol für die Gesamtkirchengemeinde: „Von vielen einzelnen Säulen getragen erhebt sich ein zusammenführendes, schützendes, geschmücktes Dach über einem weiten Raum. Genauso tragen die Einzelgemeinden das Ganze. Und der Raum darunter trennt nicht voneinander, er ist nötig, denn er bietet einen Freiraum und führt zusammen: Er führt die Menschen zusammen, die in ihm - im freien Raum - Gottesdienst feiern und dort eine Gemeinschaft erleben, die höher ist als alle Vernunft.“

 

Zur geschichtlichen Entwicklung sprach Professor Dr. Hermann Ehmer im Festvortrag und beschrieb die Gründe der Trennung von Kirche und Staat. Armenpflege, Personenstandsgesetz mit bürgerlichen Standesämtern, Baupflicht der Kommunen, Industrialisierung mit Bevölkerungszuwächsen waren die Stichworte.

Zum Nachlesen:

 

Predigt von Dekanin Gerlinde Hühn beim Festgottesdienst am 25. März 2012

 

Festgemeinde beim Jubiläums-Gottesdienst

Kirchengemeinderäte aus den Teilgemeinden der Gesamtkirchengemeinde treffen sich beim Festgottesdienst

Das Fürbitten werdem von Pfarrern und Kirchengemeinderäten gebetet