Studierenden-Gemeinde an der Hochschule

An der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ist
 
Pfarrerin Sabine Kluger
Hohenstaufenstraße 35
73312 Geislingen (Steige)
Tel. (07331) 6 39 60
Fax (07331) 6 39 71
Email:  Ev.Pauluskirche.Geislingen@dont-want-spam.t-online.de
 
zuständig für die Studierenden-Gemeinde.
 
Gespräche mit ihr nach Vereinbarung
(die Kirchenzugehörigkeit spielt keine Rolle)
 
Angebot für Studierende:
"Do-it!" - Kurzprojekt zur Förderung sozialer Kompetenz
40 Stunden ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung mitarbeiten - dabei Erfahrungen machen und Fähigkeiten vertiefen - Spaß haben, neue Leute kennen lernen, in einem Team tätig sein - und nebenbei eine Zusatzqualifikation für den Beruf erwerben (Zertifikat der Hoschule/ESG).
Termine und nähere Informationen bei Pfarrerin Sabine Kluger
 
Gottesdienst zum Semesterbeginn:
Dienstag, 07. Oktober 2008, 8.30 Uhr, Stadtkirche Geislingen

Was hat Seelsorge mit BWL und Wirtschaftsrecht zu tun?

Eine traditionelle „ESG“ (Evangelische Studierendengemeinde) gibt es nicht, dazu ist die Geislinger Hochschule mit rund 1400 Studierenden vielleicht auch zu klein. Dennoch – auch unter Studierenden gibt es nicht nur eitel Freude und Sonnenschein. Und das Angebot zu Gesprächen wird immer mal wieder in Anspruch genommen.
 
Begleitung der Studierenden
 
Religiöse oder theologische Fragen stehen dabei weniger im Mittelpunkt als die Begleitung, manchmal auch die Beratung bei persönlichen Schwierigkeiten. Häufige Themen sind Probleme im Studium, Prüfungsangst, Beziehungsschwierigkeiten oder Trennungen, die Ablösung von den Eltern, aber auch finanzielle Notlagen. Inzwischen lasse ich bei jedem Erstgespräch irgendwann eine Bemerkung fallen, aus der hervor geht, dass dies nicht mein erstes Gespräch ist, denn in der Regel folgt dann die erstaunte Antwort „… und ich dachte, ich sei der (oder die) Einzige an der Hochschule mit einem Problem“.
 
Soziale Kompetenz erwerben

Neben den Gesprächen mache ich in Zusammenarbeit mit der Agentur Mehrwert in Stuttgart ein Angebot, sich zusätzlich zum Studium soziale Kompetenz zu erwerben. Wer an diesem Projekt teilnimmt, leistet innerhalb eines Semesters 40 Stunden ehrenamtliche Arbeit in einer sozialen Einrichtung und erhält dann ein Zertifikat. Bisher waren Studierende im Samariterstift, im Diakoniecafé, -laden, in der Ökumenischen Sozialstation, der Schülerbetreuung in der Uhlandschule, der Jugendhilfe Göppingen, der DLRG, dem DRK und der Vesperkirche eingesetzt. Einigen gefiel es so gut, dass sie nach Beendigung des Projekts noch weitermachen wollten! Und dass sich die Einrichtungen darauf freuen, im nächsten Semester wieder Studentinnen und Studenten aufzunehmen, ist eine schöne Erfahrung.
 
Kirche und FH kooperieren gut

Da die Studierenden einen sehr vollen und engen Stundenplan haben, ist es manchmal nicht so leicht, sie mit einem Angebot zu erreichen. Auch das Sozialprojekt läuft nur mit persönlicher Werbung. Das wäre nicht möglich ohne die Unterstützung der Hochschulleitung – Rektor, Konrektor und der beiden Fachbereichsleiter der Hochschule – und sämtlicher Dozentinnen, Dozenten und Mitarbeitenden! Die gute Kooperation mit allen Beschäftigten an der Hochschule trägt viel dazu bei, dass es mir Spaß macht, dort tätig zu sein.
 
Sabine Kluger
Pfarrerin an der Pauluskirche Geislingen
und zuständig für die Seelsorge an der Fachhochschule