Gustav-Adolf-Werk

Gustav-Adolf-Werk

In Geislingen gibt es zwei Gustav-Adolf-Kreise, die sich regelmäßig treffen. Mit ihren Spenden unterstützen sie die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes.

 

 

Das Gustav Adolf Werk...

  • hilft evangelischen Minderheiten. Unsere Partner sind protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien.
  • fördert die Gemeinschaft zwischen Minderheitskirchen und den Gemeinden der Württembergischen Landeskirche
    unterstützt bei: 
    Gemeindeaufbau, Renovierung, Kauf und Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen; sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden; Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.

wird getragen von bundesweit 27 Hauptgruppen und 20 Frauengruppen
besteht in Württemberg seit 1843

bittet seit 1853 in allen Gemeinden um das Gottesdienstopfer am ersten Advent und jedes Frühjahr um eine Konfirmandengabe.

Prälatin Gabriele Wulz

Die Vorsitzende des Gustav-Adolf-Werkes in Württemberg ist:

 

Prälatin Gabriele Wulz
Adlerbastei 1, 89073 Ulm / Donau
Tel.(0731) 2 10 71
Fax (0731) 2 26 17
GabrieleWulzdontospamme@gowaway.web.de
praelatur.ulmdontospamme@gowaway.t-online.de

 

Die Geschäftsstelle ist erreichbar unter:
Pfahlbronner Straße 48

70188 Stuttgart
Tel. (0711) 901 189-0
Fax: (0711) 901 189-19


Email: ev.diasporadontospamme@gowaway.gaw-wue.de
Internet: www.gaw-wue.de

Pfarrerin Magdalena Smetana

Zuständig für die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes im Kirchenbezirk Geislingen ist:

Pfarrerin Magdalena Smetana

Kirchplatz 4

73344 Gruibingen

Tel. (07335) 5200

E-Mail: Magdalena.Smetanadontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

175 Jahre Gustav-Adolf-Werk

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland. Es ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirchen und engagiert sich weltweit. Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Ländern Ost- und Südeuropas und in Lateinamerika.

 

Gustav-Adolf-Werk ist tätig in der Diaspora


‚Diaspora’, das sind die zahlenmäßig kleinen und zum Teil weit verstreut lebenden evangelischen Gemeinden in Ost- und Südeuropa und in Lateinamerika. Das GAW unterhält intensive Kontakte zu Diasporakirchen, -gemeinden und Einrichtungen, um sie zu begleiten, zu stärken und sie zu ermutigen.

Christliche Nächstenliebe nach dem biblischen Motto ‚Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen’ (Galater 6,10) verbindet die evangelische Kirche in Deutschland mit der Diaspora. Das ist der Grundgedanke mit dem im Jahr 1832 in Leipzig die ‚Stiftung zur Unterstützung bedrängter evangelischer Gemeinden in der Zerstreuung’ ins Leben gerufen und nach dem Schwedenkönig Gustav Adolf benannt wurde.

 

Schweden-König als Vorbild

 

Der Schwedenkönig Gustav Adolf wurde als Vorbild genommen, dem es mit nichtmilitärischen Mitteln nachzueifern galt, um die schwachen und zum Teil unterdrückten protestantischen Gemeinden und Kirchen zur Seite zu stehen.
Gleichberechtigte Haupt- und Zweigvereine in allen deutschen Ländern sollten entstehen. Ein ‚Centralvorstand’ wählte den Gründungsort Leipzig zu seinem Sitz.

Leipzig ist Zentrale

 

Nach der Wiedervereinigung hat das GAW als erstes kirchliches Werk seine Zentrale in die neuen Bundesländer verlegt, wieder nach Leipzig, dem Gründungsort.

In der Leipziger Zentrale, die auch einen eigenen Verlag betreibt, arbeiten unter einem Generalsekretär mehr als 10 Mitarbeiter. Hier wird die Projektabwicklung in die europäischen und lateinamerikanischen Partnerkirchen koordiniert. Ein 400 Seiten starker Katalog listet über 200 Projekte auf und gibt Rechenschaft über die Verwendung der Spendengelder, die aus den regionalen Gustav-Adolf-Werken an die Zentrale abgeführt werden.
Die GAW-Partnerkirchen sind kleine protestantische Minderheitenkirchen in einem katholischen oder orthodoxen, zunehmend aber auch in einem muslimischen oder entkirchlichten Umfeld. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Bevölkerung im jeweiligen Land haben sie nur kleine Mitgliederzahlen und genießen oft nur geringe öffentliche Anerkennung und oft nur beschränkte Rechte.

Was tut das Gustav-Adolf-Werk?

 

Das GAW unterstützt diese kleinen Kirchen und ihre Gemeinden bei der Renovierung, beim Kauf und Neubau von Kirchen, Gemeinderäumen, Heimen und Schulen. Hilfe wird auch gewährt beim Gemeindeaufbau, bei der Finanzierung von Fahrzeugen für die oft weiten Wege, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch durch Stipendien mit theologischer Literatur und bei missionarischen Projekten. Gefördert werden sozialdiakonische Vorhaben wie Schulspeisungen und die Arbeit mit Straßenkindern.

Der GAW-Slogan ‚Partner evangelischer Minderheiten in der Welt’ verbindet lutherische, reformierte, unierte presbyterianische Christen, Waldenser, Baptisten, Methodisten und Pfingstkirchler. So stellte der frühere Generalsekretär Ernst Wähner fest, dass die Arbeit des GAW interkulturell, versöhnend und der Verständigung dienend’ sei.

Gustav-Adolf-Werk in Württemberg

 

Das württembergische GAW ist einer von 26 GAW-Vereinen (‚Hauptgruppen’)in Deutschland. Es wurde am 25. April 1843 als ‚Württembergischer Hilfsverein der Gustav-Adolf-Stiftung’ gegründet. Wie damals so ist bis heute das GAW Württemberg ein eigenständiger Verein  und doch zugleich das Diasporawerk der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Es beteiligt sich maßgeblich am Projektkatalog der Zentrale in Leipzig. Im Jahr 2005 wurden Projekte in Südamerika in der La-Plata-Kirche und bei den Waldensern (Argentinien, Paraguay, Uruguay), in Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru und Venezuela unterstützt, in Süd-West-Europa Projekte in Belgien, Frankreich, Spanien, Österreich, Italien und Griechenland, und in Osteuropa Projekte in Tschechien, in der Slowakei, in Polen, Estland, Lettland, Litauen, in der Ukraine, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bulgarien und Rumänien, sowie in Russland und in weiteren Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (Georgien, Kasachstan). Außerdem wurden Einzelanträge aus der Diaspora gefördert, die direkt an das württembergische GAW gerichtet waren.
Insgesamt konnten (im Jahr 2005) über 600.000 € vom GAW Württemberg für die Diasporaarbeit zur Verfügung gestellt werden. Diese hohe Summe wurde aufgebracht durch das landeskirchliche Opfer am 1. Advent, durch die so genannte Konfirmandengabe, die in vielen Kirchengemeinden von den Konfirmanden bei der Konfirmation erbeten wird, als auch durch viele Einzelspenden. Einen maßgeblichen Anteil leisten auch die GAW-Frauenkreise in vielen Gemeinden, die fast ein Viertel des Betrags aufgebracht haben.
Um die Verbindung mit den Minderheitenkirchen in Europa zu festigen und auch das Verständnis im wachsenden Europa zu fördern bietet das GAW Württemberg ein vielfältiges Programm an. Dazu gehören Studien- und Begegnungsreisen nach Russland, Rumänien, Italien, Tschechien oder in die Slowakei als auch für Konfirmanden die Konfi-Touren nach Tschechien und zu den Waldensern nach Italien.

Mit dem GAW unterwegs ...

 

In den letzten Jahren hat sich die ‚Freiwilligenarbeit’ immer stärker entwickelt. ‚Mit dem GAW unterwegs…’ gehen junge Frauen und Männer für eine bestimmte Zeit, meistens für ein halbes oder für ein Jahr, in eine der Partnerkirchen des GAW. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren es im Jahr 2005, die über das GAW Württemberg nach Italien, Paraguay, Uruguay, Argentinien, Brasilien, Chile und Guatemala ausgereist sind.

Die Vorbereitung für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Freiwilligkeitsprojekt geschieht in Zusammenarbeit mit der Badischen Landeskirche, dem Evangelischen Missionswerk für Südwestdeutschland (EMS) und ehemaligen TeilnehmerInnen.

 

Gustav-Adolf-Werk vor Ort

 

In vielen Gemeinden unserer Württembergischen Landeskirche gibt es seit vielen Jahren Gustav-Adolf-Kreise als Frauen- und Männerkreise, die die Diasporaarbeit und damit die Gemeinden in der Diaspora unterstützen. Im Kirchenbezirk Geislingen sind es zwei Kreise, der Gustav-Adolf-Kreis in Geislingen und der in Altenstadt. Dass sich die Arbeit des GAW nicht erledigt hat, das entnehmen wir den Nachrichten, die wir von unseren ‚Glaubensgenossen’ erhalten. Jährlich veranstaltet das württembergische GAW ein Jahresfest, bei dem die Verbindung zur Diaspora durch Gäste aus vielen Ländern gefördert wird.

Das Jahresfest findet in diesem Jahr vom 22. Juni bis 24. Juni in unserer Nachbarschaft in Stadt und Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd statt. Für das Jahr 2009 ist der Kirchenbezirk Geislingen als Gastgeber des Jahresfestes vorgesehen.

 

      

Dekanin Hühn referiert im Gustav-Adolf-Kreis

Die Donnerstagsrunde im Samariterstift Geislingen- ein Angebot für  Ältere und Junggebliebene - trifft sich monatlich. Sie untestützt das Gustav-Adolf-Werk für evangelische Diasporagemeinden in aller Welt.

 

siehe auch unter

Donnerstagsrunde

 

 

Weiterführende Links

Gustav-Adolf-Werk Württemberg

Gustav-Adolf-Werk Deutschland

GAW-Gäste beim Empfang der Württembergischen Landessynode am 28.11.2006