Frühjahrssynode 2009

Die Vorsitzenden der Bezirkssynode Geislingen: Hans-Peter Bühler und Dekanin Gerlinde Hühn

Bezirkssynode Geislingen 

Freitag, 27. März 2009

17.30 Uhr - 21.15 Uhr
in der Martinskirche Geislingen

anschl. im Jugendheim Geislingen, Friedensstraße 44



Leitung: Hans-Peter Bühler, 1. Vorsitzender
Protokollant: Pfarrer Markus Laidig


Tagesordnung

 

1. Begrüßung
Verabschiedung

 

2. Grußworte

 

3. Die Prädikantenarbeit in der Landeskirche
Bericht mit Aussprache von Landesprädikantenpfarrer Hartmut Mildenberger
Pfarrer Mildenberger ist seit Oktober 2008 Nachfolger von Landesprädikantenpfarrer Ziehmann.

 

4. GAW-Fest 26.-28. Juni 2009 in Geislingen:
Bericht über aktuellen Stand der Vorbereitung
Austeilung der Fest-Programme

 

5. Stötten-Tag:
Mitteilung an die Bezirkssynode: 2009 entfällt der Stötten-Tag

 

6. Diakonieverein:
Wahl der Vorstandsmitglieder auf Vorschlag der Mitgliederversammlung
und Festlegung des Mitgliedsbeitrags (mindestens 30 €)

 

7. Kirchenbezirk: Nachwahl in den KBA für Distrikt Obere Fils
(Vorschlag: Pfarrer Georg Braunmüller, Unterböhringen)

 

8. Innovationsfonds des Kirchenbezirks
Bericht aus dem Innovationsfonds-Ausschuss
Nachwahl in den Innovationsfonds-Ausschusses für die Distrikte Obere Fils,Unteres Filstal und Geislingen: Einbringung von Vorschlägen bis zur Wahl in der Herbstsynode

 

9. Sonstiges

 

 

Sitzungsprotokoll 

Anwesend:  74
Normalzahl:  62
Entschuldigt: 12 
Gäste: Landessynodale Gröh, Keller, Beck, stellvertretender OB Dr. Gölz
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Gottesdienst in der Martinskirche

Die Predigt hält Bezirksprädikanten-Pfarrerin Ingeborg Brüning, Steinenkirch.
Bei dem Gottesdienst wurden Prädikantinnen und Prädikanten neu- bzw. wieder verpflichtet und Prädikant Hans Brandt, Kuchen, wurde entpflichtet und verabschiedet.
Die neu gewählten Mitglieder des BAF (Bezirksarbeitskreis Frauen) wurden ebenfalls in diesem Gottesdienst eingesetzt.

 

Protokoll: Pfarrer Laidig wird einstimmig als Protokollant angenommen.

 

 

TOP 1 Begrüßung und Verabschiedung

Der 1. Vorsitzende der Synode, Hans-Peter Bühler, eröffnet die Bezirkssynode im Jugendheim Geislingen.
Dekanin Hühn begrüßt drei der vier neuen Vikare des Kirchenbezirks (der vierte Vikar ist wegen eines Seminars entschuldigt):
Vikar Gerstlauer bei Pfarrerin Friederike Maier, Vikar Küttner bei Pfarrerin Ulrike Knapp, Vikar Hegele bei Pfarrer Reinhard Hoene und – entschuldigt – Vikar Steinbach bei Pfarrer Krauter. Die anwesenden Vikare bedanken sich für die freundliche Begrüßung und Aufnahme.

Dekanin Hühn
- beglückwünscht Pfarrer M. Breitling außerdem zu seiner Investitur vom 08. März 2009
- und weist hin auf die Verabschiedung von Pfarrerin Susanne Jutz, die den Kirchenbezirk als „dienstälteste Pfarrerin“ im September 2009 verlassen wird, um nach Stuttgart (Dekanat Cannstatt, Stephanus-Gemeinde) zu gehen,
(die Verabschiedung wird stattfinden an Palmsonntag mit Laudatio von Dekanin Hühn).
Pfarrerin Susanne Jutz spricht auf der Synode ein Abschiedswort und dankt rückblickend allen für die Zusammenarbeit in den verschiedenen Bereichen.

Pfarrerin Enders, die seit 01. Januar 2009 im Kirchenbezirk Geislingen tätig ist, wird als neue Pfarrerin von Eybach und Stötten begrüßt.

 

 

TOP 2 Grußworte

Direktor Joachim Beck grüßt im Namen der Landessynodalen (B. Keller, A. Gröh, W. Stepaneck) und berichtet über aktuelle Themen der landessynodalen Arbeit.
Auf der vergangenen Sitzung der Landessynode (zum Thema Bildung), die unter dem Schatten des Amoklaufs von Winnenden gestanden sei, wurde als ein Kennzeichen der Kirche festgehalten, im Bereich Bildung aktiv zu sein und dort auch das Wort zu erheben. Auf der Synode wurde Stellung genommen gegen das herkömmliche dreigliedrige Schulsystem. Ganztagesschulen werden als neue Herausforderung für Pädagogik gesehen.
Die Landessynode unterstützt die Arbeit der kirchlichen Bildungsbeauftragten.

Weitere Themen der Landessynode:
- Ausbau des Seminars in Blaubeuren
- Finanzen (Zukunft nicht absehbar, Investitionsstau)
- Pfarrstellenbesetzungsgesetz (welches nicht unumstritten ist)
- Ausblick: die Auseinandersetzung/Befassung mit regionaler und globaler Armut
Direktor Beck lädt ein zum Informationsabend aller Synodalen
am Dienstag, 21. April, 19:30 Uhr in Süßen.

 

 

TOP 3 Prädikantenarbeit in der Landeskirche

Landesprädikanten-Pfarrer Hartmut Mildenberger (seit Oktober 2008 Nachfolger von Landesprädikanten-Pfarrer Ziehmann) grüßt die Synodalen und stellt sich der Synode persönlich als neuer Landesprädikanten-Pfarrer vor.
Pfarrer Mildenberger gibt eine Einführung in die Geschichte der Prädikantenarbeit (1530 – Philipp Melanchthon vor dem Reichstag in Augsburg – öffentliche Wortverkündigung nur der, welcher rechtmäßig zur Wortverkündigung berufen).
Pfarrer Mildenberger stellt anschließend die Prädikantenordnung des OKRs von 2008 vor (Regelform ist die Ordination in den Pfarrdienst – darüber hinaus „angemessene Männer und Frauen, räumlich und zeitlich begrenzt“ – PfarrerInnen und PrädikantInnen stehen im gemeinsamen Auftrag).
Die Frage nach dem Unterschied von Verwaltung (nur Pfarrer) und Darreichung der Sakramente (für Prädikanten möglich)wird beantwortet mit dem Hinweis darauf, dass die Verwaltung der Sakramente zusätzlich die Registerführung betrifft.

Wie kommt es zum Prädikantendienst?
Ekklesiologisch sind alle Gemeindeglieder beauftragt, Gottes Wort weiter zu sagen („Priestertum aller Gläubigen“)! Dies wird sichtbar im Prädikantendienst.
Auch auf einen historischen Umstand weist Pfr. Mildenberger hin: Während der Zeit des Nationalsozialismus’ wurden zahlreiche Pfarrer verhaftet, was sog. Nothelfer notwendig machte. Diese waren auch nötig in der Zeit nach dem Krieg aufgrund des hohen Pfarrermangels.

Im Jahr 2009 wird das 50jährige Jubiläum der Lektoren- und Prädikantenarbeit begangen.
Die Prädikantenarbeit hat heute auch ganz pragmatische Ursachen und dient somit einfach auch der Pfarrervertretung (z. B. bei Vakanzen, Krankheit, Filialgemeinden, zur Ermöglichung predigtfreier Sonntag usw.).
Zur ehrenamtlichen Prädikantenarbeit werden verschiedene pastoraltheologische, wirtschaftliche (Einsparungen durch Stellenkürzungen) Fragen gestellt. Auch wird die Fragestellung diskutiert, ob sonntags immer Gottesdienstes stattfinden müssen, um wirklich Gemeinde zu sein.

Die PrädikantInnen des Kirchenbezirks befinden sich meist im Ruhestand und gehören unterschiedlichen Berufsgruppen an (Lehrer, Betriebswirtschaft, Beamte allgemein usw.).
Die Ausbildung der Prädikantinnen umfasst einen Grundkurs (Einführung in Gottesdienst, Predigt, Sprecherziehung, Liturgie, Person des Predigers) und die Beauftragung für sechs Jahre auf der Bezirkssynode. Zu aufbauenden Sonderkursen (Sakramente, Fernkurse, Studientage usw., freie Wortverkündigung (im Unterschied zur Wortverkündigung nur mit Vorlage) wird eingeladen.

Die Statistik zeigt, dass im Kirchenbezirk Geislingen weniger Gottesdienste im Jahr von Prädikanten gehalten werden als im landeskirchlichen Durchschnitt üblich. Dies wird sich jedoch 2009 ändern, da Vakaturen im Bezirk anstehen.

Zum Namen Prädikant: „Lektor“ meint eigentlich (nur) den Vorleser. Diese Bedeutung wird dem Amt nicht ganz gerecht. Daher besser Prädikant von lat. praedicare („verkündigen“) = freie WortverkündigerIn. Der Begriff Lektor begegnet außerdem auch im Verlagswesen.
Die neue Prädikantenordnung ist auf der Bezirkssynode ausgelegt und einsehbar.
Pfarrerin C. Kupfer-Feine weist darauf hin, dass es gut sei, dass PrädikantInnen für den Einsatz in Pflegeheimen eine Zusatzausbildung benötigten.
In diesem Zusammenhang regt Frau Kupfer-Feine eine solche Zusatzausbildung auch für PfarrerInnen zur notwendigen Voraussetzung für den Dienst in Pflegeheimen an.

Dekanin Hühn lädt ein zu einem Gesprächssonntag am 08. November zwischen Pfarrerschaft und Prädikantenschaft (als Entlastung der PfarrerInnen werden die Prädikanten die Predigt übernehmen) mit einem gemeinsamen Mittagessen.

 

 

TOP 4 GAW-Fest 26.-28. Juni 2009 in Geislingen

Dekanin Hühn, Vorsitzende des lokalen Festausschusses, informiert über den aktuellen Stand der Festvorbereitungen zum Jahresfest des Gustav-Adolf-Werks 2009 im Kirchenbezirk Geislingen und weist in diesem Zusammenhang hin auf 25.000 Flyer und Plakate, die über die Gemeinden des Kirchenbezirks zu verteilen sind (Pakete stehen auf der Synode bereit).
Dem Fest zugrunde liegen werden diakonisch-gesellschaftspolitische Themen, die auf verschiedenen Foren vorgestellt und diskutiert werden sollen (Foren zu Sizilien, Polen, Südamerika, Frauenordination in den GAW-Ländern).

Für die Durchführung des Festes werden noch gesucht:
- Privatquartiere für ausländische und/oder deutschsprachige Gäste
- Ehrenamtliche HelferInnen (eine „Technik-Truppe“ = Techniker für Räume, Aufbauten auf dem Kirchplatz: Podium, Bierbänke, Lautsprecher, Kühlschränke usw.)
- ein Empfangs-Komitee am Bahnhof Geislingen
- eine ehrenamtliche Besetzung des Infobüros (im 2-3 Stundentakt)
- Fahrdienste
Die Suchanfragen sollen in die Gemeinden des Kirchenbezirks weitergegeben und in die Gemeindebriefe aufgenommen werden.

Eine Sonderbeilage zur Geislinger Zeitung wird anlässlich des GAW-Festes am 20. Juni 2009 erscheinen. Für Gemeinden, in denen die GZ nicht erscheint, werden extra Sonderbeilagen zur Verteilung in den Gottesdiensten gedruckt.

Das Fest im Kirchenbezirk soll über das GAW informieren und den Gemeinden vermitteln, dass hinter der Arbeit des GAW eine gute Sache steht, die es sich lohnt zu unterstützen.
Auf den Prospekt „Evangelisch Kirche sein“ zur Vorbereitung der Gemeinden des Kirchenbezirks auf das Fest wird nochmals hingewiesen.

 

 

TOP 5 Stötten-Tag

2009 entfällt der Stötten-Tag, da Himmelfahrt und zudem das Jahresfest des GAWs als Bezirksfest stattfindet.

 

 

TOP 6 Diakonieverein

Diakoniepfarrer Christoph Wiborg weist auf die Notwendigkeit des Diakonievereins hin und begründet diese. Diakonie ist ein Grundauftrag der Kirche. Es gibt im Kirchenbezirk viele gut eingeführte verschiedene diakonische Einrichtungen (Diakoniestation, Diak. Bezirksstelle mit Sozialberatung, Diakonieladen, Kaffeehaus der Diakonie inkl. Trauercafè, Geislinger Vesperkirche). Die gegenwärtige Finanzkrise trifft besonders die Ärmsten. Die Ungleichheit der Einkommen nimmt rasant zu, zudem sinken die Durchschnittsgehälter (trotz des vergangenen Aufschwungs, von dem größtenteils nur die Manager profitierten). Dies stellt die soziale Marktwirtschaft in Frage.
Heute und in Zukunft wird diakonische Arbeit immer stärker gefordert und erforderlich werden. Dennoch werden Budgets gekürzt. Schon heute gibt es Schwierigkeiten, alle Personalstellen diakonischer Arbeit im Kirchenbezirk zu finanzieren (z. B. durch die Einnahmen des Diakonieladens). Wie kann diakonische Arbeit unter diesen Umständen auch in Zukunft finanziert und gewährleistet werden?
Nach Wiborg müssen verlässliche Grundlagen geschaffen werden. Hierfür sind regelmäßige und Einnahmequellen notwendig, die durch den Diakonieverein (durch seine Mitglieder-Beiträge) gewährleistet werden können.
Von daher ist in den Gemeinden kräftig für den Diakonieverein zu werben.

Dekanin Hühn dankt Christoph Wiborg für sein Engagement allgemein und besonders für seinen Einsatz in der Vesper-Kirche Geislingen. Die Diakonie Geislingen hat einen sehr guten Ruf. Dieses Image verdankt sie sich nicht zuletzt der unermüdlichen Arbeit des Diakoniepfarrers Wiborg.

 

Die derzeit 33 Mitglieder des Diakonievereins haben auf ihrer vergangenen gemeinsamen Sitzung folgende Vorstände für den Diakonieverein Geislingen vorgeschlagen:

1. 1. Vorsitzende Dekanin Gerlinde Hühn
2. Ulrike Glemser (bzw. die oder der jeweilige Rechner der Gesamtkirchenpflege Geislingen)
3. Diakoniepfarrer Christoph Wiborg
4. Beisitzer: Frau Marianne Buchsteiner (Kuchen)
5. Beisitzer: Hans-Peter Bühler

 

Der Vorschlag der Mitglieder des Diakonievereins wird von der Bezirkssynode durch Akklamation angenommen.

Der Mindestmitgliedsbeitrag für die Mitglieder des Diakonievereins wird auf 30,00 Euro festgesetzt (der Vorschlag der Mitglieder des Diakonievereins wird von der Bezirkssynode durch Akklamation angenommen).

 

 

TOP 7 Kirchenbezirk: Nachwahl in den KBA für Distrikt Obere Fils

Pfarrer Georg Braunmüller (Unterböhringen) wird von der Bezirkssynode durch Akklamation für Pfarrerin Lutz in den KBA nachgewählt.

 

TOP 8 Innovationsfonds des Kirchenbezirks

Hans-Peter Bühler berichtet aus dem Innovationsfonds-Ausschuss. Der KBA hat in seiner Sitzung vom 02. März 2009 den Vorschlägen des Innovationsausschusses auf Zuschüsse für verschiedene Projekte zugestimmt:
- ein zweigeteiltes Projekt zur Öffentlichkeitsarbeit: zusammen mit Kommunikationsberater Gattwinkel:
1. zur Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem GAW-Fest.
2. zur Gestaltung von Internetseiten der Kirchengemeinden.
erhält 1.711,89 Euro = 50% aus Mitteln des Innovationsfonds.

- zwei Kinder-Musical-Projekte „Exodus“ und „Friede auf Erden“ – im Hintergrund steht die Absicht, in Altenstadt einen Kinderchor zu gründen – die Unkosten werden zu 50% von Innovationsfonds gefördert (maximal bis zu 1.000 Euro)

- ein ökumenisches „Psalmenprojekt“ in Kuchen, für das bis maximal 3.000 Euro bewilligt werden (Lieder / Gebete des atl. Psalters werden auf Bannern, Bildern und andere Art über den ganzen Ort Kuchen verteilt). Der Innovationsausschuss regt an, dieses Projekt auch als Bezirksprojekt weiter zu entwickeln. Mit dem Ziel, alle 150 Psalmen darzustellen und über die Gemeinden des Kirchenbezirks kunstvoll zu verteilen

- der Innovationsausschuss bewilligt 50% (maximal 2.500 Euro) für eine Zeitungsbeilage zur GZ, die das Projekt GAW-Fest ankündigen und vorbereiten soll

Im Jahr 2009 stehen dem Innovationsausschuss rund 52.000 Euro zur Verfügung (zuzüglich noch Zinsen 2008). Pilotprojekte auf Bezirks-, Distrikts- und Gemeindeebene (z. B. evangelisch geprägte Mitgestaltung der Gesellschaft) werden geprüft und bei positivem Befund bezuschusst.

Bei Detailfragen zur Antragsgestaltung an den Innovationsausschusses wird auf die allgemein einsehbaren Daten im Internet verwiesen.

Nachwahl in den Innovations-Ausschuss für die Distrikte Obere Fils, Unteres Filstal und Geislingen
Bis zur Wahl in der Herbstsynode sollen neue Kandidaten der Distrikte Obere Fils, Unteres Filstal und Geislingen  als mögliche Mitglieder des Innovations-Ausschusses genannt werden (für jeden Distrikt einen Vertreter bzw. eine Vertreterin). Die bisherigen Mitglieder dieser Distrikte werden ihre Arbeit im Innovationsausschuss bis zur Herbstsynode niederlegen.

 

 

TOP 9 (auf Antrag an die Tagesordnung) Beratung über die Neufassung der Satzung der Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Geislingen

- Referent: Bildungsreferent Günther Alius
- Eine einführende und informierende Tischvorlage liegt aus

Einleitende Hinweise auf Veranstaltungen der Erwachsenenbildung Geislingen:
Bildungsreferent Günther Alius weist einleitend hin auf die Fotoausstellung „Weltverlassen“ in der Stadtkirche Geislingen vom 26. April bis zum 26. Mai 2009 (die Ausstellung ist gut für Gemeindegruppen geeignet – auch außerhalb der Öffnungszeiten – Pfarrerin Claudia Kupfer-Feine bietet Führungen an).

Am 03. April findet eine Fortbildung für Kirchenführungen in der eigenen Gemeinde statt.
Ein Seminar zur Erstellung von Gemeindebriefen durch Ehrenamtliche ist im Angebot.
Die Erwachsenenbildung Geislingen bietet eine Ausbildung zum Umwelt-Auditor an.

Neue Satzung der Erwachsenenbildung Geislingen:
Eine neue Satzung der Erwachsenenbildung Geislingen ist notwendig, da das Haus der Begegnung als Sitz der Erwachsenenbildung nicht mehr nur ein reines Erwachsenenbildungshaus darstellt, sondern auch Sitz der Gesamtkirchenpflege Geislingen ist und Räume für die Stadtkirchengemeinde bereithält.

Die neue Satzung der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenbezirks Geislingen sieht
eine Namensänderung (§ 1) und
Ergänzungen (§ 2 – Beratung, Begleitung, Fortbildung Ehrenamtlicher) vor, durch die die Aufgaben der Evang. Erwachsenenbildung Geislingen präzisiert werden.
Die evangelischen Gemeinden im Kirchenbezirk haben und behalten die mittelbare Mitgliedschaft. An den Organen ist keine Änderung vorgesehen. Die Bezirkssynode beschließt weiterhin über den Haushalt der Evangelischen Erwachsenenbildung usw.

Kirchengemeinderat A. Beck (Stadtkirchengemeinde Geislingen) weist darauf hin, es sei etwas schwierig einer neuen Satzung zuzustimmen, für die es keine Zeit zur Durcharbeit gegeben hätte. Pfarrer Wanzeck stellt dabei fest, dass es sich nur um eine „formale“ Zustimmung durch die Bezirkssynode handle.

Auch Pfarrerin S. Kluger betont, dass es allgemein gut und richtig wäre, nicht nur eine Tischvorlage, sondern eine rechtzeitige Handreichung zu erhalten zu wichtigen Arbeiten, über die es abzustimmen gelte. Dies sei möglicherweise per E-Mail gut möglich. Hierfür müsse jedoch der Verteiler vervollkommnet werden.

Dekanin G. Hühn gibt im vorliegenden Fall zu bedenken, dass es sich im Grunde nur um wenige Veränderungen und geringfügige Anpassungen an neue Begebenheiten (dass es ein HdB in diesem Sinne nicht mehr gebe) handle, weshalb eine vorherige Inkenntnissetzung nicht als unbedingt notwendig erachtet worden sei.

Abstimmung über die Änderungen in der Satzung der Erwachsenenbildung Geislingen durch Handzeichen:
Die neue Satzung der Erwachsenenbildung Geislingen wird bei drei Enthaltungen angenommen – keine Gegenstimme.

 

 

TOP 10 Sonstiges
- Dekanin G. Hühn wirbt gemeinsam mit Frau Baur („Grüner Gockel“) dafür, im gesamten Kirchenbezirk das Umweltprogramm des Gründen Gockels anzunehmen – Materialien und Flyer liegen aus
- Dekanin G. Hühn lädt die Bezirkssynodalen ein zu einem feierlichen Empfang am
07. Juni 2009 anlässlich ihres 60. Geburtstages
- Pfarrerin Rupp weist hin und lädt ein zu einem Theatergottesdienst „Antigone – Türme des Schweigens“ in Deggingen-Bad Ditzenbach am 04. April um 19:30 Uhr
- Pfarrer Keinath lädt ein, auf einer Radtour Evangelisches zu entdecken im Oberen Filstal, Wiesensteig usw. (Details auf der Website)
- Dekanin Hühn lädt ein zu einem Calvin-Vortrag (500. Geburtstag) am 02. April 2009 um 19:00 Uhr in der Stadtkirche Geislingen (die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Programms „Evangelisch Kirche sein“)
- Im Unteren Filstal wird am Ostermontag 2009 ein Tag der offenen Tür stattfinden – bis 17:00 Uhr sind die Kirchen im Unteren Filstal zu besichtigen

 

Abschluss der Bezirkssynode:

Hans-Peter Bühler dankt den Gästen und Synodalen für ihr Kommen. Besonderer Dank geht an die ReferentInnen und Mitwirkende. Der Hausmeisterin wird für die gute Verköstigung auf der Synode besonders gedacht.

Dekanin Hühn weist hin auf die Briefe und Plakatrollen für die Gemeinden des Kirchenbezirks.

Hans-Peter Bühler beschließt die Synode mit Gebet, Segen und Lied („Nun danket alle Gott“).


Protokollant Markus Laidig
 

Landesprädikantenpfarrer Hartmut Mildenberger (links) und Bezirksdiakoniepfarrer Christoph Wiborg (rechts)

Die Leitung der Bezirkssynode, v.l.n.r.:

Die Bezirkssynodalen