
v.l.n.r.: Ursula Götz, Siegfried Götz, Jürge Peylo, Landessynodale Anita Gröh, Dekanin Gerlinde Hühn, Elisabeth Stahl, Hermann Stahl, Hans-Ulrich Rooschüz, Günther Herzog, Frau Rooschüz, Inge Jückstock, Gottfried Rothermundt
Am 08. Mai 2012 fand das Treffen der Ruhestandspfarrer im Geislinger Kirchenbezirk mit Dekanin Gerlinde Hühn statt.
Andacht: Dekanin Hühn
Die Anwesenden berichten über ihre aktuelle Situation.
Aus dem Kirchenbezirk, Dekanin Hühn berichtet:
Benefiz-Auktion für Drei-Kirchen-Stiftung:
Für die Geislinger Drei-Kirchen-Stiftung findet am Samstag, 10. November 2012, eine Benefiz-Auktion statt. Das Auktionshaus Eppli, Stuttgart, hat sich bereit erklärt, zugunsten der Drei-Kirchen-Stiftung Markentaschen, Tücher, Pelze, Schmuck, Münzen, Briefmarken, Gemälde u.v.a. zu versteigern. Schirmherr dieser Benefiz-Auktion ist Landrat i. R. Franz Weber. Auktionator Franz Eppli ght davon aus, dass viele Geislingerinnen und Geislinger wertvolle Gegenstände in der Wohnung oder auf dem Dachboden haben, von denen sie sich trennen können. Er hofft auf besondere Stücke der WMF, z. B. Wagenfeld-Entwürfe oder Glaswaren. "So eine Sachspende für einen guten Zweck fällt vielen leichter, als eine Überweisung auszustellen", weiß Eppli. Bei ähnlichen Auktionen sind schon rund 50.000 € für eine Stiftung zusammen gekommen. Denn Eppli spendet die Hälfte der eingenommenen Auktionsgebühren. Auch die Einlieferer haben die Möglichkeit, eine Teil ihres Erlöses zu spenden. Die Einlieferer können selbst bestimmen, welchen Prozentsatz (0% bis 100%) vom Reinerlös der Stiftung zugutekommen soll. Das Auktionshaus teilt sich „Aufgeld“ und „Abgeld“ mit der Stiftung. Ein ausführlicherer Flyer zur geplanten Benefiz-Auktion wird bald erscheinen.
Zwei Expertentage finden in Geislingen statt:
am Mittwoch, 11. Juli 2012 und am Samstag, 08. September 2012 in der Stadtkirche Geislingen jeweils ab 14.00 Uhr für die breite Öffentlichkeit.
Weitere Informationen:
www.kirchenbezirk-geislingen.de
Neuer Gemeindebrief Geislingen
Dekanin Hühn informiert über die Reaktionen auf den neu gestalteten Gemeindebrief der Geislinger Gesamtkirchengemeinde. Der innere Kreis der Kirchengemeinden reagierte z. T. auf die erste Ausgabe sehr kritisch. Die „entfernteren“ Gemeindeglieder waren sehr angetan.
Pfarrplan 2018:
Der Kirchenbezirk hat 1,5 Pfarr-Stellen zu streichen. Eine Korrektur ist vor allem im Distrikt Obere Fils vorzunehmen. Es hat sich schmerzlich gezeigt, dass Teilzeit-Stellen nicht gut besetzbar sind. Im Oberen Fils-Distrikt hat es neben zwei 100-%-Stellen vier Teilzeit-Stellen. Dies muss geändert werden um zukünftig eine Besetzungswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Weitere Infos:
www.kirchenbezirk-geislingen.de
Ehrenamtsprojekt:
Die Landeskirche bietet zur Gewinnung von Ehrenamtlichen das Projekt „Ehrenamt fördern mit System“ an. Die Gemeindeberatung begleitet konkrete Projekte in den Kirchengemeinden bzw. Kirchenbezirken. Der Geislinger Kirchenbezirk hat dieses Projekt aufgenommen und jeder Kirchengemeinde hier 5 Coaching-Treffen mit den Gemeindeberatern.
Situation in der Pfarrerschaft in Geislingen:
In Geislingen ist die personelle Situation momentan angespannt. Pfarrerin Ulrike Ebisch befindet sich in ihrem Freihalbjahr, Pfarrer Dietrich Crüsemann ist erkrankt und fällt bis Anfang Juni noch aus, Pfarrer Martin Breitling wird jetzt aber wieder seinen Dienst aufnehmen, nachdem er die beantragte Elternzeit durch den Tod seines neugeborenen Kindes nicht antreten wird. Dekanin Hühn dankt für die Vertretungsdienste der Ruhestandspfarrer.
Aus der Landessynode
Landessynodale Anita Gröh berichtet über Entwicklungen in der Landeskirche.
Im Landeskirchenausschuss sind zur Zeit sehr viele Dekanats- und Schuldekansstellen neu zu besetzten. Zusatztermine für Sitzungen des LKA sind festgelegt.
In der Landeskirche wird die Gemeindegliederentwicklung genau beobachtet. Die Landeskirche verliert pro Jahr ca. 1 % ihrer Mitglieder, also eine Zahl zwischen 21.000 und 25.000. Dies entspricht einem kleinen Kirchenbezirk. Gründe sind weniger die Austritte sondern, dass die Zahl der Gemeindeglieder die sterben wesentlich höher ist als die, die getauft werden. Geislingen liegt in einer strukturschwachen Region, es fehlen junge Menschen. 1981 betrug die Gemeindegliederzahl im Kirchenbezirk Geislingen noch 34.000, jetzt sind es noch gerade 28.000.
Aufgrund der wirtschaftlich guten Situation sind die Kirchensteuer-Einnahmen momentan leicht besser als im Jahr 2011. Der Finanzausschuss rechnet mit ca. 557 Mio € Kirchensteuereinnahmen 2012.
Weitere Themen:
• Angefragt wird, wie Kinder auf das Abendmahl vorbereitet werden. Dekanin Hühn wird dies bei der nächsten Dekanatsdienstbesprechung einbringen.
• Die Liturgie des Gottesdienstes, vor allem die Stellung des Credo, wird diskutiert.
• Abendmahl: Die Lutherische Messe findet in der Stadtkirche an allen hohen Feiertagen statt. Wie wird sie empfunden: Fremd oder vertrautes Zuhause?
• Eigenheit der Württembergischen Landeskirche: jeder macht, was er will.
• Erwachsenenbildung: Referentenliste und Themen sollten unbedingt zusammengestellt werden und im Programm HdB bzw. Internetseite des Kirchenbezirks veröffentlicht werden.

Christine Kienle berichtet über ihren Israel-Aufenthalt
Zum Herbsttreffen kamen die Ruhestandspfarrer des Geislinger Kirchenbezirks am 18. Oktober 2011 ins Haus der Begegnung in Geislingen.
In ihrer Andacht sprach Dekanin Hühn über „Christus als Alleinherrscher, Bild in der Chorapsis des Normannendoms in Cafalù, Sizilien
Folgende Themen wurden besprochen:
Pfarrplan 2018:
Der Kirchenbezirk Geislingen hat bis 2018 nach Vorgaben des Pfarrplans 1,5 Pfarrstellen zu streichen. Insgesamt sind es in der Landeskirche 80 Pfarrstellen. Eine Kürzung im Alb-Distrikt ist schwierig, da sie Gemeinden weit auseinander liegen. Durch Rückgang der Gemeindegliederzahlen bleibt die durchschnittliche Pastorationsdichte bei 1800 Gemeindeglieder/Pfarrstelle. Heutzutage werden nicht automatisch Neugeborene getauft. Hier überlegt die Gesamtkirchengemeinde eine Aktion „Tauffest“.
Neubesetzungen
Seit 01. August 2011 ist Kuchen vakant. Pfarrer z.A. David Dengler macht Vertretung
Seit 01. September 2011 ist in Gruibingen Pfarrerin Magdalena Smetana
Ab 01. November 2011 ist Jörg Beißwenger Pfarrer in Eybach und Stötten. Die Investitur ist am 6. November um 9.00 Uhr in Eybach.
100 Jahre Gesamtkirchengemeinde Geislingen
1912 wurde die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Geislingen gegründet. Im Jahr 2012 werden Festveranstaltungen dazu stattfinden. Eröffnet wird mit einem zentralen Fesgottesdienst in der Stadtkirche am Sonntag, 25. März 2012, 9.30 Uhr. Im Anschluss an diesen Gottesdienst kommt Archivdirektor i.R. Ehmer zu einem Festvortrag zu „Bildung von Gesamtkirchengemeinden“. Ein Festprogramm wird noch erscheinen.
Am 29./30. Juni 2012 ist in und rund um die Stadtkirche der Kirchenbezirkstag 2012. Auch hier wird ein Festprogramm noch verteilt.
Bericht Landessynode
Anita Gröh berichtet, dass momentan die Diskussion um „Homosexualität“ alle durchaus wichtigeren Themen überschattet. Ein Klausurtag dazu hatte die Landessynode am 15. Oktober 2011.
Ehepaar Götz und Ehepaar Peylo berichten von interessanten Vorträgen beim Pfarrertag.
Bericht Frau Kienle von ihrem Israel-Aufenthalt
Christine Kienle war von März bis Mai in Israel und arbeitete in der Begegnungsstätte Beit Jala mit. Sie berichtet über die Einrichtung selbst und interessante Begegnungen und Erfahrungen.

Ruhestandspfarrer im Kirchenbezirk Geislingen, v.l.n.r.: Karl Scheufele, Hans-Ulrich Rooschüz, Elisabeth Scheufele, Dekanin Hühn, Dieter Wiedmaier, Frau Wiedmaier, Ursula Götz, Inge Jückstock, Siegfried Götz, Elisabeth Stahl, Hermann Stahl, Günther Herzog
Im Paulusgemeindezentrum in Geislingen traf sich im Mai 2011 Dekanin Gerlinde Hühn mit den Ruhestandspfarrern und Ehefrauen des Geislinger Kirchenbezirks. Dieses regelmäßig stattfindende Treffen dient der gegenseitigen Information.
Dekanin Hühn informierte über den Kirchenbezirk:
Im Jahr 2011 lädt der Kirchenbezirk zu der Veranstaltungsreihe "Psalmen" ein. Dabei werdenGottesdienste, Vorträge, Informationsveranstaltungen, Bibliolog, Konzerte zu den Psalmen u. a. angeboten. Höhepunkt ist die Ausstellung mit über 60 Psalmenbannern, die von regionalen Künstlerinnen und Künstler geschaffen wurden. Das Psalmen-Projekt wird auch vom Innovationsfonds der Landeskirche finanziell gefördert.
Das im Kirchenbezirk durchgeführte Projekt zur Ehrenamtsförderung entstand aus der Visitation des Kirchenbezirks durch Prälatin Gabriele Wulz im Jahr 2010.
Der Kirchenbezirks-Ausschuss nahm die Bitte der Kirchengemeinden auf, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu fördern und engagierte Menschen zur Mitarbeit zu ermutigen. Die Gemeindeberatung der Landeskirche begleitet dieses Projekt "Ehrenamt fördern mit System" und berät die Distrikte und Kirchengemeinden. Finanziert wird dieses Projekt aus dem Innovationsfonds des Kirchenbezirks.
Zur Personalsituation im Kirchenbezirk infomierte Dekanin Hühn:
Die Pfarrstelle Wiesensteig konnte mit Pfarrer Jörg Schaber besetzt werden, der die Ausbildung über den Pfarramtlichen Hilfsdienst macht.
In Gruibingen wird am 01. September 2011 Pfarrerin Magdalena Smetana ihren Dienst antreten.
In Auendorf ist seit 01. März Pfarrerin Birgit Enders mit 50 % tätig. Sie hat ergänzend einen 50-%-Dienstauftrag in den Heimen des Samariterstiftes in Geislingen.
Die Pfarrstelle Eybach-Stötten ist vakant und wird auf 15. Mai ausgeschrieben.
Die 50 %ige Krankenhauspfarrstelle in Geislingen wird Ende 2011 vakant. Der derzeitige Stelleninhaber, Klaus Hoof, geht in den Ruhestand.
Die PDA-Stelle bei der Dekanin ist zur Zeit mit Pfarrerin Maren Pahl besetzt.
Auf der Stelle Donzdorf II ist Pfarrerin z. A. Viola Schenk.
Eine Diskussion entwickelt sich noch zur Vorruhestandsregelung für Pfarrerinnen und Pfarrer, die die Landessynode beschlossen hat.
Landessynodale Anita Gröh berichtet aus der Landessynode:
Bei der letzten Tagung im März 2011 standen die Katastrophe in Japan und die Debatte um Homosexualität zwar nicht auf der Tagesordnung, prägten aber die Sitzung. Die Landessynode beschloss, der evangelischen Kirche in Japan 1 Millon Euro zu spenden. Zur Diskussion um Homosexualität wird die Landessynode im Oktober einen Klausurtag haben.
Der Antrag der Offenen Kirche zur Besetzung von Oberkirchenrats- und Prälatenstellen wurde mehrheitlich abgelehnt. Es wird als weiterhin keine Wahl durch die Landessynode geben, sondern der Landeskirchenausschuss bleibt zuständig. Auch wurde der Antrag auf Prüfung von Strukturveränderungen bei Verwaltungsstellen und Kirchenbezirken mehrheitlich abgelehnt.
Die Landessynode hat mehrheitlich beschlossen, Jugenddelegierte im Alter zwischen 18 und 23 Jahren beratend zuzuwählen.
Die Jugendreferentinnen Sabine Angnes und Romy Zerrenner berichten über die Situation der Jugendarbeit im Kirchenbezirk.
Jugendreferentin Sabine Angnes spricht von einer veränderten Welt der Jugendlichen. Der Tages- und Schulrhythmus hat sich geändert, Kinder und Jugendliche sind wesentlich mehr beansprucht als früher. Ihre Lebenswelt ist differenzierter und schnelllebiger. Jugendliche beschäftigt Schule und Armut.
Jugendliche für eine kontinuierliche Mitarbeit zu gewinnen ist aufgrund deren zeitlicher Eingebundenheit beinahe unmöglich. Die Kommunikation wird weithin über moderne Wege geführt: Homepage, Twitter, Facebook.
Jugendliche, so Sabine Angnes, wollen keine Bespaßung sondern Beteiligung. Sie wollen mitgestalten, in welcher Form auch immer. Die traditionelle Gottesdienstform ist für Jugendliche ein Hindernis. So hat das Jugendwerk im Distrikt Untere Fils das Projekt "Jugendkirche" begonnen. Vierzehntägig am Sonntagabend um 18.00 Uhr wird in der Johanneskirche in Gingen der Jugendgottesdienst Celepraytion angeboten, mit Musik, Sprache, Predigt für Jugendliche. Licht spielt dabei eine besondere Rolle.
Sabine Angnes spricht die Rolle des Freundeskreises an, der eine Jugendreferentenstelle mit finanziert. Das Anstellungsverhältnis von JugendreferentInnen in der Landeskirche hat sich vielfach verändert. Es gibt häufig reduzierte Dienstaufträge dazu hin zeitlich begrenzt.
Romy Zerrenner ist als Jugendreferentin in Geislingen tätig. Ihr Dienstauftrag umfasst 6 Stunden Religionsunterricht sowie 6 Stunden an der Lindenschule mit Jungschar und Teen-Kreis sowie Mitarbeit in der Konfirmandenarbeit in Geislingen. Sie spricht von einem wertvollen Erstkontakt, den ihr die Arbeit an der Schule ermöglicht. Es werde viel über den persönlichen Kontakt erreicht. Kinder und Jugendiche müssten so angenommen werden, wie sie wären. Eltern hätten den hohen Anspruch, dass ihre Kinder möglichst viel lernen würden, damit sie im Arbeitsleben möglichst viel "wert" wären.

v.l.n.r.:
Hans-Ulrich Rooschüz, Dr. Werner Schock, Hermann Stahl, Gottfried Rothermundt, Ursula und Siegfried Götz, Frau Herzog, Brunhilde und Jürgen Peylo, Dekanin Hühn, Elisabeth und Karl Scheufele
Treffen Ruhestandspfarrer
am Dienstag, 20. April 2010, im Haus der Begegnung in Geislingen
Anwesend waren
Ehepaar Götz, Ehepaar Scheufele, Herr Stahl, Frau Herzog, Ehepaar Peylo, Ehepaar Rooschüz, Herr Dr. Schock, Herr Rothermundt
Dekanin Hühn, Frau Gröh
Das Treffen begann mit einer Andacht von Dekanin Hühn über den guten Hirten
Beginn mit einer kurzen Runde: Was mich bewegt
Aktuelles und Neues aus dem Kirchenbezirk
- Vakaturen und Neubesetzungen im Kirchenbezirk
Die Pfarrstelle Wiesensteig wird auf 01. September 2010 wieder besetzt. Der Stelleninhaber macht die Ausbildung des pfarramtlichen Hilfsdienstes. Er hat damit 75 % Gemeindearbeit und 25 % Ausbildung. Diese Besetzung endet mit Abschluss der unständigen Zeit des Stelleninhabers in fünf Jahre.
Diese Stellenbesetzung mit 75 % bringt mit sich, dass die Pfarrstelle Gruibingen ebenfalls neu besetzt werden muss mit 75 %. Der bisherige Stelleninhaber, Pfarrer Keinath verlässt Gruibingen auf 01. September 2010.
Pfarrerin Enders in Eybach/Stötten ist erkrankt. Die Vertretungszeit kann sich länger hinziehen.
Die Pfarrstelle Donzdorf II – 50 % - ist noch nicht wieder besetzt.
Die Pfarrstelle Bad Überkingen konnte mit Pfarrer Dr. Drescher-Pfeiffer ständig besetzt werden. Er hat 75 % Gemeindepfarramt und 25 % bewegliche Pfarrstelle im Kirchenbezirk.
- Bezirksvisitation durch Prälatin Wulz
Am Freitag, 23. April 2010, beginnt die Bezirks-Visitation durch Prälatin Wulz mit dem Bezirksforum. Dabei stellen sich die Gemeinden, Einrichtungen und Werke des Kirchenbezirks vor und es gibt zwei Voten über den Kirchenbezirk von außerhalb: Chefredakteur Schmauz von der Geislinger Zeitung und Dekan Hermann von der Kath. Kirche.
- Neuer Pfarrplan
Der neue Pfarrplan 2018 wird durch die Landessynode vorausichtlich im Sommer 2010 beschlossen. Es wird damit gerechnet, dass im Umfang des 2. Pfarrplanes, der 2011 umgesetzt sein muss, Pfarrstellen gestrichen werden. Für den Kirchenbezirk Geislingen würde dies die Streichung 1 Pfarrstelle bedeuten.
Aktuelles und Neues aus der Landessynode
Landessynodale Gröh berichtet:
Das Pfarrstellenbesetzungsgesetz wurde neue beschlossen. Es gibt eine Ergänzung zum bisherigen Verfahren: Aus den nicht benannten Bewerberinnen/Bewerber kann das Besetzungsgremium noch eine Person auf die Bewerbungsliste setzen, sofern diese nicht benannten ihre Zustimmung zur Weitergabe ihrer Namen gegeben haben.
Die finanzielle Situation der Landeskirche hängt mit der Wirtschaftsentwicklung und den Steuerreformplänen der Bundesregierung zusammen. Für das Jahr 2010 wird mit 500 Mio Kirchensteuereinnahmen gerechnet. Trotzdem soll die Landessynode jährlich 10 – 12 Mio € einsparen. Über die Streichungen wird in der Landessynode augenblicklich intensiv diskutiert.
Es gibt aktuell wieder große Diskussionen über neue Gemeindeformen: Gemeinschaftsgemeinden, Profilgemeinden, Jugendgemeinden. Frau Gröh berichtet von einem Gespräch mit der Stuttgarter Jugendpfarrerin, Frau Daiss. Sie informierte über die Arbeit der Jugendkirche Stuttgart.
In der Landessynode wurde ein Antrag eingereicht, der OKR möge eine Handreichung für den Verkauf von Gemeindehäusern erstellen. Speziell war dabei an den Verkauf an muslimische Religionsgemeinschaften gedacht. Dieser Antrag wird nun nach Diskussion mit dem OKR nicht weiter ausgeführt. Dekanin Hühn berichtet über die Situation nach dem Verkauf des Geislinger Martin-Luther-Hauses an einen türkischen Bauträger. Die Diskussion um die Fetullah Gülen – Bewegung wird ihrer Ansicht nach von der Türkei nach Deutschland herein getragen.
Neuer Termin
Als nächster Termin für ein Treffen wird festgelegt:
Dienstag, 09. November 2010, 14.30 Uhr, im Haus der Begegnung.

Dekanin Gerlinde Hühn berichtet im Kreis der Ruhestandspfarrer
Groß war der Zuspruch des Treffens von Dekanin Hühn und Landessynodaler Gröh mit den Ruhestandspfarrern des Geislinger Kirchenbezirks am 17. November 2009.
Zu Anfang berichteten die Anwesenden über „Was Sie bewegt“.
Anlässlich des 475-jährigen Jubiläums der Württembergischen Evangelischen Landeskirche wurde ein Film über die Landeskirche produziert. Dieser wird gezeigt.
Neues aus dem Kirchenbezirk
Dekanin Hühn informiert:
Bezirksvisitation
Im Jahr 2010 ist Bezirksvisitation durch Prälatin Wulz. Das dazu gehörige Bezirksforum findet am Freitag, 23. April 2010, um 17.30 Uhr, voraussichtlich im Jugendheim Geislingen, statt. Alle sind dazu eingeladen.
Bezirkssynode
Eine thematische Bezirkssynode zu „Landwirtschaft“ findet am Freitag, 26. März 2010, in Hausen statt. Beginn ist voraussichtlich später Nachmittag mit einer Hofbesichtigung.
Pfarrkonvent:
Der diesjährige Pfarrkonvent war in Isny. Thema war „Wirtschaft – Kapital – Gottes Gebot“. Die Pfarrerinnen und Pfarrer des Geislinger Kirchenbezirks beschäftigten sich mit den Anfragen, die sich aus der Finanzkrise an die Theologie und die Gemeindearbeit ergeben. Thematische Schwerpunkte waren die Unternehmerdenkschrift der EKD vom Juni 2008, die Besichtigung einer nachhaltig arbeitenden Brauerei, die Beschäftigung mit der biblischen Sozialgesetzgebung im AT und die Folgen der Globalisierung. Referent war Prof. Dr. Frank Crüsemann, Bielefeld.
Im Jahr 2010 ist der Pfarrkonvent im Kloster Lehnin, Brandenburg. Es finden Treffen mit Pfarrerin Sabine Habighorst, Leiterin der dortigenSeelsorgeausbildung, und Bischöfin Junkermann in Magdeburg statt.
Vakaturen
Im Kirchenbezirk sind weiterhin die Pfarrstellen Bad Überkingen, Wiesensteig und Donzdorf unbesetzt. Dekanin Hühn dankt für die Vertretungsdienste, auch in den Heimen. Es wird über die reduzierten Pfarrstellen diskutiert, insbesondere über die 75%-Stellen.
Stadtkirche
Die Sanierung der Südseite der Stadtkirche beginnt im nächsten Jahr.
Neujahrs-Empfang
Am Donnerstag, 14. Januar 2010, beginnt um 18.30 Uhr der Neujahrsempfang mit Kultusminister Helmut Rau. Thema wird sein „Die Zukunft der Bildung – unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit Migrationshintergrund“. Der Neujahrsempfang findet im großen Saal des ehemaligen Martin-Luther-Hauses statt.
Martin-Luther-Haus
Das Martin-Luther-Haus ist an den türkischen Bauunternehmer Yorulmaz verkauft. Momentan sind die Renovierungsarbeiten im vollen Gange. Der Erlös des Verkaufs geht an den Grundstock der Gesamtkirchengemeinde.
Vesperkirche
Die Vesperkirche beginnt am 10. Januar mit einem Eröffnungsgottesdienst und wird am 31. Januar abgeschlossen. Zuständig ist Pfarrer Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer.
Kindergärten
Dekanin Hühn berichtet über die schwierigen Verhandlungen mit der Stadt Geislingen über die Finanzierung der Kindergärten. Auch ist momentan die Tendenz, Kindergärten zusammenzulegen. So soll auch im städtischen Hallenbad ein „Groß“-Kindergarten entstehen.
| ||||||
Ruhestandspfarrer im Gespräch

Frau Gröh berichtet aktuell. In der kommenden Woche tagt die Landessynode. Der Haushaltsplan steht im Mittelpunkt. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird für 2009 mit einem Kirchensteueraufkommen von ca. 540 Mio Euro gerechnet.
Diskutiert wird der Antrag, das Pfarrstellenbesetzungsgesetz zu ändern. Auch liegt ein Antrag vor, bei Umparochierung von Gemeindegliedern dies bei der Kirchensteuerzuweisung und den Pfarramtssekretariatsstunden sowie dem Pfarrplan zu berücksichtigen.
Nächstes Treffen:
Dienstag, 20. April 2010, 14.30 Uhr, Haus der Begegnung Geislingen, Bahnhofstr. 75

Dekan Hühn in der Mitte der Ruhestandspfarrer mit Ehefrauen
Bereits zum dritten Mal trafen sich die Ruhestandspfarrer mit ihren Ehefrauen auf Einladung von Dekanin Gerlinde Hühn.
Am Anfang berichteten die Anwesenden berichten aus ihrer persönlichen Situation.
Anschließend wurden viele Themen besprochen:
Pflegeheime
Dekanin Hühn und Frau Gröh berichten über die Situation an den Pflegeheimen in Geislingen und Bad Überkingen. Bedingt durch Krankheit und Vakatur werden Vertretungsdienste notwendig. Hilfe und Unterstützung wird zugesagt und Termine bereits vereinbart. Pfarrer Götz erzählt von seinem Vertretungsdienst im Samariterstift.
Gustav-Adolf-Fest
Quartiere für Übernachtungsgäste werden noch benötigt.
Dekanin Hühn gibt Informationen zum Fest.
Am Samstag, den 20.6., vor dem Gustav-Adolf-Fest wird der Geislinger Zeitung eine Fest-Beilage beiliegen. Hier werden das Programm, Hintergrund-Infos zum GAW, Vorstellung der Foren und Fotos von RefentInnen ausführlich veröffentlich, um Lust an der Teilnahme zu wecken.
Sizilien-Reise
Dekanin Hühn berichtet von ihrer soeben abgeschlossenen Sizilien-Reise. Es gab 5 abendliche Gespräche mit PfarrerInnen und MitarbeiterInnen der evangelischen Kirchen in Sizilien. Außerdem wurde ein afrikanisch-waldensischer Gottesdienst besucht. Herr Peylo erinnert daran, dass Riesi auch einmal Thema in den Waldheim- Vorbereitungsheften war.
Bericht aus dem Kirchenbezirk
Anstehende Vakaturen
Dekanin Hühn berichtet von Vakaturen im Kirchenbezirk. Bad Überkingen, Wiesensteig und Geislingen-Altenstadt-West sind bzw. werden vakant. Andere kommen möglicherweise dazu.
Die Ruhestandspfarrer erklären ihre Bereitschaft, mit auszuhelfen.
Kindergarten
Dekanin Hühn berichtet von der Situation in Geislingen. Die geplante Krippen-Gruppe im Niemöller-Kindergarten wird ggf. gestoppt, sollte der Geislinger Gemeinderat sich der Haltung von OB Amann anschließen und die notwendige finanzielle Unterstützung nicht in dem Maß zugestehen, wie es üblicherweise passiert.
Dekanin Hühn lädt nochmals zu dem Empfang anlässlich ihres 60. Geburtstages ein.
Martin-Luther-Haus
Dekanin Hühn informiert über die Absicht, das MLH einem deutschen Bauunternehmer türkischer Herkunft zu verkaufen. Es entwickelt sich eine Diskussion darüber, wie das MLH dann genützt werde. Die Anfrage kommt auf, inwieweit die Kirche noch ein Standbein im MLH habe.
Baumaßnahmen
Martinskirche Geislingen
Die Martinskirche wird angerüstet. Es regnet rein.
Erfreulich ist der von der Stadt geplante Abriss des Eckgebäudes B 10/Stockstraße.
Stadtkirche Geislingen
Der II. Bauabschnitt Außensanierung Stadtkirche Südseite steht an.
Ausbildungsvikare
Im Kirchenbezirk sind seit März 2009 vier neue Ausbildungsvikare:
Amstetten: Vikar Steffen Hägele
Gingen: Vikar Sebastian Steinbach
Süssen: Vikar Andreas Gerstlauer
Geislingen-Altenstadt: Vikar Cornelius Küttner
Landessynode - Frau Gröh berichtet:
Mission+Ökumene+Entwicklung:
Die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes findet 2010 in Stuttgart statt.
Die Landeskirche hat 20 Pfarrer freigestellt für den Dienst in der Mission
Landeskirchenausschuss
Die Nachfolge von Oberkirchenrätin Junkermann steht an. Der LKA hat mehrheitlich beschlossen, diese Stelle nicht auszuschreiben.
Pfarrstellenbesetzungsgesetz
Frau Gröh verteilt den Antrag auf Änderung des Pfarrstellenbesetzungsgesetzes. Zukünftig sollen alle Bewerbungen auf eine Pfarrstelle an das Besetzungsgremium weitergeleitet werden. Frau Gröh berichtet, wie in der Hannoverschen Landeskirche die Regelung zur Pfarrstellenbesetzung aussieht.
Gemeindeformen
Im Theologischen Ausschuss wird dieser Antrag auf Zulassung neuer Gemeindeformen noch beraten.

v.l.n.r. Hermann Stahl, Werner Schock, Siegfried Götz und Ehefrau, Gerhard Trostel, Frau Scheufele, Dekanin Hühn, Frau Kienle, Frau Wiedmaier und Dieter Wiedmaier
Im Oktober waren die Ruhestandspfarrer samt Ehefrauen zum zweiten Mal im Jahr 2008 eingeladen zu einem Treffen mit Dekanin Gerlinde Hühn und Landessynodaler Anita Gröh.
Aktuelle Themen des Kirchenbezirks wie Gustav-Adolf-Fest, Pfarrplan und Immobilien waren dieses Mal im Gespräch.
Über die Ereignisse auf landeskirchlicher Ebene informierte die Landessynodale Anita Gröh. Hier waren besonders die Immobilien-Diskussion, die Finanzen, die Schuldekansstellen sowie Überlegungen zum Pfarrstellenbesetzungsgesetz gefragt.

v.l.n.r.: Wolfgang Seybold, Jürgen Peylo, Hermann Stahl, Dekanin Hühn, Günther Herzog, Dieter Wiedmaier, Karl Scheufele, Siegfried Götz
Die Ruhestandspfarrer im Geislinger Kirchenbezirk kamen auf Einladung von Dekanin Hühn im Mai 2008 zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der evangelischen Kirche zu informieren.
Dekanin Hühn berichtete Aktuelles aus dem Kirchenbezirk. So standen unter anderem Fragen zum Konfirmandenunterricht, Pfarrplan, Gemeindefusionen und Immobilienmanagement zur Diskussion.
Landessynodale Anita Gröh informierte über landeskirchlichen Themen. Besonders interessierten ihre Ausführungen über die Anträge zu neuen Gemeindeformen in der Landeskirche.