Evangelische Kirche trauert um Pfarrer Helmut Kienle

Helmut Kienle (4.v.r.) im Kreise der Pfarrerinnen und Pfarrer

Die Evangelische Kirche trauert um Pfarrer Helmut Kienle. Er verstarb an einer schweren Krebserkrankung, die erst vergangenen Oktober festgestellt worden war.


Seit 01. Februar 1988 ist Helmut Kienle als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger tätig gewesen. Im Bürgerheim und Samariterstift, in der Helfenstein-Klinik und im Altenheim Bad Überkingen hat er sich um alte und kranke Menschen gekümmert. Mit seiner feinfühligen Art hat er in den 20 Jahren seiner Tätigkeit im Kirchenbezirk vielen Menschen in ihrem Leid zugehört, sie getröstet und ihnen geholfen. Guten und vertrauensvollen Kontakt hatte Helmut Kienle auch zu dem Pflegepersonal in allen Häusern. Sie schätzten seine ruhige Art. Die Gottesdienste in den Heimen und in der Klinik lagen Helmut Kienle sehr am Herzen und ohne großes Aufsehen begleitete der die Gottesdienste auch selbst am Klavier, wenn kein Organist zur Verfügung stand. Den Pfarrerinnen und Pfarrern im Kirchenbezirk war er ein hilfsbereiter Kollege, der immer bereit war, Vertretungsdienste zu übernehmen. Mit seinem Humor bereicherte Helmut Kienle viele Dienstbesprechungen. In der Stadtkirchengemeinde war er Mitglied des Kirchengemeinderats und war am Geschehen der Kirchengemeinde aktiv beteiligt.

 

Helmut Kienle wurde am 05. Juni 1943 in Aalen geboren. Er studierte in Tübingen und Erlangen Theologie. Nach der I. theologischen Dienstprüfung 1968 war er bis 1971 Assistent bei Professor Martin Hengel in Erlangen. Sein Vikariat begann 1971 in Heidenheim, ordiniert wurde er in Nattheim. Von 1972 bis 1977 war er wieder Assistent bei dem inzwischen nach Tübingen berufenen Professor Hengel. Vom 1. 08. 1977 bis 31. 01. 1988 war er Pfarrer in Neresheim.

Helmut Kienle wäre am 1. Juli dieses Jahres in den Ruhestand gegangen. Dies durfte er nicht mehr erleben.

 

 

Am 25. Januar verstarb Helmut Kienle in der Helfenstein-Klinik, in der er 20 Jahre lang anderen geholfen hat. Er hinterlässt eine große Lücke. Unsere Anteilnahme gehört seiner Frau und Familie.

Traueransprache

Liebe große Trauergemeinde!

 

Wir sind zusammengekommen, weil wir Abschied nehmen müssen von Pfarrer Helmut Kienle, dem lieben Kollegen und zartfühlenden Seelsorger.
Mit diesem Gottesdienst, liebe Familie Kienle, nehmen wir teil an Ihrer Trauer und Ihrem Schmerz.
Wir suchen Trost in Gottes Wort, in den Liedern und den Texten, die Helmut Kienle zum Teil selbst für diesen Gottesdienst ausgesucht hat, wie wenn er uns ein Vermächtnis hinterlassen wollte.

Predigt 

 

Gnade sei mit euch von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Am Anfang der Predigt soll ein Text stehen aus dem Jesaja-Buch, den Helmut Kienle selbst für die Predigt zu seiner Trauerfeier ausgesucht hat.

Jesaja 43, 1 – 3, 4. 5.

1: Und nun spricht der Herr; der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat,  Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
2: Wenn du durch’s Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen.
Wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen und die Flamme soll dich nicht versengen.
3: Denn ich bin der Herr, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland …
4:  …. in meinen Augen bist du wert geachtet und auch herrlich und ich habe dich lieb.
5: So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir …

Liebe Familie Kienle,
liebe Verwandte und Freunde,
liebe Pfarrerskollegen und  -kolleginnen,
liebe große Trauergemeinde!

 


Wir sind versammelt um von Helmut Kienle Abschied zu nehmen,

dem treu sorgenden Ehemann,
dem liebevollen Vater,
dem in Mathilda vernarrten Opa,
dem langjährigen Freund,
dem Pfarrrerskollegen, den die Pfarrerinnen und Pfarrer des Geislinger Dekanats schätzten und mochten.
Abschied nehmen wir von dem Seelsorger, der unzählige Menschen begleitet hat im Krankenhaus, in den Altenheimen in Geislingen und Bad Überkingen und in den Gemeinden: durch Gespräche und Predigten, Begleitung bei Beerdigungen.

 

Gerade wir Letztgenannten, die Pfarrerskollegen und die Gemeindeglieder sind froh, und der Familie Kienle dankbar, dass diese öffentliche Trauerfeier möglich geworden ist.
Denn wir brauchen doch einen Ort, wo wir selbst mit unserer Bestürzung, unserer Trauer und unseren andenkenden Gedanken hinkönnen!
Dieser Ort ist nun unsere Stadtkirche, die ja auch „seine“ Kirche war. War er doch Mitglied im Stadtkirchengemeinderat.
Und wir haben Verständnis dafür, dass dann die Beisetzung im engsten Familienkreis in Aalen stattfindet.
Wir möchten Ihnen, liebe Frau Kienle und liebe Kinder Kienle auf stille zurückhaltende Weise unsere Anteilnahme zeigen. Wir wollen Sie nicht bedrängen, aber wir beten mit Ihnen und singen mit Ihnen. Vielleicht tröstet Sie das ein bisschen, zu sehen, dass Sie nicht allein sind und dass so viele Menschen ihn geschätzt haben.

 

 


Im vergangenen Jahr waren wir noch mit dem Pfarrkonvent in Venedig, Mitte Oktober, und Helmut Kienle war dabei, obwohl es ihm gesundheitlich nicht besonders gut ging. Ich fragte ihn, warum er sich die Reise zumute.
Es war aber der letzte Pfarrkonvent seiner Dienstzeit, da wollte er doch dabei sein. Und im Rückblick sind wir alle froh, dass wir ihn noch einmal so nah erlebt haben, in seiner Art, wie er war:
still und bescheiden,
mit hintergründigem Humor und seinem Lachen
und mit seinem Zuhören-Können und seinen Gesprächen.
Es tat ihm auch gut, ein bisschen bemuttert zu werden, wenn es ihm nicht gut ging.
So behalten wir ihn in Erinnerung und so hat er uns in Erinnerung behalten.

Frau Gröh hat ihm in der Vorweihnachtszeit dann noch einmal die Bilder der Venedigreise auf dem Laptop gezeigt. Das wird ihn gefreut haben.

 


Nach der Reise kam die unerwartete und bestürzende Diagnose.
Es folgten Krankenhausaufenthalte, Chemotherapie und Schmerztherapie.
Nach drei Monaten ist er gestorben, viel zu früh, vor dem Ende seines Dienstes.
Das ging für uns so unfassbar schnell, dass wir es kaum glauben können und es bestürzt uns. Gerade waren wir noch auf der Reise miteinander und nun ist er tot!

 

Nie mehr wird er zurückkehren.
Er wird uns fehlen.

 

Für die Gemeindeglieder kam sein Tod noch überraschender. Viele haben erschrocken und betroffen reagiert, als sie die Nachricht vernahmen.
Am Freitag in der Vesperkirche
und am vergangenen Sonntag in den Abkündigungen im Gottesdienst,
weil sie z. T. gar nicht wussten, dass er krank war.
Alle sind traurig, dass er von uns gegangen ist.
Viele hätten sich gerne bei ihm bedankt und können es nun nicht mehr.

Für Sie, liebe Familie Kienle, die Sie am nächsten dran waren, waren es lange Wochen des Bangens, Hoffens und Mitleidens und sein Tod war absehbar.

 

 


Gerade für Sie, liebe Frau Kienle, die Sie Krankenschwester von Beruf sind, war die Bedeutung der Diagnose überdeutlich.
Und auch ihm selber, der als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger so viele Menschen hat sterben sehen und zum Tode begleitet hat, war wohl bewusst, was ihm bevorstand und dass der Tod unausweichlich sein würde.
Die Chemo konnte ihn nicht heilen, sie konnte nur die Krankheit lindern.
Und so hat er sich – so schien es mir jedenfalls – in sein Schicksal ergeben und nie geklagt und gejammert.
Er war, so kam es mir vor, von einer seltsamen Heiterkeit und Gelassenheit erfüllt, oder soll man sagen, von einer Glaubensheiterkeit erfüllt?
Wie einer, der sich in all dem getragen weiß, der sich in Gottes Hände fallen lässt, wie es im Lied heißt:

 

„Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.“
    EG 533

 

Viele haben ihn besucht, oft mehrmals.
Manchmal waren es gar zu viele. Und man musste den Strom etwas kanalisieren.
Noch mehr haben ihm geschrieben.
Er war immer interessiert an allem und wollte wissen, was sich im Kirchenbezirk oder in der Gemeinde tut.
Im Krankenhaus fühlte er sich nicht nur gut versorgt, sondern umsorgt. Von den Schwestern und den Ärzten.
Er hatte sich noch an der Konzeption der Palliativstation (Station für Schmerztherapie) mitbeteiligt. Jetzt hat er selber die Segnungen der Palliativmedizin an sich erleben dürfen. Man nahm auf ihn und seine Bedürfnisse Rücksicht.
Das Krankenhaus sei ihm in diesen Wochen „zur zweiten Heimat“ geworden
So schrieb er einen Dankesbrief an das Personal, immer besorgt und bedacht um andere und weniger um sich.
Die Familie wurde in die Pflege einbezogen.

Sie, als seine Familie: seine Frau, sein Sohn, seine Töchter, waren um ihn und ganze Tage im Krankenhaus anwesend. So konnten Sie viel mit ihm sprechen und vieles besprechen. Und er hat noch mit allen reden können.
Das Geschenk der Nähe inmitten aller Traurigkeit.
Auch das Enkelkind Mathilda war immer wieder da und erfreute ihn mit ihrem sonnigen, fröhlichen, zutraulichen Wesen.
Es war schön und ein Geschenk, dass er über Weihnachten für drei Wochen nachhause kommen durfte und das Weihnachtsfest im Kreise der Familie feiern konnte, mit einem Hausabendmahl am Heiligen Abend, das Pfarrerin Kluger gehalten hat.

Im neuen Jahr musste er dann wieder – vorzeitig! -  ins Krankenhaus und ist am 25. Januar, am vergangenen Donnerstagabend gestorben.

 


Nicht einmal 64 Jahre ist er alt geworden.
Am 1. Juli d. Jahres wollte er in den Ruhestand treten.
Er ist aus dem aktiven Dienst durch den Tod herausgerissen worden.
Gern hätte er sein Pfarramt „geordnet“ übergeben, so geordnet, wie es seinem Anspruch genügt hätte.
So hat er noch seitenlange Aufstellungen verfasst, damit Frau Gröh und ich im Dekanat wussten, wie die Gottesdienste im Krankenhaus, im Altenheim, im Samariterstift und im Bürgerheim organisiert sind, was schon vorausgeplant war und was noch zu planen wäre. Inzwischen blicken wir durch.
Und es waren viele Kollegen und Kolleginnen bereit, spontan einzuspringen und auszuhelfen.

Auch für die Familie wollte er noch sorgen, bis ans Ende, alle Dinge regeln, von denen er meinte, dass sie noch geregelt werden sollten.
Manches davon ging nicht mehr.
So bleibt vieles Fragment, unabgeschlossen, Bruchstück.
Aber Gott nimmt die Bruchstücke unseres Lebens an.

 


Lebenslauf

 

Helmut Kienle wurde am 5. Juni 1943, also noch in der Kriegszeit, in Aalen geboren.
Er war der Sohn des Kantors von Aalen. Er liebte die Musik, spielte selber Klavier, Trompete, Posaune und Flöte.
Johann Sebastian Bach liebte er von allen Komponisten am meisten.
Kirchenmusiker traute er sich nicht zu werden, da waren seine Ansprüche an sich selbst zu hoch.
In Aalen besuchte er das Schubart-Gymnasium. Ein lustiger Eintrag aus dem Klassenbuch über ihn ist überliefert: „Kienle lacht, weil ich ihn tadle.“

Er studierte dann Theologie in Tübingen im Stift und in Erlangen.
Dort hatte er einen Theologenfreund aus Nordhessen, der ihn zu seiner Hochzeit einlud. So lernte er seine Frau Christine, dessen Schwester, kennen.
Vor 33 Jahren heirateten sie. Das Ehepaar hat vier Kinder, drei Töchter und einen Sohn.

 

Nach dem 1. theologischen Examen war Herr Kienle Assistent im Fachbereich ‚Neues Testament’ bei Professor Martin Hengel in Erlangen (1968 – 1971),
danach Vikariat in Heidenheim und 1972 Ordination in Nattheim.
Von 1972 – 1977 wieder Arbeit an der Uni und Assistent bei dem inzwischen nach Tübingen berufenen Professor Hengel.
Die älteste Tochter Susanne wurde in Tübingen geboren.
Ich habe entdeckt, dass ich ja zur gleichen Zeit in Tübingen war, aber leider sind wir uns nicht begegnet, jedenfalls nicht bewusst und ich kann ihn nun danach nicht mehr fragen.

 

Es hätte mich und andere Kollegen sicher interessiert, dass er z.B. ein Buch geschrieben hat, aber in seiner bescheidenen Art hat er nie viel Aufhebens von seinen Fähigkeiten und Kenntnissen gemacht.
Schade, nun können wir ihn nicht mehr fragen.

 

Von 1977 bis 1988 war Helmut Kienle Pfarrer in Neresheim.
Dort wurde der Sohn Friedrich und die anderen beiden Töchter geboren.
Aber für ihn, als sanften, stillen Mann, war der Umgang mit Schülern und Konfirmanden beschwerlich.
Immer wieder gab es auch depressive Einbrüche.
Das waren schwere Zeiten für ihn und für die Ehe.
Gott sei Dank konnte er am 1. Februar 1988 nach Geislingen wechseln
als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger.
Eine Stelle, von der er sagte, dass sie ihm „auf den Leib geschneidert“ war,
in gewisser Weise abwechslungsreich und mit Zeiten, die er sich einteilen konnte.

Fast bis auf den Tag 19 Jahre lang war er hier unter uns tätig.
Wir werden ihn vermissen, mit seinem Humor und seinen witzigen Bemerkungen bei Dienstbesprechungen.

Unzählige kranke und alte Menschen hat Pfarrer Kienle begleitet.
Mit seiner feinfühligen Art hat er den Menschen in ihrem Leid zugehört, sie getröstet und ihnen geholfen.
Alle, mit denen er zusammengearbeitet hat, schätzten ihn als Pfarrer und Kollegen.
Er war in den Geislinger Predigtplan eingebunden und hat trotz seiner vielen Gottesdienste in den Häusern immer auch noch in den Gemeindegottesdiensten ausgeholfen und Vertretungen übernommen. Nicht nur in Geislingen, sondern auch im ganzen Kirchenbezirk.

Die Pfarrerschaft des Kirchenbezirks Geislingen
und die Landeskirche, in deren Stellvertretung ich hier auch rede,
danken ihm für all seinen Dienst.

 

 


Der Text, den er sich für die Trauerpredigt gewünscht hat, steht bei Jesaja 43, 1 – 5.

 

Dieser Text aus dem zweiten Jesaja wird oft bei Taufen verwendet,
und vielleicht hat ihn Helmut Kienle auch über seinem Enkeltöchterchen ausgesprochen, als er sie in der Pauluskirche taufte.
Nun ist es der Text für das Ende seines Lebens.

 

Da hören wir:
du bist mein,
ich will bei dir sein,
ich bin dein Heiland,
ich habe dich lieb,
du bist herrlich in meinen Augen,
fürchte dich nicht.

 

Es ist nicht schwer, in diesen Worten die Sprache der Liebe zu erkennen.
In dieser Sprache der Liebe redet Gott sein Volk, seine Menschen an.
Es ist ein Volk in der Gefangenschaft, voller Zweifel, ob Gott wirklich nahe ist und helfen kann.
Die Sprache der Liebe, sie will im Zweifel Vertrauen wecken,
in der Einsamkeit Trost spenden,
in der Gottverlassenheit Hilfe ansagen.

Mancher Mensch, der solche Texte hört, wird nur sagen können:
ich merke nicht viel von Gottes Liebe,
ich bin voller Angst und Furcht,
ich bin krank und es geht auf den Tod zu.
Ich bin in einer Krise und komme da nicht wieder raus.
Das ganze Leben erscheint mir sinnlos.

Und er bekommt zu hören:
„Fürchte dich nicht … wenn du
durch’s Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass die Ströme dich nicht ersäufen sollen und wenn du durch’s Feuer gehst, sollst du nicht brennen.“

 

 

Und wahrlich durch Wasser und Feuer ist Helmut Kienle gegangen.
Vielleicht ist ihm der Mut auch mal abhanden gekommen unterwegs, wir wissen es nicht. Aber insgesamt hat er auf uns heiter und gelassen, eben getröstet gewirkt.

 

Der Weg zum Vertrauen auf Gott ist lang, schmerzhaft und mühevoll
und Glauben – das geht oft nicht einfach.

Sogar Jesus Christus hat gerufen:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Und dann sagt derselbe Jesus am Kreuz:
In deine Hände befehle ich meinen Geist.

Da ist beides nebeneinander, Zweifel und Vertrauen.
Der Blick auf den gekreuzigten Christus zeigt uns,
in ihm ist Gott da.
Da, wo wir sind,
ganz unten:
im Schmerz,
im Leiden,
in der Trauer,
in der Angst,
in der Klage.

Wir sind nicht allein, Gott ist da, und das tröstet uns.

Wir können alle nur darauf hoffen, dass sich das, was wir glauben, als wahrhaftig erweist, wenn es mit uns nach unten geht, auf den Tod zugeht.

Dann können wir nur beten:

  Erscheine mir zum Schilde,
  zum Trost in meinem Tod,
  und lass mich seh’n dein Bilde
  in deiner Kreuzesnot.
  Da will ich nach dir blicken,
  da will ich glaubensvoll
  dich fest an mein Herz drücken.
  Wer so stirbt, der stirbt wohl.

 

Ja!
So sei es!

Amen.

 

(Gerlinde Hühn)