In Zusammenarbeit mit dem Gustav-Adolf-Werk war der Pfarrkonvent des Geislinger Kirchenbezirks im Jahr 2008 in Polen.
Dieser Pfarrkonvent diente auch der Vorbereitung des Gustav-Adolf-Festes, das vom 26. bis 28. Juni 2009 in Geislingen stattfand.
Das Programm des Pfarrkonventes sah Begegnungen mit evangelischen Gemeinden in der Diaspora vor, das Kennenlernen von katholischem Leben in Polen und der Besuch von Auschwitz.
Montag, 07. 07. 2008
Abflug von Stuttgart nach Warschau
Stadtbesichtigung
Dienstag, 08.07.2008
Besuch Kirchenleitung und Begegnung mit Bischof Janusz Jagucki
Thema "Evangelische Kirche im Nachkapitalismus gesellschaftlicher Wandel und wie die Protestanten in Polen damit umgehen".
Wanda Falk, Direktorin der Diakonie:
"Evangelisches diakonisches Handeln":
Kontakte mit der Christl. Akademie (Theol. Hochschule). Ökumenischer Rat Leitung: Pfarrer Jreneusz Lukas, Direktor.
Anschließend Fußweg zur Trinitaskirche, dort Be-gegnungen (Pfr. Piotr Gaś).
Kleines Mittagessen in der Gemeinde.
ca. 14.30 Uhr Abfahrt Richtung Süden (Fahrzeit ca. 4 – 5 Stunden) nach Czestochowa /Tschenstochau.
abends Begegnung mit der evangelischen Gemeinde (Praktikant Lukas Gasz und weitere Gemeindeglieder).
Mittwoch, 09.07.2008
Vormittags Besuch Kathedrale der Schwarzen Madonna in Czestochowa /Tschenstochau unter Begleitung von Lukas Gasz.
Gespräch und Führung und Begleitung mit dem katholischen Pater Majetzky.
13.30 Uhr Weiterfahrt Richtung Oswíęcím/Auschwitz.
ca. 17.00 Uhr Ankunft Oswíęcím/Auschwitz anschließend
20.00 Uhr Einführung Thematik "Auschwitz" mit dem Leiter des Zentrums Pater Dr. Deselaers. Zentrum für Dialog und Gebet, Oswíęcím / Auschwitz
Donnerstag, 10.07.2008
9.00 Uhr Besuch Konzentrationslager Auschwitz, Stammlager und Birkenau.
ca. 14.30 Uhr Weiterfahrt Richtung Bielsko-Biała/ Bielitz.
Besuch des evangelischen. Zentrums
Bischof Anweiler: " Nachkapitalismus – Evangelische Kirche in der heutigen Gesellschaft in Polen ", Augustana Verlag, Kirche usw.
abends Abendessen und Begegnung im Bischofshaus.
ca. 20.00 Fahrt zum Hotel Papuga in Wapienica. Parkhotel Papuga
Bielsko-Biała - Wapienica
Freitag, 11.07.2008
Fahrt von Bielsko-Biała/Bielitz nach Kraków/Krakau.
Anschließend Stadtführung mit Bus und zu Fuß.
nachmittags Fakultativ weitere Stadtbesichtigung Jüdisches Viertel, Kazimierz .
16.45 Uhr bis 19.15 Uhr Besichtung Salzbergwerk Wieliczka.
Samstag, 12.07.2008
9.00 Uhr Abfahrt von Kraków/Krakau nach Katowice/Kattowitz.
ca. 10.30 Uhr Ankunft Katowice/Kattowitz, Besuch bei Bischof Szurmann, und Pfarrer Mirosław Czyż Vorstellung eines sozialen Brennpunktprojekts in Kattowitz. Besichtigung Kirche, Gespräch, Begegnung.
ca. 12.15 Uhr Abfahrt zum Flughafen Katowice/Kattowitz ,
anschließend einchecken.
14.30 Uhr Abflug Katowice/Kattowitz mit Germanwings FlugNr. 4U 2733
16.00 Uhr Ankunft Stuttgart-Echterdingen.
Teilnehmende am Pfarrkonvent in Polen:
Reihe hinten v.l.n.r.: Eva Zähringer, Sabine Bayreuther, Klaus Hoof, Yasna Crüsemann, Holger Platz, Annette Leube, Georg Braunmüller, Ingeborg Brüning, Gerd-Ulrich Wanzeck, Frank Bendler, Dekanin Gerlinde Hühn, Alfred Ehmann, Edeltraud Meyer, Martina Rupp, Tabea Schindler, polnischer Begleiter Lukas.
vorne v.l.n.r.: Christian Keinath, Sabine Kluger, Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer, Matthias Krauter, Claudia Kupfer-Feine, Susanne Jutz, Reinhard Hoene, Ulrich Hirsch vom GAW
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Flug von Stuttgart nach Warschau

Das Schloß in Warschau
Montag, 07.07.2008
Treffpunkt Stuttgart-Flughafen
Abflug in Stuttgart mit Germanwings, Ankunft in Warszawa/ Warschau
mit anschließender Stadtbesichtigung.
Warschau empfing den Pfarrkonvent mit einem heftigen Gewitter, dem so mancher Reise-Regenschirm nicht stand hielt.
Die Unterkunft war im Kirchlichen Zentrum, Studentenwohnheim / Gästehaus in Warszawa/ Warschau
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Bischof Janusz Jagucki
Was Evangelisch sein in Polen heißt berichtete der Leitende Bischof der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Janusz Jagucki: 132 kleine Kirchengemeinden mit 140 Pfarrern und 18 Diakoninnen. Sechs evangelischen Diözesen haben etwa 75.000 Gemeindemitglieder bei einer Bevölkerungszahl von 38 Millionen. Dies macht 0,2 % der polnischen Bevölkerung aus.

Wanda Falk, die Leiterin der Diakonie
Besonderes Gewicht legt die polnische evangelische Kirche in die Diakonie. Im Gespräch mit der Leiterin des Diakonischen Werkes, Wanda Falk, wurde deutlich, was diese kleine evangelische Kirche hier leistet. 420 Angestellte und über 1000 Ehrenamtliche sind tätig in Kindergärten, Pflegeheimen, Beratungsstellen zu häuslicher Gewalt, Diakonievereinen und bei Projekten wie Weihnachtshilfswerk für Kinder oder Osterfreizeiten für Ältere und Alleinstehende. 21 % der Bevölkerung sei von Einkommensarmut bedrängt, berichtete Wanda Falk. Dies bestätigte die zu sehende große Anzahl der Anstehenden vor einer Suppenküche in Warschau. Unter dem „Irland-Syndrom“ versteht sich die große Auswanderungswelle besonders junger, gut ausgebildeter Menschen nach Irland. Das schwäche das Land. Wanda Falk berichtete auch, dass 80.000 polnische Frauen in Deutschland im Pflegedienst tätig wären. Durch das Fehlen der Frauen zuhause litten die Familienstrukturen in Polen erheblich.

Pfarrer Ireneusz Lukas, Direktor des Ökumenischen Rates Polen
Der Direktor des polnischen Ökumenischen Rates, Ireneusz Lukas, war davon überzeugt, dass Polen bald eine multi-kulturelle Gesellschaft sei. Dies bedeute eine große Herausforderung für den interreligiösen Dialog. Besonders die Verbreitung religiöser Toleranz und Förderung der Beziehungen sah er als großes Ziel.
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Zusammen mit der Kirchenleitung in Warschau: v.l.n.r.: Ulrich Hirsch, GAW, Bischof Jagucki, Wanda Falk, Pfarrer Lukas, Dekanin Gerlinde Hühn

Der Marktplatz in Warschau
Warschau, polnisch Warszawa ist die Hauptstadt und die größte Stadt Polens. Nach Einwohnern gesehen ist die Stadt die achtgrößte der Europäischen Union. Sie liegt an der Weichse und hat mittlerweile über 1,7 Mio. EinwohnerInnen.
Am 28. September 1939 marschierten deutsche Truppen in Warschau ein und eine verheerende fünfjährige Besatzungszeit brach an. Der Terror der Besatzer traf von Anfang an auf einen entschiedenen Widerstand weiter Teile der Bevölkerung. Der organisierte Widerstand nahm verschiedene Formen an, von geheimen Bildungseinrichtungen sowie kleinen und großen Sabotagen bis zu Attentaten. Warschau war von Beginn der Besatzung an das Zentrum des „Unterirdischen Polnischen Staates“ mit der Geheimverwaltung der Londoner Exilregierung und der Heimatarmee. Nach der Besetzung Warschaus durch die deutsche Wehrmacht wurden die Juden der Stadt und der Umgebung seit dem November 1940 im Warschauer Ghetto – dem zweitgrößten jüdischen Ghetto im besetzten Europa (nach Lodz) – eingesperrt, von wo mindestens 300.000 jüdische Bürger Warschaus deportiert und ermordet wurden. 1941 wurde für Juden die Ghettopflicht eingeführt und das Verlassen des Ghettos sowie jegliche Hilfe für die jüdischen Warschauer unter Todesstrafe gesetzt. Gleichwohl konnten die Organisation Żegota sowie viele Privatleute hunderte Juden vor dem Tod retten.

Denkmal zum Warschauer Aufstand
Am 18. April 1943 kam es zum Aufstand im Warschauer Ghetto unter der Führung von Mordechaj Anielewicz und Marek Edelman, als Reaktion auf die Liquidierung des Ghettos durch die SS. Am 8. Mai 1943 nahmen sich die meisten jüdischen Anführer im Versteck in der Ulica Miła 18 das Leben. Einigen jüdische Einheiten (unter anderem Marek Edelman) gelang die Flucht zum polnischen Untergrund. Eine Folge des Ghettoaufstandes war, dass von der SS am 16. Mai 1943 die Große Synagoge in Warschau zerstört, ein ganzes Stadtviertel niedergebrannt und die meisten der überlebenden Juden im KZ Treblinka ermordet wurden. International wurde dieser Widerstand gegen die Deutsche Besatzung aufmerksam registriert.
Der Warschauer Aufstand, getragen von der polnischen Heimatarmee, begann am 1. August 1944 unter der Führung von Tadeusz Bór-Komorowski. Er war die größte Erhebung gegen die Okkupanten im besetzten Europa während des Zweiten Weltkrieges. Fast die gesamte verbliebene Stadtbevölkerung beteiligte sich an den Kriegshandlungen, deren Ziel ein von Hitlerdeutschland und der Sowjetunion unabhängiges Polen sein sollte. In den ersten Augusttagen wurden die polnischen Medien und eine Pfandfinderpost wiederhergestellt und die Erhebung hatte zunächst Erfolg, als sich die deutschen Truppen aus weiten Teilen der Innenstadt zurückziehen mussten. Aufgrund mangelnden Nachschubs jedweder Form kam der Aufstand schnell in eine kritische Situation. Die der Wehrmacht zu diesem Zeitpunkt weit überlegene Rote Armee war am rechten Weichselufer stehen geblieben und leistete dem Widerstand keine Unterstützung. Außerdem verweigerten die Sowjets den Westalliierten Flugplätze, von denen aus sie mehr Hilfsgüter und Waffen hätten einfliegen können. Die Heimatarmee musste am 2. Oktober 1944 kapitulieren. Im Warschauer Aufstand, der überwiegend durch Einheiten der Waffen-SS niedergeschlagen wurde, kamen fast 200.000 polnische Soldaten und Zivilisten ums Leben. Als Repressalie wurde die Mehrzahl der noch vorhandenen Warschauer Gebäude auf dem linken Weichselufer von den deutschen Truppen planmäßig gesprengt und vollkommen zerstört. Die überlebende Bevölkerung wurde in Konzentrationslager oder zur Zwangsarbeit deportiert.
Mahnmal "Aufstand im Warschauer Ghetto"

Ein Denkmal setzte Polen dem ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt. Sein Kniefall vor dem Mahnmal zum Aufstand im Warschauer Ghetto bei seinem Besuch 1970 wurde als Geste zur Versöhnungsbereitschaft gewertet.
Diese ehrfürchtige Handlung Brandts war für die Delegation und die Öffentlichkeit überraschend.
Pfarrer Piotr Gasz berichtete über die Situation der evangelischen Gemeinde in Warschau.

Schwarze Madonna
Tschenstochau, 200 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Warschau und rund 100 km nordwestlich von Krakau,ist ein weltbekannter Wallfahrtsort.
Der wichtigste bauliche Komplex ist das schwer befestigte Paulinerkloster auf dem als Jasna Góra bekannten Hügel im Westen der Stadt, das während der schwedischen Invasion im Jahre 1655 eine mehrwöchige Belagerung durch schwedische Truppen überstand. An die Klosterkirche mit barockem Innenraum schließen ein 106 m hoher Turm und eine Kapelle mit der berühmten Ikone der Schwarzen Madonna an. Zu hohen kirchlichen Festen zieht das Kloster Hunderttausende Pilger an.
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Besuch in der evangelischen Kirche in Tschenstochau
Ein weiterer Schwerpunkt des Konventes war Auschwitz. „Ich lebe 2008 in Oswiecim und nicht 1943 in Auschwitz“ sagte der Leiter des Zentrums für Dialog in Auschwitz, Dr. Manfred Deselaers auf die Frage, wie er als deutscher katholischer Priester in Auschwitz leben könne.
Die Erinnerung an das Geschehene sei mächtig und gegenwärtig wie eine offene Wunde, meinte er im Gespräch. Das Zentrum für Dialog in Auschwitz wolle dazu dienen, besser auf die Stimme der Erde zu hören. Er machte darauf aufmerksam, dass in den Lagern Auschwitz und Birkenau das wichtigste sich vorgestellt werden müsse: Das Leid der Gefangenen, der tägliche Tod, der Hunger, die Entwürdigung. Auschwitz sei das Symbol für die Toten geworden. Die jüdische Welt vor dem Krieg gebe es nicht mehr. Hitlers Endlösung sei erreicht. Die Judenvernichtung in Polen sei ein deutsches Werk gewesen. Der Verlust des biblischen Weltbildes, in dem der Mensch Gottes Ebenbild sei, sei das Schlimmste. Damit fiel die Verwurzelung der Unantastbarkeit des Menschen. Dass es keine Ehrung der Toten und keine Gräber gebe, sei eine große Wunde, so Dr. Deselaers. Aber die Geschichte dürfe nicht verdrängt werden, man müsse sich ihr stellen. Dies sei der Weg zur Heilung.
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Zentrum für Dialog in Auschwitz, Begegnungsstätte der katholischen Kirche, Erzdiözese Krakau
Wir beginnen - mit Schweigen.
Das Schweigen des Todes; das Schweigen des Lebens.
Das Schweigen nach Zerstörung.
Das Schweigen vor der Schöpfung.
Es gibt Zeiten, da geraten die Lieder ins Stocken,
da erfüllt Finsternis das Leben,
da wird das Martyrium zu einem Sinnbild des Glaubens
gegen den unerbittlich schwarzen Raum, der uns umgibt.
Keine Worte gelangen jenseits der Grenze der Nacht,
kein Kundschafter vermag uns die ganze Geschichte
zu erzählen.
Es bleibt nur das Schweigen.
Das Schweigen Hiobs.
Das Schweigen der sechs Millionen.
Das Schweigen der Erinnerung.
Schweigen
Schweigen.
Das Schweigen des Todes; das Schweigen des Lebens.
Das Schweigen nach Zerstörung.
Das Schweigen vor der Schöpfung.
Es gibt Zeiten, da geraten die Lieder ins Stocken,
da erfüllt Finsternis das Leben,
da wird das Martyrium zu einem Sinnbild des Glaubens
gegen den unerbittlich schwarzen Raum, der uns umgibt.
Keine Worte gelangen jenseits der Grenze der Nacht,
kein Kundschafter vermag uns die ganze Geschichte
zu erzählen.
Es bleibt nur das Schweigen.
Das Schweigen Hiobs.
Das Schweigen der sechs Millionen.
Das Schweigen der Erinnerung.
Wir erinnern uns an sie, während wir das Schweigen
vernetzen
zu einem Schweigen, das sich in Gebet verwandelt,
das die Finsternis berührt, sie aber nicht erfasst,
die Angst, die Erinnerung heißt; und Liebe.
Und Tod und Leben.
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Die Pfarrerinnen und Pfarrer beim einzigen Luther-Denkmal Polens in Bielsko-Biala
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Führung im Augustana-Verlag und durch die Evangelische Hochschule in Bielsko-Biala

Marienkirche in Krakau
Die Bedeutung von Krakau liegt nicht in seiner Größe. Die Stadt hat 750.000 Einwohner. Die wahre Bedeutung Krakaus liegt darin, dass in der Stadt an der Weichsel die Wurzeln der polnischen Nationalidentität liegen.
Schon im Jahre 1000 wurde hier ein Bisturm gegründet und 1038 wurde Krakau vom König Kasimir dem Erneuerer zur polnischen Hauptstadt ernannt. Aus dieser Zeit stammen erste Bauten auf dem Wawelhügel.
Über Jahrhunderte wurden in Krakau polnische Monarchen gekrönt und auch begraben. In Krakau wurde die älteste Universität Polens gegründet. Durch sie wurde die Stadt zum Wissenschafts- und Kulturzentrum Osteuropas.
In seiner Geschichte wurde Krakau mehrmals verwüstet und zertrümmert, u.a. von Tataren und Schweden. Jede Zerstörung der Stadt oder einzelner Teile war eine Gelegenheit architektonische Änderungen einzuführen.
So stehen heute gotische Gebäude neben Barock- und Renaissancebauwerken. Das Wawelschloss ist auf einer Anhöhe etwas abseits der Altstadt mit seiner wunderschönen Kathedrale. An der Universität hat auch Nikolaus Kopernikus studiert. Die Marienkirche hat den größten Krakauer "Schatz", den Veit-Stoß-Altar. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Nürnberger Künstler eingeladen, um diesen Altar, der die wichtigsten Stationen im Leben Marias zeigt, zu bauen.
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Marktplatz mit Tuchhallen

Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka im Karpatenvorland, liegt das Salzbergwerk von Wieliczka.
Es ist eine phantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Künstliche Seen und bizarr geformte Höhlen, Kapellen und Kathedralen, sowie lebensgroße Figuren sind zu sehen. Hier wird der Mythen- und Legendenschatz der Bergleute ebenso wie die Geschichte des Bergwerks lebendig.
Es wird gezeigt, wie der Salzabbau früher vor sich ging, welche Gefahren es gab und welcher Hilfsmittel man sich bediente.
Das Salzbergwerk gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Erstmals wird Wieliczka als Magnum Sal (Großes Salz) in einer päpstlichen Urkunde um 1125 erwähnt

Die Evangelische Kirche in Kattowiz
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlitt die evangelische Gemeinde in Kattowitz große Verluste. Die Zahl der Gemeindemitglieder verringerte sich erheblich, die kirchlichen Gebäude wurden enteignet; von 1945 bis 1947 auch die Kirche. Im Jahr 1949, nach der Rückgabe der Kirche an die Evangelischen wurde ein neuer Altar eingeweiht, der von einem Künstler aus Wisla, Artur Cienciala, mit einer Darstellung der Auferstehung Christi ausgeführt wurde. Kunstvolle Kronenleuchter wurden aufgehängt.
In der Geschichte der Stadt Kattowitz spielte die evangelische Gemeinde eine kulturtragende Rolle und gab zu jeder Zeit ein gutes Bekenntnis protestantischen Glaubens und Lebens ab.
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Gespräche mit dem Ortspfarrer Miroslaw Czyz, der sein soziales Brennpunktprojekt in der Gemeinde vorstellt und mit Bischof Szurmann

Denkmal in Warschau
Johannes Paul II. (bürgerlicher Name Karol Józef Wojtyła) wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen geboren. Er war vom 16. Oktober 1978 bis zum 2. April 2005 Papst der römisch-katholischen Kirche. Mit 26 Jahren und 5 Monaten weist sein Pontifikat die zweitlängste belegbare Dauer in der Geschichte der katholischen Kirche auf. Johannes Paul II. war bislang einziger slawischer Papst. Ihm wird eine maßgebliche Rolle bei der Beendigung des Sozialismus in Osteuropa und speziell in seinem Heimatland Polen zugeschrieben. Am 28. Juni 2005 begann sein Seligsprechungsprozess.
Spuren von ihm sind überall in Polen zu sehen.
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Erinnerungen an Papst Johannes II. in Warschau und im Salzbergwerk Wieliczka.

Als wäre es "live" - ein Bild des Papstes am Bischofshaus in Krakau

Polnische Spezialität: Piroggen
Was sonst noch alles beeindruckte ...
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Hotels in Warschau und Krakau