Stadtkirche Geislingen


Die Stadtkirchengemeinde hat zwei Pfarrstellen:

Pfarramt Stadtkirche I
Dekanin Gerlinde Hühn
Hansengasse 2
73312 Geislingen (Steige)
Tel. (07331) 4 17 61
Email:  ev.dekanat.geislingen@dont-want-spam.t-online.de


Pfarramt Stadtkirche II
Pfarrer Dietrich Crüsemann 
Geschäftsführender Pfarrer an der Stadtkirche.
Kirchplatz 2
73312 Geislingen (Steige)
Telefon (07331) 42 773
 pfarramt.stadtkirche-2@dont-want-spam.ev-kirche-geislingen.de
 
Stadtkirche Geislingen
Kirchplatz 1
direkt an der B 10 links Richtung Ulm, Ortsausgang 


Pfarrer Dietrich Crüsemann und Dekanin Gerlinde Hühn
Pfarrer Dietrich Crüsemann und Dekanin Gerlinde Hühn

Pfarrer Dietrich Crüsemann und Dekanin Gerlinde Hühn



Pfarrerin Maren Pahl ist Pfarrerin im Kirchenbezirk Geislingen. Sie wirkt an der Stadtkirche und im Distrikt Geislingen.
 
Sie ist zu erreichen unter:
 
Maren Pahl
St. Galler Str. 8
73035 Göppingen (Faurndau)
Telefon 07161/9865958
E-Mail:  maren.pahl@dont-want-spam.elkw.de 


Pfarrer an der Stadtkirche Geislingen

v. l. n. r.: Pfarrerin Maren Pahl, Pfarrer Dietrich Crüsemann, Dekanin Gerlinde Hühn

v. l. n. r.: Pfarrerin Maren Pahl, Pfarrer Dietrich Crüsemann, Dekanin Gerlinde Hühn


Pfarramtssekretärin im geschäftsführenden Pfarramt II der Stadtkirche ist Iris Goebel.

Sie ist im Pfarrbüro in der Regel erreichbar am Dienstag und Freitag, jeweils vormittags, unter Telefon (07331) 42773

Iris Goebel, Pfarramtssekretärin

Iris Goebel, Pfarramtssekretärin


Der Kirchengemeinderat

Kirchengemeinderat Stadtkirche Geislingen

Kirchengemeinderat Stadtkirche Geislingen


Die Stadtkirchengemeinde
 
 
Im Zentrum der unserer Kirchengemeinde steht die Stadtkirche, Geislingens bedeutsamstes Bauwerk, Dekanatskirche und Mittelpunkt des Kirchenbezirks Geislingen. Die stolze, dreischiffige gotische Pfeilerbasilika, die in die alte Stadtmauer eingebunden ist, wurde 1424 bis 1428 an Stelle einer Marienkapelle erbaut – von Bauleuten der Ulmer Münsterbauhütte, denn Geislingen war kurz zuvor zu Ulm gekommen.
 
Der 1862 vollendete 63 Meter hohe Westturm überragt die Stadt und ist auch von der viel befahrenen Bahnstrecke Stuttgart - Ulm aus gut zu sehen. Die Stadtkirche ist ein wahres Schatzkästlein. Im Inneren ist besonders bemerkenswert das kunstvolle Chorgewölbe, das Chorgestühl aus der Werkstatt Jörg Syrlin des Jüngeren von 1512, eine Reihe von Epitaphen (ab 1471), der Choraltar von Daniel Mauch (1520), die Kanzel von 1621 sowie die barocke Sakristeitür von 1683.
 
 
Die Stadtkirche besitzt eine große Ausstrahlungskraft, und es zeichnet die Stadtkirchengemeinde aus, dass sie einerseits eine „ganz normale“ Gemeinde ist, andererseits aber als Gebäude wie als Veranstaltungsort einer Vielzahl von Gottesdiensten, Konzerten. Vorträgen und Ausstellungen für zahlreiche Menschen außerhalb der eigentlichen Gemeinde, ja der eigenen Konfession wichtig ist.
 
Die eigentliche Stadtkirchengemeinde ist zahlenmäßig - wie zahlreiche ähnlich strukturierte Altstadtgemeinden - seit Jahren einem Schrumpfungsprozess ausgesetzt und zählt nach letztem Stand 1262 Mitglieder. Die Zahl der „Alteingesessenen“ im Zentrum der Stadt sinkt kontinuierlich. Werden Häuser verkauft weil Erben längst fortzogen, so sind die Käufer in der Regel Menschen mit Migrationshintergrund. Wo Mieter für die oft engen Wohnungen gefunden werden, verfügen sie meist über kein hohes Einkommen. Wer finanziell dazu in der Lage ist, baut lieber in den Randlagen unserer Kleinstadt. Die demographische Entwicklung tut das ihrige dazu, dass die Gemeinde in den letzten Jahren wesentlich kleiner geworden ist, und daher auch schweren Herzens das für heutige Verhältnisse viel zu groß dimensionierte Gemeindehaus verkaufen musste.
 
Die Stadtkirchengemeinde hat sich den Bedingungen aber angepasst und tut es ständig neu. Der Sonntagsgottesdienst und das wöchentliche Abendgebet, aber auch der gern besuchte monatliche „Kinderkirchmorgen“ für die Kleinen zwischen 4 und 12 sind ihr spirituelles Zentrum. Der Zusammenhalt derer, die sich kennen ist wichtig, wie auch die Seelsorge durch die Geistlichen. Der Stadtkirchenkreis mit interessanten Vorträgen und Unternehmungen ist für viele Frauen seit Jahren ein wichtiger Ort. Um den Gustav-Adolf-Kreis mit Donnerstagsrunde sowie die regelmäßige Jubilarsrunde zentriert sich die Seniorenarbeit. Mit dem Christlich-Islamischen Gespräch wird die Gegenwart in einer multikulturellen und multireligiösen Stadt ernst genommen. Der evangelische Oberlinkindergarten steht für den diakonischen Einsatz der Gemeinde. Die überwiegende Mehrzahl der Kinder stammt aus Familien mit Migrationshintergrund und wirtschaftlich sehr einfachen Verhältnissen, und die Erzieherinnen sind mit viel Liebe und großem Engagement bemüht, die Kinder zu stärken. Zugleich ist dies ein Ort der lebendigen Integration, an  dem Kinder wie Erwachsene dem christlichen Menschenbild begegnen, und im Zusammenleben verschiedener Kulturen andere Religionen und Traditionen als bereichernd kennen lernen.
 
Eine gastfreundliche Mesnerin und die „Kirchenwache“ sorgen dafür, dass die Stadtkirche auch außerhalb der Veranstaltungszeiten so oft wie möglich, mindestens aber von Mai bis Oktober jeweils von 14:30 bis 16:30 geöffnet ist, und dass viele Besucher sich in dem architektonisch wie spirituell großartigen Raum stärken können.
 
Das Kirchencafe, das dank vieler Ehrenamtlicher jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt in der Stadtkirche seine Pforten öffnet, gehört für zahlreiche Gäste aus Nah und Fern unbedingt zur Adventszeit dazu.
 
Für die lebendige kulturelle Ausstrahlung der Stadtkirche sorgen regelmäßige Vortragsveranstaltungen vor allem zu theologischen und geschichtlichen Themen. Und besonders die vom Bezirkskantor geleitete Kirchenmusik zieht an. Von  weit her kommen die Menschen zur Christvesper am Heiligabend, um das Quempassingen der Kinder- und Jugendkantorei zu erleben. Die Kantorei der Gemeinde bereichert regelmäßig die Gottesdienste und stimmt in die Adventszeit ein. Der überkonfessionelle „Geislinger Singkreis“ und der Geislinger Kammerchor führen regelmäßig große Oratorien und a-capella-Werke auf, auf einem Niveau, mit dem sich auch weit größere Städte gern schmücken würden.
 
Orgelkonzerte und in den Wintermonaten die „Geislinger Orgelvesper“ ergänzen das musikalisch-geistliche Angebot, das zahlreiche Menschen auch außerhalb der eigentlichen Gemeinde bereichert.
 
Mögen die äußeren Bedingungen im Laufe ihrer langen Geschichte auch schon einmal günstiger gewesen sein – die Stadtkirchengemeinde ist lebendig – um Gott auf vielerlei Weise die Ehre zu geben und für vielerlei Menschen ein Ort der Stärkung und des Trostes zu sein.
 

Innenraum der Geislinger Stadtkirche

Innenraum der Geislinger Stadtkirche

Mesnerin an der Stadtkirche:
Sigrid Ströhle-Staudinger
Telefon in der Stadtkirche: (07331) 9329660

Die Stadtkirche ist von Mai bis Oktober jeweils nachmittags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet; vormittags bei Anwesenheit der Mesnerin.
Für Gruppe stehen geschulte Kirchenführer zur Verfügung.
 
Bei Interesse senden Sie uns ein Mail oder faxen Ihren Wunsch an die Nummer (07331) 42754. Wir organisieren Ihnen gern eine Führung!


Das Pfarrhaus neben der Stadtkirche

Das Pfarrhaus neben der Stadtkirche

 ev.stadtkirche.geislingen@dont-want-spam.t-online.de
 
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