Frühjahrssynode tagt

Bezirkssynode Geislingen

Die Bezirkssynode Geislingen traf sich zur Frühjahrssitzung am Freitag, 22. März 2013.

 

Leitung:         Dekanin Gerlinde Hühn (Hans-Peter Bühler ist erkrankt)
Protokoll:       Pfarrer Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer
Andacht:        Pfarrer Martin Breitling

Wiederverpflichtung von Prädikanten:
Arne Gigling, Ebersbach

TAGESORDNUNG

1.    Kurzbericht Dekanin Gerlinde Hühn samt Begrüßung neuer MitarbeiterInnen

2.    Kurzbericht aus der Landessynode: Landessynodale Beate Keller

3.    Pfarrplan: Bekanntgabe des Landessynodal-Beschlusses

4.    Innovationsfonds: Ergebnisse der letzten Sitzung

5.    Das Sozialwort der Kirchen im Landkreis Göppingen        
Die Bezirkssynode ist gefragt ob sie es unterstützt.

6.    Ehrenamt fördern mit System – ein Projekt des Kirchenbezirks

6.1. Performance: „Aus einer Zeit, in der das Wüschen noch geholfen hat“. (Martina Rupp)
6.2. Ablauf des Projektes im Kirchenbezirk Geislingen (Günter Alius)

PAUSE     Die Ausstellung der roll-ups kann in der Pause besichtigt werden

6.3. Einzelberichte aus den Gemeinden und Einrichtungen
    Türkheim        (Dorothee v. Lünenschloss)
    Stadtkirche     (Maren Pahl)
    Albdistrikt       (Bernd Weilguni)


6.4. Interviews mit Barbara Sänger.                     (Günter Alius)
6.5. „ Seelen wohnen, ach, in meiner Brust“
Die Dialektik des Ehrenamts (Martina Rupp und Maren Pahl)
6.6. Bekenntnisse einer Dekanin
6.7. Hans Martin Härter: Betrachtungen aus landeskirchlicher Perspektive
6.8. Murmelgruppen, anschließen Diskussion im Plenum.

7.    Ökumenische Partnerschaften
Wie soll es nach Beendigung der Indienpartnerschaft weitergehen?
1. Stellen wir weiter das Geld zur Verfügung
2. Wem geben wir es?
    a. dem EMS für Indien
    b. dem EMS für Japan
    c. einer anderen Einrichtung, z.B. dem DIfäM

8.    Stellen Jugendreferenten im Kirchenbezirk

9.    Sonstiges
Terminankündigungen
Einladungen

Mehr Info:
Protokoll der Frühjahrssynode 22. März 2013
Sozialwort der Dekane im Landkeis Göppingen


Wiederverpflichtung von Prädikant Gigling

Zu Beginn der Frühjahrssynode verpflichtete Dekanin Hühn Arne Gigling auf weitere sechs Jahre für den Prädikantendienst. Arne Gigling war bereits im Prädikantendienst und arbeitete auf landeskirchlicher Ebene in der Prädikantenarbeit.

Kurzbericht Dekanin Hühn

Dekanin Gerlinde Hühn

CLAUDIA BURST, Geislinger Zeitung

 

Beim ihrem Kurzbericht informierte Gerlinde Hühn darüber, dass Jörg Schaber in Wiesensteig an diesem Sonntag ordiniert werde, dass in Steinenkirch die neue Pfarrerin Gabriele Renz im Juni eingesetzt wird, dass auch für Kuchen eine Bewerbung vorliege und „auch für Donzdorf zeichnet sich ein Interessent ab“. Das ist wichtig, weil Pfarrer Gerd-Ulrich Wanzeck im Mai in den Ruhestand verabschiedet wird.

 

Außerdem machte die Dekanin bekannt, dass Landesbischof Otfried July am 24. Juni in der Stadtkirche einen Vortrag hält. Kirchenbezirkskantor Thomas Rapp nutzte dieses Podium, um zum Landeskinderchortag im Juli einzuladen.
Die Landessynodale Beate Keller informierte von den Themen und Fragen, die bei der Landessynode momentan diskutiert würden.
Der Innovationsfond finanziert zur Hälfte einen Bildband, den die Gemeinde Schalkstetten als Gemeinschaftswerk auflegen will.

Pfarrplan 2018 - Beschlüsse der Landessynode bekannt gegeben

Landessynodale Anita Gröh

Dekanin Gerlinde Hühn informierte die Bezirkssynodale darüber, dass die Landessynode in ihrer Sitzung im März 2013 die Entscheidungen der Bezirkssynode Geislingen zum Pfarrplan 2018 bestätigt hat.

Auf Anfrage aus dem Plenum informierte Landessynodale Gröh über die aktuellen Planungen zur Fusion von Kirchenbezirken. Die Kirchenbezirke Münsingen und Bad Urach fusionieren mit dem 1. Januar 2014. Ihrer Ansicht nach werden die Kirchenbezirke Geislingen und Göppingen in mittlerer Zukunft ebenfalls einen Kirchenbezirk bilden.

Sozialwort der Kirchen im Landkreis

Pfarrer Gerd-Ulrich Wanzeck, Donzdorf

Pfarrer Gerd-Ulrich Wanzeck warnt Synode vor Unterstützung des „Sozialworts“

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche nimmt in einem „Sozialwort“ Stellung zu Fragen der Arbeit und der sozialen Gerechtigkeit.  

CLAUDIA BURST, Geislinger Zeitung

Den Ausdruck eines zweiseitigen „Sozialworts“ bekamen die Bezirkssynodalen zusätzlich zu ihrer Einladung zur Frühjahrssynodalsitzung am Freitag.
Darin hatte eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche ihre Einstellung und Forderungen zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit formuliert. Sie stellt fest, dass prekäre Arbeitsverhältnisse zunehmen, dass die Würde des Menschen unter anderem darin bestehe, seine Existenz durch eigene Arbeit zu erhalten und dass übermäßiger Reichtum einzelner das Sozialgefüge schädige. Die Arbeitsgruppe fordert im Namen der Kirche Gerechtigkeit in Wirtschaft und Arbeitswelt und sieht es als ihre Pflicht „unbequeme Fragen zu stellen“. „Arbeit muss existenzsichernd und gerecht bezahlt werden“ ist unter anderem zu lesen. Am Ende folgt eine Liste konkreter Forderungen an den Landkreis Göppingen. Unterschrieben ist das „Sozialwort“ von den drei Dekanen Dietmar Hermann (katholisches Dekanat Göppingen/Geislingen), Gerlinde Hühn (evangelisches Dekanat Geislingen) und Rolf Ulmer (evangelisches Dekanat Göppingen).

 

Die Synodalen sollten bei ihrer Sitzung ihre Unterstützung zu diesem Schrieb aussprechen. Speziell vorbereitet auf diesen Tagesordnungspunkt hatte sich der Donzdorfer Pfarrer Gerd-Ulrich Wanzeck. Er warnte die Anwesenden davor, das „Sozialwort“ in dieser Form zu unterstützen. „Der Text ist einer Veröffentlichung nicht würdig“, unterstrich er und begründete seine Meinung. Es seien zwar viele Aussagen enthalten, die er vollkommen mittrage, betonte er – „aber es sind außerdem sachlich unrichtige, nicht aktuelle und leider auch dramatisierende Fakten darin“.

 

Das aufgeführte „Recht auf Arbeit“ beispielsweis sei zwar ethisch wünschenswert, aber kein Grundrecht und damit nicht einklagbar, nannte Wanzeck als Beispiel. „Das Sozialwort sollte auf der Höhe der Zeit sein“, forderte er ein: „Die Leiharbeit war das große Thema vor zehn Jahren – inzwischen gibt es so viele Regelungen und Richtlinien, dass das nicht mehr zu den Hauptproblemen der Gegenwart zählt“.  Und dass der Druck aus zu viel Arbeit bis in die Kindergärten ausstrahle, sei dann doch zu dramatisch ausgedrückt.

 

„Bevor wir Forderungen stellen, müssen wir uns fragen, ob es die Mittel dazu gibt“, appellierte der Noch-Pfarrer, der im Mai in den Ruhestand geht, „und erst mal bei uns als Kirchen selber anfangen!“
„Ich rate Ihnen ab, sich mit diesem Wort zu identifizieren“, forderte er und die Synodalen folgten seinen Anregungen insoweit, dass sie den Tagesordnungspunkt bis zur nächsten Sitzung vertagten, um sich selber intensiver damit auseinanderzusetzen.

 

Rudolf Dangelmayr, der Leiter des Kreissozialamts Geislingen, der ebenfalls bei der Sitzung anwesend war, blieb nicht mehr viel hinzuzufügen. Er unterstrich das Gesagte und forderte die Mitglieder der Arbeitsgruppe auf, bestimmte Stellen zu präzisieren und vor der Überarbeitung des Gespräch mit Experten zu suchen.

Kritik und Kompromisse im Bereich Jugendarbeit

Martin Geiger, Vorsitzender des Jugendwerkes

Emotionale Debatten bei der Frühjahrs-Bezirkssynode im Jugendheim

Heiß ging es her bei der Bezirkssynode des evangelischen Kirchenbezirks Geislingen am Freitag im Jugendheim. Es wurde diskutiert, hinterfragt und nach Kompromissen gesucht.

CLAUDIA BURST, Geislinger Zeitung

Schwester Claudia Günther verlässt im Herbst nach sieben Jahren den  Albdistrikt. Was sich zu Anfang der Bezirkssynode am Freitag nach einer sachlichen Personalien-Information anhörte,  entwickelte sich unter Tagesordnungspunkt acht als heißes Thema. Die Aidlinger Schwester übernimmt momentan zu 75 Prozent Aufgaben für das EJW (Evangelisches Jugendwerk“, zu 25 Prozent Religionsunterricht.


Wie Dekanin Gerlinde Hühn informierte, hat der Kirchenbezirksausschuss (KBA) entschieden, diese 25 Prozent „Religionsunterricht“ an die Geislinger Jugendreferentin Romy Zerrenner zu übergeben, die damit eine Hundert-Prozent-Stelle erhält.

 

Für Martin Geiger, den Vorsitzenden des Geislinger EJW schien diese Entscheidung über die Köpfe des EJW nicht korrekt. „Als 75-Prozent-Stelle ist die Amstetter Jugendreferenten-Stelle nicht mehr attraktiv“, befürchtet er.
Gerlinde Hühn hatte im Vorfeld berichtet, dass es erst durch den Weggang von Schwester Claudia möglich wurde, den anderen Antrag des EJW positiv zu bescheiden, nämlich die 100-Prozent-Stelle von Jugendreferent Daniel Dorn als „unbefristet“ zu deklarieren (wie es die von Jugendreferentin Sabine Angnes auch ist und die von Schwester Claudia war). Sie schlug vor, die dritte Jugendreferentenstelle in Amstetten als „ befristete100-Prozent-Planstelle“ in den Haushalt einzustellen und zu überlegen, wie die restlichen 25 Prozent finanziert werden könnten. „Eventuell dadurch, dass die Gemeinden im Oberen Filstal einen Beitrag zahlen, sodass auch dort vermehrt Jugendarbeit geleistet werden kann“, lautete ihr Vorschlag.

 

Da es hierbei jedoch nicht gesichert ist, dass tatsächlich 25 Prozent finanziert werden können, und die Stelle am Ende eventuell zur 90- oder 95-Prozentstelle mutiert, sah sich die Dekanin plötzlich mit zahlreichen Meinungen konfrontiert, die vorwiegend das Anliegen des EJW unterstützten. Es entstand eine emotionale Debatte, bei der Ängste und Gefühle deutlich wurden, die jedoch vorwiegend mit sachlichen Argumenten geführt wurde.

 

Am Ende stimmten die Bezirkssynodalen dafür ab, eine dritte 100-Prozent-Planstelle zu schaffen. In den kommenden Wochen soll mithilfe des Oberen Filstals nach einer Lösung für die Deckungslücke der fehlenden 25 Prozent gesucht werden.

Ökumenische Partnerschaften

Dr. Elfriede Nusser-Rothermundt, Vorsitzende des Indien-Ausschusses

CLAUDIA BURST, Geislinger Zeitung

 

Weitere Diskussionen entstanden während der Synodalsitzung zum Thema „ökumenische Partnerschaften“. Da die bisherige Partnerschaft mit der  indischen Diözese Nord-Kerala beendet worden war (wir berichteten), sollten die Synodalen darüber entscheiden, was zum einen mit dem speziell für Indien zurückgelegten Geld aus den vergangenen Jahren geschehen sollte. Zum anderen, ob weiterhin Geld aus dem Kirchenbezirk in ein Auslandsprojekt fließen sollte und wenn ja, in welches. Auch hierüber machten sich zahlreiche Anwesende ihre Gedanken, bevor die Synode entschied, dass das Geld, das in den letzten Jahren für Indien beiseitegelegt worden war, auch für ein indisches Projekt verwendet werden sollte. Elfriede Nusser-Rothermundt und Irene Gottwik werden sich darum kümmern, dass das Geld an eine Institution geht, die alle ethischen Kriterien für die Nachvollziehbarkeit von Spenden einhält.


Das Geld des aktuellen Jahres wird an die EMS (Evangelische Mission in Solidarität) nach Japan überwiesen, und zwar für das Projekt, in dem die frühere Pfarrerin der Pauluskirche, Sabine Kluger, jetzt tätig ist (wir berichteten) Im kommenden Jahr soll auf Neue entschieden werden, wofür das Geld verwendet wird.

Dank aus Japan für die beschlossene Unterstützung

Folgende Email von Pfarrerin Sabine Kluger erreichte Dekanin Hühn nach der Bezirkssynode:

 

"Liebe Frau Hühn,

 

es hat mich die Kunde erreicht, dass die Bezirkssynode die Arbeit der EMS in Japan mit einem erklecklichen Betrag unterstützen will. Dafür ganz herzlichen Dank! Das haben sicher Sie vorgeschlagen. Im Augenblick bin ich ja noch nicht aktiv in einem Projekt tätig, da erst mal der Sprachkurs ansteht. Aber wir (die Landeskirche, EMS, auch mission 21) unterstützen bereits einige. Demnächst schreibe ich etwas darüber.

 

Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie halten den Winter noch aus. Alle e-mails aus Deutschland beklagen den langen Winter. Seien Sie getröstet, hier ist es im Augenblick auch wieder kalt. Und das ohne Zentralheizung.

 

Bitte geben Sie meinen Dank doch an die Synodalen weiter und grüßen Sie alle!

Herzliche Grüße aus Tokyo und frohe Ostern

Sabine Kluger"

 

„Froschkönig reloaded“

Pfarrerin Martina Rupp (links) und Pfarrerin Maren Pahl (rechts) auf der Suche nach Ehrenamtlichen

Humorvoll wurden bei Bezirkssynode die Erfahrungen aus dem Ehrenamtsprojekt vorgestellt

Das Projekt „Ehrenamt mit System“ des Kirchenbezirks wurde – offiziell – abgeschlossen. Welche Erfahrungen, welche Ergebnisse es gab, war ein Hauptpunkt bei der Frühjahrssynode.

CLAUDIA BURST, Geislinger Zeitung

 „Ich hab viele Frösche geküsst, aber es kam kein Ehrenamtlicher dabei raus“, humorvoll führte Pfarrerin Martina Rupp bei der Bezirkssynode in den Tagesordnungspunkt 6 ein: das Projekt „Ehrenamt mit System“, das während der letzten zwei Jahre im Kirchenbezirk teilweise intensiv umgesetzt wurde.
Gemeindeberatung war auf Wunsch möglich – wird es auch noch weiterhin sein – und wurde / wird vom Kirchenbezirk finanziert. Das heißt, jede Gemeinde konnte sich von einem Profi aus der Evangelischen Landeskirche bei „seinem“ Ehrenamtsprojekt unterstützen lassen. 35-mal nahmen die Gemeinden das Angebot war, informierte Dekan Gerlinde Hühn am Freitag die Synodalen.

 

Um zu präsentieren, welche Ergebnisse und Erfahrungen dabei gewonnen wurden, interviewte Bildungsreferent Günther Alius vier Projektteilnehmer verschiedener Gemeinden. Dorothea von Lünenschloss erzählte, in Türkheim sei „wegen der anstehenden Kirchenrenovierung eigentlich keine Zeit für ein Ehrenamtsprojekt gewesen.“ Erst durch Hans-Martin Härter sei dem Kirchengemeinderat klar geworden, dass Ehrenamt nicht automatisch heiße, in Zukunft jahrelang bei der Kinderkirche mitzuwirken. Sondern auch bedeute, dass man 5 Stunden an einem Samstagnachmittag mithelfen könne. Sie hätten überlegt, wen man persönlich ansprechen könne, als es um Mitarbeit bei der Kirchenrenovierung ging. Und sie seien auf eine große Zahl gekommen. „Es war dann kein Problem, Mitarbeiter zu finden. Man bekommt die Leute ganz neu in den Blick“, freute sich die Kirchengemeinderätin.

 

„Haben Sie ein Dankfest veranstaltet?“, hakte Gerlinde Hühn nach. Die Dekanin war selber Mitglied – im Gremium der Stadtkirchengemeinde – und hatte dadurch erkannt, wie unglaublich wichtig Wahrnehmung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist. Maren Pahl, die ebenfalls zu dieser Gruppe gehört, machte im Interview mit Alius deutlich, „was für einen Schatz“ die Kirche mit ihren Ehrenamtlichen habe, wie viele Fähigkeiten, Interessen und Kenntnisse in den Gemeindemitgliedern schlummern – die Mitglieder ihrer Gruppe hätte das durch die Besuche von 65 Ehrenamtlichen erkannt.
Bernd Weilguni aus Amstetten erzählte vom Luxusproblem, dass sie die Arbeit von gleich 108 Ehrenamtlichen strukturieren wollten. „Wir mussten den Hauptamtlichen entlasten, haben aber gleichzeitig erkannt, dass er unersetzlich ist. Ja, Ehrenamt macht Spaß – wenn man genug Hauptamtliche hat“, appellierte er am Ende seines Berichts.


Ein letztes Interview mit Barbara Sänger, einer neu gewonnenen Ehrenamtlichen, stellte unter Beweis, dass durch persönliche Gespräche das Interesse für Mitarbeit an einer Aufgabe am besten zu wecken ist.
Nicht alles selber machen wollen, nicht die möglichen Ehrenamtlichen vorsortieren nach dem eigenen Geschmack – solche Merksätze gab Hühn ihren Pfarrerskollegen mit auf den Weg.


Hans-Martin Härter, einer der landeskirchlichen Gemeindeberater, war ebenfalls bei der Synode: „Es gibt viele neue Ideen, wenn man mit Ehrenamtlichen spricht. Es sind hier im Kirchenbezirk deutliche Bewegungen wahrzunehmen. Aha-Erlebnisse allenthalben. Wichtig sind die richtigen Menschen am richtigen Platz. Ihr Bezirk hat bereits ein gutes Wegstück zurückgelegt!“
14 Roll-Plakate im Sitzungssaal des Jugendheims verdeutlichten die Ideen, Projekte oder Erfahrungen, die die einzelnen Gemeinden mit „ihrem“ Ehrenamts-Gremium gemacht hatten.


Eine konkrete Umsetzung des Projekts „Ehrenamt mit System“ kann man im Internet finden. Auf der Homepage des Kirchenbezirks www.kirchenbezirk-geislingen.de findet jeder Interessierte den Link „Ehrenamtsbörse“. Hier sind die Ehrenämter im gesamten Kirchenbezirk aufgeführt. Auf diese Weise lässt sich feststellen, welche Hilfe in der eigenen Gemeinde gebraucht wird oder wo die eigenen Interessen am ehesten zum Einsatz kommen können. „Zeit schenken“ lautet das Motto dieser Seite.

Günther Alius im Gespräch mit Dorothee von Lünenschloss aus Türkheim (links) und Pfarrerin Maren Pahl, Paulusgemeinde Geislingen

Charlotte Sänger, Stadtkirche Geislingen und Bernd Weilguni, Amstetten berichten über ihr Ehrenamt

Landeskinderchortag in Geislingen

Bezirkskantor Thomas Rapp

Der Landeskinderchortag der Württembergischen Landeskirche findet in Geislingen am 07. Juli 2013 statt.
Bezirkskantor Thomas Rapp informierte die Bezirkssynode über diese große Veranstaltung.

Der Verband Ev. Kirchenmusik in Württemberg veranstaltet im Jahr 2013 drei Landeskinderchortage in der Region. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bezirkskantoren wurden drei unterschiedliche Termine vereinbart.
Wie bereits angekündigt, findet am Sonntag, 7. Juli 2013 der Landeskinderchortag in der Region in Geislingen statt. Die Eckdaten sind:

ca. 9 Uhr: Ankommen der Kinderchöre
9.30 – 10.10 Probe in den Stadtkirche
10.30 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche
11.45 – 13.45 Uhr Mittagspause
14.15 Uhr Musicalaufführung
15.15 Uhr Schlusssingen Kirchplatz Stadtkirche
15.45 Ende des 5. Landeskinderchortags mit Grußworten Prälatin, OB