Frühjahrssynode hat getagt

Die Sitzung der Bezirkssynode fand statt am Freitag, 30. März 2007, um 17.30 Uhr, im Martin-Luther-Haus in Geislingen

 

Andacht: Pfarrerin Friederike Maier, Süssen
Begrüßung und Leitung: Hans-Peter Bühler
Protokoll: Pfarrer Christian Keinath, Gruibingen

 

 

Dekanin Hühn berichtet über Neues aus dem Kirchenbezirk:

Pfarrerin Claudia Kupfer-Feine ist ab 01. April 2007 zuständig für die Seelsorge im Samariterstift und Bürgerheim Geislingen.

 

Pfarrer Klaus Hoof hat seit Januar 2007 einen 50 %-Seelsorgeauftrag an der Helfensteinklinik Geislingen.

 

Einen Wechsel gibt es bei der Evangelischen Erwachsenenbildung: Im November geht Erwachsenenbildungsreferent Eberhard Laun in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde vom Leitungskreis gewählt: Herr Günther Alius.

 

 

 

Pfarrerin Claudia Kupfer-Feine und Pfarrer Klaus Hoof stellen sich vor

Professor Dr. Wolfgang Drechsel

Seelsorge an alten Menschen als Herausforderung an die Seelsorge sprach Professor Dr. Wolfgang Drechsel, Heidelberg, Professor für Praktische Theologie mit Schwerpunkt Seelsorge:
An den Vortrag schloss sich eine  Aussprache an.

 

 

Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Hans-Peter Bühler, berichtete über die Entscheidungen des Ausschusses für den Innovationsfonds des Kirchenbezirks.

Die Bezirkssynode stimmte diesen Entscheidungen zu.

 

Mehr Informationen zum Innovationsfonds:

http://www.kirchenbezirk-geislingen.de/cms/startseite/kirchenbezirk/innovationsfonds/

 

Die Bezirkssynode stimmte der  Änderung des Stellenplans des Kirchenbezirks zu:

Für das Evangelische Jugendwerk wurde nach deren Umzug vom Martin-Luther-Haus ins Jugendheim in Geislingen eine Raumpflegerin mit  2,6 % angestellt.


Für die Diakonische Bezirksstele wurde die Raumpflegestelle  von 8,8 auf 13,7 Wochenstunden erhöht (wegen Diakonieladen).

Auf der Tagesordnung stand die Beschlussfassung zum Pfarrplan 2007. Folgende Tischvorlage war Diskussionsgrundlage für die Bezirkssynodalen:

 

Geislingen

Beschluss Bezirkssynode 10. März 2006:

Die Gemeinden Markuskirche und Martinskirche bzw. Stadtkirche und Pauluskirche fusionieren miteinander und werden deshalb bei der diesmaligen Pfarrstellen-Kürzung übersprungen.

Alle vier Gemeinden haben die Bereitschaft erklärt, sich auf einen Fusionsprozess unter externer Beratung einzulassen.

 Für die Martinskirchengemeinde  und Markusgemeinde beginnt dieser Prozess demnächst
 Für die Stadtkirchengemeinde und Paulusgemeinde im September 2006

Der Beratungsprozess soll bis zum Ende der Wahlperiode der derzeitig amtierenden Kirchengemeinderäte abgeschlossen sein.


Beschlussvorschlag 30. März 2007:

Die Bezirkssynode nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der

 Fusionstermin von Martinskirche und Markuskirche Geislingen bereits fest geplant ist: 30. November 2008
 und der Fusionsprozess zwischen der Stadtkirchengemeinde und der Pauluskirchengemeinde auf dem Wege ist: als Fusionstermin ist 2010 ins Auge gefasst.

 

Pfarrer Dietrich Crüsemann berichtete aus dem Fusionsprozess der Stadtkirche und der Pauluskirche Geislingen, Kurt Beutter aus dem der Martinskirche und Markuskirche Geislingen

VertreterInnen der Kirchengemeinden Bad Überkingen, Unterböhringen und Hausen berichten

Bad Überkingen, Hausen, Unter- mit Oberböhringen

 

Beschluss Bezirkssynode 10. März 2006:

 

Die Gemeinden Bad Überkingen, Hausen und Unter- mit Oberböhringen werden aufgefordert, sich auf einen hinsichtlich der Rechtsform ergebnisoffenen Gemeindeentwicklungs-Prozess einzulassen mit dem Ziel, die Zahl der Pfarrstellen von 200 % auf 175 % zu reduzieren und bei 175 % Pfarrstellen möglichst effektive Verwaltungsstrukturen und möglichst intensive Zusammenarbeit zu erreichen.
Welche Rechtsform, - z. B. „Jeder für sich“, „Geregelte Kooperation“, „Gesamtkirchengemeinde“, „Fusion“ oder etwas völlig anderes – diese Zusammenarbeit haben wird, kann nicht vorweg genommen werden, sondern wird Ergebnis dieses Prozesses sein.

Der Gemeindeentwicklungsprozess beginnt möglichst bald, spätestens am 01. September 2006 und muss bis zum Ablauf der derzeitigen Wahlperiode des KGR beendet sein.

 

Beschlussvorschlag Bezirkssynode 30. März 2007:

 

Die Bezirkssynode Geislingen nimmt erfreut den Beratungsprozess und das Ergebnis, eine Gesamtkirchengemeinde auf dem Gebiet der Kommune Bad Überkingen zu gründen, zur Kenntnis.
Die Bezirkssynode geht davon aus, dass bis zum Jahr 2011 die Gesamtkirchengemeinde gebildet sein wird.
Wenn der Fall eintreten sollte, dass die Pfarrstelle Bad Überkingen frei wird und zu 75 % ausgeschrieben werden wird, sollten die nachfolgenden Gemeindeberatungsprozesse soweit voran getrieben worden sein, dass bei der 75 %-Stelle eine verwaltungsmäßige Entlastung stattfinden kann.

Klar ist, dass das Religionsstunden-Deputat bei der Pfarrstelle Bad Überkingen 6 Wochenstunden betragen wird und bei der Pfarrstelle Unterböhringen ebenfalls 6 Wochenstunden.

Pfarrerin Martina Rupp (links) und Pfarrerin Johanna Raumer (rechts) berichten aus Deggignen-Bad Ditzenbach und Auendorf

Auendorf, Deggingen-Bad Ditzenbach, Gruibingen und Wiesensteig

 

Beschluss Bezirkssynode 10. März 2006:


Die Gemeinden Deggingen-Bad Ditzenbach, Auendorf, Gruibingen und Wiesensteig werden aufgefordert, sich auf einen hinsichtlich der Rechtsform ergebnisoffenen Gemeindeentwicklungs-Prozess einzulassen mit dem Ziel, die Pfarrstellen von insgesamt
350 % auf 300 % zu reduzieren und dabei möglichst effektive Verwaltungsstrukturen und möglichst intensive Zusammenarbeit zu erreichen.

Welche Rechtsform, - z. B. „Jeder für sich“, „Geregelte Kooperation“, „Gesamtkirchengemeinde“, „Fusion“ oder etwas völlig anderes – diese Zusammenarbeit haben wird, kann nicht vorweg genommen werden, sondern wird Ergebnis dieses Prozesses sein.

Der Gemeindeentwicklungsprozess beginnt möglichst bald, spätestens am 01. September 2006 und muss bis zum Ablauf der derzeitigen Wahlperiode des KGR beendet sein.

 

Beschlussvorschlag Bezirkssynode 30. März 2007:


1. Auendorf und Deggingen-Bad Ditzenbach:
Die Bezirkssynode nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Gemeinden Auendorf und Deggingen-Bad Ditzenbach beschlossen haben, eine Fusion in die Wege zu leiten, die bis zum Jahr 2011 umgesetzt sein soll.
Die Bezirkssynode bittet den Schuldekan, die zwei RU-Stunden Deputatserlass für die Kurseelsorge (die seit über 15 Jahren bestehen) auch über 2011 hinaus zu gewähren.

Klar ist, dass in dem Moment, wenn die Reduktion in Gruibingen und Wiesensteig vollzogen sein wird, der RU-Anteil der von Gruibingen übernommen worden ist, an Deggingen und Auendorf zurückfallen wird.

KGR Rothfuß aus Wiesensteig informiert die Bezirkssynode

2. Wiesensteig und Gruibingen:

Die Bezirkssynode nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Gemeindeberatungsprozess als konstruktiv empfunden worden ist.

Die Entscheidung, welche Pfarrstelle 100 % und welche 50 % Dienstauftrag haben wird, wird an die Bezirksynode delegiert.

 
Im Pfarrplan-Ausschuss und KBA wurde von Dekanin Hühn folgender Antrag gestellt:
„Die Pfarrstelle Gruibingen soll 100 % Dienstauftrag erhalten.
Es soll bald möglichst mit nachfolgenden Beratungen der Gemeindentwicklungsprozess unter externer Moderation weitergeführt werden.
Dabei soll ein genauer Kooperationsvertrag ausgearbeitet werden,
und noch einmal geprüft werden, ob nicht auch für diese beiden Gemeinden die Lösung Gesamtkirchengemeinde bzw. Fusion näher läge.“
Dekanin Hühn wird sich beim Oberkirchenrat um eine Verlängerung der Beratungsfrist bemühen.

 

Der Pfarrplan-Ausschuss hat diesen Antrag wie folgt abgestimmt:
4 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen

Der KBA hat diesen Antrag wie folgt abgestimmt:
6 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen

Die Bezirkssynode möge diskutieren und entscheiden.

 

Aufhausen und Türkheim

 

Beschluss Bezirkssynode 10. März 2006:

Die beiden derzeitigen Pfarrstellen werden zu einer 100 %-igen Pfarrstelle zusammengelegt. Dies liegt im Interesse des Kirchenbezirks.
Die Pfarrstelle Aufhausen wird aufgehoben und künftig von der Pfarrstelle Türkheim mit versehen.

Die Landessynode hat den Beschluss der Bezirkssynode Geislingen bestätigt.
Da die Pfarrstelle Aufhausen vor dem Beschluss der Landessynode vakant wurde, hatte die Kirchengemeinde Aufhausen darauf bestanden, die Stelle zunächst noch einmal zu 50 % auszuschreiben. Nachdem dies keinen Erfolg brachte, wird die Stelle jetzt als eine Pfarrstelle Türkheim-Aufhausen mit 100 % (in Stellenteilung mit zwei nicht miteinander Verheirateten) ausgeschrieben.
Das bedeutet einen Kompromiss zwischen den Interessen von Aufhausen, sein Pfarrhaus noch einmal besetzt zu bekommen, und den Interessen des Kirchenbezirks, den Pfarrplan 2011 umzusetzen.

 

Beschlussvorschlag Bezirkssynode 30. März 2007:

Die Kirchenbezirkssynode nimmt dies erfreut zur Kenntnis.

Protokoll der Bezirkssynode

Kirchenbezirk Geislingen
Protokoll der Sitzung der
Bezirkssynode Geislingen am 30. März 2007, Martin-Luther-Haus Geislingen

Beginn:  17.30 Uhr, Ende: 21.45 Uhr
Normalzahl : 70
Anwesend :  53

 

Andacht:
Pfarrerin Friederike Maier, Süssen.

 

Begrüßung durch den Vorsitzenden, Herrn Bühler
• Dekanin Hühn, Schuldekan Geiger, die Mitglieder der Bezirkssynode und Gäste werden begrüßt.
• Herr Bühler spricht die zwei Schwerpunktthemen an: die durch den demographischen Wandel älter werdende Gesellschaft und die damit verbundene Herausforderung an die seelsorgerliche Aufgabe der Kirchengemeinden sowie den Wandel in den Mitgliedszahlen der Landeskirche und die damit verbundenen personellen Veränderungen (Pfarrplan). Herr Bühler stellt die Sitzung der Bezirkssynode unter ein Wort von Theo Lehman: „Es gibt tausend Gründe, sich vor der Zukunft zu fürchten. Es gibt einen einzigen Grund, sich nicht vor ihr zu fürchten: Jesus.
• Herr Bühler begrüßt Prof. Dr. Wolfgang Drechsel, Heidelberg, als Referent zu TOP 2,
• Die Landessynodalen Frau Keller, Frau Schlumberger,
• Frau Klemens, die Leiterin Martinusheimes,
• die Vertreter der Bezirkswerke,
• Frau Eberhard und Vertreter der MAV,
• Frau Stolarek von der Geislinger Zeitung.
• Entschuldigt sind: Landessynodaler Herr Bauch, die Damen und Herren der KVSt Göppingen, Frau Prälatin Wulz und Herr Landrat Weber, von der katholischen Kirche Herr Dekan Herrmann, Herr Pfarrer Ehrler und Herr Pfarrer Eilhoff. In Vertretung von OB Amann ist auch Stadtrat Herr Dr. Gölz entschuldigt.

 

Wahl des Schriftführers   
Die Wahl des vorgeschlagenen Schriftführers Pfarrer Christian Keinath erfolgt per Akklamation. Er legt Wert auf die Festestellung, dass er nur noch dieses Mal für das Protokoll zur Verfügung stünde.

 

TOP 1 Neues aus dem Kirchenbezirk:
Dekanin Hühn berichtet über Neues aus dem Kirchenbezirk:

1. Wir begrüßen einen neuen Pfarrer und eine neue Pfarrerin, die in unseren Kirchenbezirk entsandt wurden.

 

1. Pfarrer Klaus Hoof,
er ist zu 50% im Krankenhaus und zu 50% mit der Vaktaturvertretung in Gemeinden beauftragt. Im Augenblick vertritt er Pfarrer Spieth in Wiesensteig, der noch in seinem Freisemester auf der Hallig Hooge weilt.
(Schön, dass die Lücke, die durch den Tod von Pfarrer Kienle gerissen wurde, so schnell geschlossen werden konnte.
Wir denken an Pfarrer Kienle mit Dankbarkeit und Anteilnahme. )
Im Krankenhaus laufen gerade wichtige Entwicklungen. Eine Palliativstation soll eingerichtet werden. Wichtig ist, dass die Seelsorge von Anfang an dabei ist.  Pfarrer Hoof wird im Juni und Juli an einem 6-wöchigen Intensivkurs in KSA teilnehmen. Seine Einführung ist am Sonntag Exaudi, 20.05.2007, um 9.30 Uhr, Stadtkirche.

 

2. Pfarrerin Claudia Kupfer-Feine
Sie wird mit 50% igem DA die Altenheimseelsorge in Geislingen in beiden Samariterstiften versehen. Am 01.04. ist Dienstbeginn. Sie wird in Süßen wohnen. Gut, dass auch diese Stelle nicht aufgehoben wurde, sondern dass wir noch einmal eine bewegliche Pfarrstelle bekommen, so dass wir die Altenheimseelsorge zusammen mit ihr weiterentwickeln können.
Es geht darum, tragfähige Strukturen zwischen Altenheimen und Gemeinden zu schaffen für eine Zeit, wo es evtl. einmal keine Pfarrer mehr mit einem Sonderauftrag dafür geben wird.
Sie wird im Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti, 15. April, um 9.30 Uhr in der Stadtkirche in Geislingen in ihren Dienst eingeführt. Sie sind herzlich eingeladen!

 

3. Der Ruhestand von Erwachsenenbildungsreferent Laun zeichnet sich ab: Es wurde ein Nachfolger gewählt: Herrn Günter Alius. Er wird zu 60% angestellt. Er wohnt in Owen.

 

4. Eine neue tatkräftige Sekretärin wurde ebenfalls angestellt: Frau Silke Neumann, zugleich auch Kirchenpflegerin bei der Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb. Alles Gute für den Neubeginn! Schön, dass der Übergang noch gestaltet werden kann.

Inzwischen ist das Haus der Begegnung zum kleinen Martin-Luther-Haus geworden.
Die Kirchenpflege, die Kirchenbezirkskasse, die Büros der Erwachsenenbildung, und
die Stadtkirchengemeinde mit ihren Veranstaltungen (jedenfalls zum Teil), alle finden in einem Haus Platz. Bald wird ein Belegungsmanagement für alle Häuser in Geislingen entwickelt werden.

 

Nun begrüße ich Prof. Drechsel unter uns. Warum habe ich ihn zu diesem Thema in die Bezirkssynode eingeladen? Das DWW und der OKR haben einen Projektbeirat zur „Weiterentwicklung der Seelsorge in der stationären Altenhilfe“ eingerichtet.
In diesem Projektbeirat war ich Mitglied. Er hat zunächst einmal das „Handbuch für die Seelsorge in der Altenhilfe“ entwickelt, das inzwischen bei allen Pfarrern, die einen Dienstauftrag in diesem Bereich haben, angekommen ist.

Am 28.10.2004 fand ein Kongress statt. Auf ihm wurde eine gemeinsame Erklärung zwischen von Oberkirchenrat und Diakonischem Werk verabschiedet, die Zusammenarbeit zwischen diakonischen Einrichtungen und Kirchengemeinden in der Seelsorge betreffend.
Die Unterzeichnenden dieser Erklärung sind bereit, die kooperative Seelsorge im Pflegeheim zu fördern, und wirken nach Maßgabe ihrer Zuständigkeit darauf hin, dass Einrichtungen und Kirchengemeinden vor Ort ideelle und finanzielle Ressourcen für die Kooperation einsetzen. Die Entwicklung wird nach einem überschaubaren Zeitraum (zwei Jahre) von den unterzeichnenden Institutionen ausgewertet.
Es ist eine Projektstelle eingerichtet worden, die Pfarrer Zeyher innehat.
Die Zahl der betagten Menschen wird zunehmen, Altenheime wird es immer mehr geben, Seelsorge ist Gabe und Aufgabe der ganzen christlichen Gemeinde.
Um uns dafür das Bewusstsein zu schärfen, habe ich Herrn Prof. Drechsel eingeladen.
Er wird uns sein Konzept von „Seelsorge an alten Menschen“ vorstellen, ich denke, es hat überraschende Aspekte.
Zwei Aufsätze von ihm zu diesem Thema sind bereits an die Pfarrer weitergereicht.
Wenn ein/e Bezirkssynodale/r diese Aufsätze haben möchte, wenden Sie sich bitte an Ihre Pfarrer. Wir werden uns im Kirchenbezirk weiter Neues in Sachen Altenseelsorge ausdenken; einen Unterkonvent der Pfarrer, die nebenamtlich in der Altenheimseelsorge tätig sind, werde ich einmal zusammenrufen.

Nun wünsche ich eine gute Sitzung.

 

Pfarrerin Claudia Kupfer-Feine stellt sich den Mitgliedern der Kirchenbezirkssynode vor.
Pfarrer Klaus Hoof stellt sich den Mitgliedern der Kirchenbezirkssynode vor.

 

TOP 2 Vortrag:
Professor Dr. Wolfgang Drechsel, Heidelberg, spricht zum Thema „Seelsorge an alten Menschen als Herausforderung an die Seelsorge“. Aussprache im Anschluss an den Vortrag.

 

P A U S E

 

TOP 3 Innovationsfonds:
Bericht über Beschlüsse der KBA zu den Anträgen an den Innovationsfonds durch den Vorsitzenden, Herrn Bühler: 

Drei Anträge lagen dem Innovationsfonds vor:
1. Geislingen: Zuschuss für das Projekt Krankenpflege-Fördergemeinschaft
2. Evang. Jugendwerk: Organisationsberatung
3. Evang. Jugendwerk, Schwester Claudia: Trainee-Programm

 

Zu 1. Geislingen:
Zuschuss für das Projekt Krankenpflege-Fördergemeinschaft
Die Gesamtkirchengemeinde hat beantragt, einen Zuschuss in Höhe von 100 % aus dem Innovationsfonds für die externen Beratungskosten beim Projekt der Gesamtkirchengemeinde, die Krankenpflegefördergemeinschaft als aktiven Verein mit Profil zu gestalten. Die Kosten betragen schätzungsweise 2.000 €.
Der KBA hat beschlossen:
Das Projekt wird mit 50 % der anerkannten Gesamtkosten nach Abrechnung gefördert. Ein Verwendungsnachweis ist dem Kirchenbezirksrechner zu geben.

 

Zu 2. Evang. Jugendwerk: Organisationsberatung
Durch den Wegfall einer ganzen 100 %-Stelle müssen die Aufgaben im gesamten Bezirk neu strukturiert werden. Zudem ist an eine Zusammenführung des Bezirkswerkes und des Albdistriktes gedacht. Dazu bedarf es der Klärung vieler Details. Es wird der Antrag gestellt auf Kostenübernahme von 350 € in voller Höhe.
Der KBA hat beschlossen:
Der Innovationsfonds gibt 50 % der Gesamtkosten.

 

Zu 3. Evang. Jugendwerk, Schwester Claudia: Trainee-Programm
Das Trainee-Programm ist eine Veranstaltung des Jugendwerks in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden Donzdorf, Süssen, Stadtkirchengemeinde Geislingen  und der Gemeinden des Albdistriktes. Hierbei werden Jugendliche ab 14 Jahren zum Jugendleiter ausgebildet. Der Kurs zieht sich über ein Jahr hin.
Gesamtkosten:  13.184 €
Davon abgezogen Teilnehmerbeiträge:  2.230 €
Ergibt zu tragende Kosten:  10.954 €

Der KBA hat beschlossen:
Das Traineeprogramm des ejw wird mit 50 % der Gesamtkosten bezuschusst.

Den Tagesordnungspunkt abschließend weist Herr Bühler nochmals darauf hin, dass Mittel aus dem Innovationsfonds maximal bis zur Hälfte der Kosten eines zuschussfähigen Projektes bewilligt werden können.

TOP 4 Änderung des Stellenplans des Kirchenbezirks:
Die Anstellung einer Raumpflegerin im ejw-Büro im Jugendheim mit einer dienstlichen Inanspruchnahme von 2,6 %
sowie die Erhöhung der Raumpflegestelle in der Diak. Bezirksstelle von 8,8 auf 13,7 Wochenstunden (wegen des Diakonieladens) werden von der Bezirkssynode einstimmig beschlossen.

 

TOP 5 „Pfarrplan 2011“ abschließende Beratung
Siehe Tischvorlage „Pfarrplan 2011“ zum TOP 5 .

 

A. Geislingen
Pfarrer Dietrich Crüsemann berichtet aus dem Fusionsprozess der Stadtkirche und der Pauluskirche Geislingen, Kurt Beutter aus dem der Martinskirche und Markuskirche Geislingen.

Die Bezirkssynode beschließt einstimmig:

Die Bezirkssynode nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der
 Fusionstermin von Martinskirche und Markuskirche Geislingen bereits fest geplant ist: 30. November 2008
 und der Fusionsprozess zwischen der Stadtkirchengemeinde und der Pauluskirchengemeinde auf dem Wege ist: als Fusionstermin ist 2010 ins Auge gefasst.

 

B. Bad Überkingen, Unterböhringen und Hausen
Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden Bad Überkingen, Unterböhringen und Hausen berichten über Weg und Ergebnis des Gemeindeentwicklungsprozesses zum Pfarrplan 2011. Sie haben mit dem Beratungsprozess ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht

Die Bezirkssynode beschließt einstimmig:

Die Bezirkssynode Geislingen nimmt erfreut den Beratungsprozess und das Ergebnis, eine Gesamtkirchengemeinde auf dem Gebiet der Kommune Bad Überkingen zu gründen, zur Kenntnis.
Die Bezirkssynode geht davon aus, dass bis zum Jahr 2011 die Gesamtkirchengemeinde gebildet sein wird.
Wenn der Fall eintreten sollte, dass die Pfarrstelle Bad Überkingen frei wird und zu 75 % ausgeschrieben werden wird, sollten die nachfolgenden Gemeindeberatungsprozesse soweit voran getrieben worden sein, dass bei der 75 %-Stelle eine verwaltungsmäßige Entlastung stattfinden kann.
Klar ist, dass das Religionsstunden-Deputat bei der Pfarrstelle Bad Überkingen 6 Wochenstunden betragen wird und bei der Pfarrstelle Unterböhringen ebenfalls 6 Wochenstunden.

 

C. Deggingen / Bad Ditzenbach und Auendorf
Pfarrerin Martina Rupp und Pfarrerin Johanna Raumer berichten aus dem Gemeindeentwicklungsprozess der Gemeinden Deggingen-Bad Ditzenbach und Auendorf.

Die Bezirkssynode beschließt einstimmig:

Die Bezirkssynode nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Gemeinden Auendorf und Deggingen-Bad Ditzenbach beschlossen haben, eine Fusion in die Wege zu leiten, die bis zum Jahr 2011 umgesetzt sein soll.
Die Bezirkssynode bittet den Schuldekan, die zwei RU-Stunden Deputatserlass für die Kurseelsorge (die seit über 15 Jahren bestehen) auch über 2011 hinaus zu gewähren.

Klar ist, dass in dem Moment, wenn die Reduktion in Gruibingen und Wiesensteig vollzogen sein wird, der RU-Anteil der von Gruibingen übernommen worden ist, an Deggingen und Auendorf zurückfallen wird.

 

D. Wiesensteig und Gruibingen
Herr Rothfuß und Pfarrer Keinath berichten aus dem Gemeindeentwicklungsprozess der Kirchengemeinden Wiesensteig und Gruibingen.
Die Kirchengemeinden bitten die Bezirkssynode eine Entscheidung bezüglich der Zuordnung der künftigen 100 % und der 50 % Pfarrstelle zu fällen.
Der Bezirkssynode liegt ein Beschlussvorschlag des KBA vor, der Pfarrstelle Gruibingen den 100 % Dienstauftrag zuzuordnen.

Nach einer Diskussion beschließt die Bezirkssynode bei 3 Nein Stimmen und
1 Enthaltung:
Die Bezirkssynode gibt die Entscheidung an die Kirchengemeinden Wiesensteig und Gruibingen zurück. Sie sollen bis Herbst 2007 ihren Gemeindeentwicklungsprozess unter externer Moderation fortsetzen. Dabei sollen die verschiedenen rechtlichen Formen der Zusammenarbeit der beiden Kirchengemeinden noch einmal geprüft werden. Die Gemeinden sollen selbst zu einer Lösung hinsichtlich der Zuordnung der 100 % und der 50 % Pfarrstelle kommen.

Dekanin Hühn wir sich beim OKR dafür verwenden, dass beide Gemeinde noch einmal einen Aufschub um ein Halbes Jahr bis zur Herbstsynode am 24.11.07 bekommen.


E. Aufhausen und Türkheim

Beschluss Bezirkssynode 10. März 2006:

Die beiden derzeitigen Pfarrstellen werden zu einer 100 %-igen Pfarrstelle zusammengelegt. Dies liegt im Interesse des Kirchenbezirks.
Die Pfarrstelle Aufhausen wird aufgehoben und künftig von der Pfarrstelle Türkheim mit versehen.

Die Landessynode hat den Beschluss der Bezirkssynode Geislingen bestätigt.
Da die Pfarrstelle Aufhausen vor dem Beschluss der Landessynode vakant wurde, hatte die Kirchengemeinde Aufhausen darauf bestanden, die Stelle zunächst noch einmal zu 50 % auszuschreiben. Nachdem dies keinen Erfolg brachte, ist derzeit in der Diskussion, zwischen den beiden Gemeinden wie die vakanten Pfarrstellen ausgeschrieben werden sollen.

Antrag von Dekanin Hühn:
Die Bezirkssynode möge den Kompromissvorschlag von Dekanin Hühn unterstützen, die Pfarrstelle in Aufhausen und Türkheim als eine Pfarrstelle Türkheim-Aufhausen zu 100 % auszuschreiben, wobei  Stellenteilung mit auch zweier nicht miteinander verheirateter PfarrerInnen möglich sein soll.
Das bedeutet einen Kompromiss zwischen den Interessen von Aufhausen, sein Pfarrhaus noch einmal besetzt zu bekommen, und den Interessen des Kirchenbezirks, den Pfarrplan 2011 umzusetzen.

Kurze Diskussion bezüglich eines nicht stattgefundenen Gemeindeentwicklungsprozesses zwischen den beiden Gemeinden. Dekanin Hühn weist darauf hin, dass die Gemeinde jederzeit einen GB-prozess durchführen könnten, wenn sie dies wollten und sich dahingehend einigten.
Eine weitere Diskussionsrunde kreist um das Thema, ob man wegen des Antidiskriminierungsgesetzes eine Stelle für „zwei nicht miteinander Verheiratete“ ausschreiben könne.

Die Bezirkssynode beschließt den Antrag 24 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und 12 Enthaltungen


F. Kosten Gemeindeberatungsprozesse

Bei allen Gemeindeberatungsprozessen im Zusammenhang mit dem Pfarrplan 2011 ist deutlich geworden, dass man zwar soweit voran gekommen ist, dass der vom Oberkirchenrat zum 31. März 2007 erwartete Beschluss vorliegt, aber zur Nachbereitung und genaueren Ausarbeitung der verschiedenen Gemeinderechtsformen weitere Beratungsprozesse nötig sein werden. Deshalb wird folgender Antrag an die Bezirkssynode gestellt:

In Fortführung des Beschlusses vom 10. März 2006 beantragt Dekanin Hühn, die Kosten für nachfolgende pfarrplanbedingte Gemeindeberatungen auch aus den Mitteln des Innovationsfonds zu
100 % zu finanzieren.

Dieser Antrag wird von der Bezirkssynode einstimmig beschlossen.


TOP 6 Sonstiges:
Der Evang. Oberkirchenrat hat die Änderung der Bezirkssatzung durch Beschluss der Bezirkssynode vom 10. November 2006 genehmigt.
Die Bezirkssynode nimmt dies zur Kenntis.

 

Abschließend dankt Herr Bühler allen Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung der Bezirkssynode. Herr Bühler beschließt die Synode mit einem Gebet.