Bezirkssynode beschließt Haushalt

Die Vorsitzenden der Bezirkssynode, Hans-Peter Bühler und Dekanin Gerlinde Hühn

Auf der Tagesordnung der Bezirkssynode am 08. November 2008 standen folgendende Punkte:

 

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Herrn Bühler
2. Grußworte
3. Gustav-Adolf-Fest 2009 in Geislingen: 26.-28. Juni 2009
Ulrich Hirsch, Geschäftsführer des Gustav-Adolf-Werkes
4. Jugendwerk: Nachwahl von Eric Schenkel in den Beschließenden Ausschuss (BA)

 

Pause mit Imbiss

 

5. Stellenveränderungen
6. Haushaltsplan und Umlagebeschluss 2008 - Genehmigung des OKR
7. Feststellung Rechnungsabschluss 2007
8. Nachtragshaushalt des Kirchenbezirks für 2008
9. Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung 2009 an die Kirchengemeinden
10. Plan für die kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks 2009
-Erläuterung des Planes
-Einzelpläne
-Beschluss des Planes 2009 und der Bezirksumlage
11. Sonstiges

Leitung:  Hans-Peter Bühler
Protokoll:  Barbara Hewelt, Gingen

Andacht:  Pfarrer Reinhard Hoene, Amstetten

 


Sitzungsprotokoll der Bezirkssynode am 14. November 2008
im Jugendheim Geislingen


Beginn:  17:30 Uhr
Ende:     21:10 Uhr

Anwesend: 
Normalzahl:  70
Anwesend:   63
Entschuldigt:   7
Gäste:

Prälatin Wulz, Landessynodale Gröh, stellvertretender OB Dr. Gölz
vom Gustav-Adolf-Werk: Ulrich Hirsch, Adolf Dietzsch
von der MAV: Andrea Eberhard
von der KVST: Eberhard Schmid
Vertreter von den Bezirkswerken

 

Andacht
Pfarrer Reinhard Hoene, Amstetten, über 1. Könige 19,3-5+8;
Wie Gott bei Elia eingreift und sich um ihn kümmert, greift er auch bei uns ein. Wenn wir keine Lust mehr haben weiter zumachen, lustlos sind, greift Gott auch in Dasein ein und wir bekommen neue Kraft, so wie bei Elia in der Wüste.
Darum lasst uns alle weiterschaffen mit Gottes Kraft.

 

 

TOP 1 Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Bühler
Herr Bühler begrüßt Prälatin Wulz, Dekanin Hühn, Schuldekan Geiger, Landessynodale Gröh und die Mitglieder der Bezirkssynode zur 1. Sitzung in dieser Zusammensetzung.
Er stellt die Worte Mahatma Gandhis an den Anfang der Sitzung:
„Wenn du etwas Wichtiges tun willst, musst du nicht den Verstand befriedigen sondern das Herz“.
In der heutigen Sitzung geht es viel um Zahlen, dahinter stehen aber Menschen, die wir darüber nicht vergessen sollten. Mit dem uns anvertrauten Geld müssen wir sorgfältig umgehen, dies zeigt uns wieder einmal mehr die Globale Finanzkrise.
Unser Tun sollte bestimmt sein vom Motto „global glauben und lokal handeln“ (dem GAW-Fest-Motto).
Im neuen Jahr steht vor allem das Gustav-Adolf-Fest im Kirchenbezirk Geislingen im Vordergrund, es gibt viel zutun packen wir es an.

Der Vorsitzende, Herr Bühler, begrüßt die Gäste und Frau Burst, Geislinger Zeitung.
Entschuldigt haben sich Landrat Weber, Pfarrer Eilhoff, Kath. Kirchengemeinde Geislingen, Landessynodale Keller, Beck und Stepanek, Oberbürgermeister Amann und Herr Alius, Erwachsenenbildungs-referent.

Bis zum 10.November 2008 sind keine weiteren Anträge zur Tagesordnung eingegangen.

 

 

TOP 2 Grußworte
Prälatin Wulz begrüßt die Mitglieder der Bezirkssynode und die Gäste und freut sich, heute Abend in Geislingen sein zu dürfen, sie möchte immer mal wieder in der Bezirkssynode anwesend sein. Ganz besonders ist sie als GAW-Vorsitzende darüber erfreut, dass im Juni 2009 hier im Kirchenbezirk das Gustav-Adolf-Fest stattfinden wird. Das Fest ist eine schöne Gelegenheit, Menschen kennenzulernen. Es kommen nicht viele Menschen von außerhalb, hauptsächlich ist es ein Fest für die umliegenden Gemeinden.
Mit den Begegnungen soll die innerevangelische Ökumene gestärkt werden.
Einladen möchte sie auch zur Feierstunde morgen im Ulmer Münster 15 Uhr
„40 Jahre Frauenordination in Württemberg“. Frauen und Männer feiern die Gleichberechtigung im Amt.
Sie wünscht noch einen guten Verlauf der Sitzung und freut sich auf ein Wiedersehen beim GAW-Fest im Sommer.

Frau Gröh grüßt von den Mitsynodalen Beate Keller, Joachim Beck und Werner Stepanek. Sie informiert über die aktuellen Themen in den Ausschüssen der Landessynode:

 Aufgrund der Sparbeschlüsse der Landeskirche sind Streichungen von landeskirchlichen Dienststellen (Polizeipfarramt, Weltanschauungsbeauftragte) in der Diskussion.

 2010 tagt die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Stuttgart.

 Die Förderrichtlinien für Kindergartenplätze für unter 3-jährige sind formuliert. Kirchengemeinden können hier Zuschüsse beantragen für bauliche Maßnahmen an den Kindergärten, damit unter 3-jährige aufgenommen werden können.

 Viele Reaktionen gab es auf das „Schulpapier“ der Landeskirchen in Baden-Württemberg. Weiterhin in der Beratung ist, eine größere Vielfalt von Gemeindeformen zu ermöglichen und die frei gewählte Zugehörigkeit der Kirchenmitglieder zu einer bestimmten Gemeinde zu bejahen. Dieses Anliegen soll durch die Schaffung von strukturellen Freiräumen und einer Neuregelung bei der Verteilung von Kirchensteuermitteln gefördert werden.

 Stellen sollen geschaffen werden für die Weiterarbeit „Wachsende Kirche“ und für das neu zu schaffende „Kompetenzzentrum Mission in der Region“.

 Im Jahr 2008 sind ca. 600 Millionen € Kirchensteuer eingegangen. Die Mehreinnahmen wurden auch für die Ruhestandskassen für Pfarrer und Angestellte genommen. Auch die Kirchenbezirke haben mehr Zuweisungen erhalten. Es wird davon ausgegangen, dass im Jahr 2009 weniger Kirchensteuer eingenommen werden. Deshalb wird auch die Immobilienfrage weiter aktuell bleiben: Welche Gebäude können behalten und erhalten werden und welche nicht. Nach Auskunft des OKR hat die Landeskirche keine „kritischen Geld-Anlagen“. Bei einzelnen Anlagen gab es wohl Einbrüche, aber in der Gesamtsumme gab es keine Verluste.

 

 

TOP 3 Gustav-Adolf-Fest 2009 in Geislingen
Herr Dietzsch bedankt sich für die Einladung und dass er das Fest vorstellen darf. Besonderen Dank, spricht er dafür aus, dass das Fest hier im Kirchenbezirk stattfinden kann,  denn dies ist schließlich auch mit Arbeit verbunden. Dank auch dafür, dass in fast allen Kirchengemeinden des Bezirks am 1. Advent, zum Auftakt des Festes, ein Prediger des GAW eingeladen ist, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Er weist noch auf die aus Litauen stammenden ausgelegten Kreuze hin. Bei käuflichem Erwerb wird dadurch ein Mutter-Kind-Projekt in Litauen unterstützt.

Das Gustav-Adolf-Werk möchte immer ein Anwalt der Armen sein, Minderheiten unterstützen und für religiöse Freiheit eintreten. Das Gesamtwerk hat seinen Sitz in Leipzig, sein Haushaltsvolumen beläuft sich auf 106 Millionen €, allein aus Württemberg kommen davon Spenden in Höhe von750.000 €. Auch sind viele Menschen in Württemberg ehrenamtlich für das GAW tätig. Dieses hat 40 Partnergemeinden in 29 Ländern. Man bekommt Informationen über alle Länder und Projekte. In Südamerika ist z. B. das Gustav-Adolf-Werk besser bekannt als in Württemberg.

Unser Fest vom 26. – 28. Juni 2009 hat 3 Schwerpunkte:

 Freitagabend: Eröffnungsgottesdienst mit Prälatin Wulz 
mit anschließendem Abend der Begegnung.

 Samstag: Bibelarbeit, Foren, Plenum, Kindermusical und
                       Vortrag Fulbert Steffensky
 Sonntag: in allen Gemeinden des Kirchenbezirks predigt ein Gast aus dem
Ausland und in Gruibingen ist dann der Abschluss mit einem schwedischen Fest.
Bei jeder Sitzung des Festausschusses spürt man, dass das Interesse wächst.
Der Dank des GAW geht auch an Pfarrer Ehmann, für dessen Arbeit.
Das Fest soll zur Horizonterweiterung beitragen, auch bei uns in Württemberg. Wir freuen uns auf Geislingen.

 

Dekanin Hühn:
In Zusammenhang mit dem GAW-Fest wird ein Prospekt zusammen mit der Erwachsenenbildung entwickelt. Es wird bis zum 1. Advent fertig gestellt sein.
Zum Thema „Evangelisch Kirche sein“ werden bis nächsten Juni 50 Veranstaltungen in allen 30 Kirchengemeinden des Bezirks stattfinden.
Ganz speziell möchte sie zu einer 13 tägigen Sizilienreise unter ihrer Leitung einladen. Es wird eine Reise mit vielfältigen Begegnungen. Sie wünscht sich dazu viele Teilnehmer, bei jedem Pfarramt liegen genügend Prospekte aus.

 

 

TOP 4 Jugendwerk – Nachwahl von Eric Schenkel in den Beschließenden Ausschuss
Der Vorsitzende des Jugendwerks, Martin Geiger, stellt Eric Schenkel vor. Dieser ist schon Mitglied des BAK und möchte sich auch im Beschließenden Ausschuss (BA) des Jugendwerks auf dem noch freien Sitz einbringen.
Die Bezirkssynode wählt einstimmig, per Akklamation Eric Schenkel in den Beschließenden Ausschuss.
Martin Geiger führt weiter aus, dass er froh ist, dass ein Nachfolger für Peter Fischer angestellt werden konnte, und dass dank des Freundeskreises die Finanzierung für weitere 4 Jahre gesichert ist. Im September begann Daniel Dorn seine Arbeit im Jugendwerk Geislingen. Hierbei ist neu, dass dieser Auftrag mit 30% Dienstauftrag für die Kinder- und Jungschararbeit im Distrikt „Unteres Filstal“ verbunden ist.

 

 

TOP 5 – Diakonieverein im Kirchenbezirk Geislingen
Der geplante Diakonieverein soll eine Fortentwicklung des Krankenpflegevereins Geislingen sein. Diese Idee wurde auch 2007 durch den Innovationsausschuss des Kirchenbezirks unterstützt.
Wenn die Bezirkssynode dieser Strukturerprobung zustimmt, kann am 1.1.2009 der Diakonieverein gegründet werden.
Da ein kirchlicher Verein auf der Ebene eines Kirchenbezirks Neuland ist, wurde vom Oberkirchenrat eine Strukturerprobungsverordnung ausgearbeitet.

Dekanin Hühn erläutert warum ein Diakonieverein auf Kirchenbezirksebene sinnvoll und notwendig ist. Die Diakonie ist im Kirchenbezirk gut verankert ist. Daher ist es richtig, diese Arbeit im Diakonieverein zu bündeln und zu vernetzen und auch zusätzliche Mittel einzuwerben. Die Diakoniestation betreut Menschen im Kirchenbezirk, um die sich keine andere Sozialstation kümmert, da die Finanzierung nicht sichergestellt ist. Diese Aufgabe kann über den Diakonieverein unterstützt werden. Eine diakonische Idee einer Kirchengemeinde könnte durch diesen Verein mit betreut werden.
Der Flyer soll nicht nur um finanzielle Mittel werben, sondern auch um Mithilfe bei vielseitigsten Aufgaben bitten. Er bietet Möglichkeiten für ein Engagement von Menschen, die nicht in Steine investieren möchten.
Die Bezirkssynodalen erkundigen sich, warum dies kein eingetragener Verein übernehmen könne und stellen die Frage: was der Diakonieverein könne, das der Kirchenbezirk nicht auch kann?
Frau Hühn stellt fest, dass für die Diakonische Arbeit mehr Geld benötigt wird, und dass neue Geldquellen zu erschließen sind, um Menschen, die durchs Raster fallen, zu unterstützen und auch, um bestehende Projekte finanziell zu sichern. Es war auch eine Frage, wie kann der Krankenpflegeförderverein weiter getragen werden und wie können wir Menschen gewinnen, die diakonisch aktiv werden möchten. Durch einen Diakonieverein des Kirchenbezirks sind diese Aufgaben dann in den Kirchenbezirk eingebunden.

Pfarrer Wanzeck wirft ein, dass einige Gemeinden aktive Krankenpflegevereine haben, ob es von daher nötig sei, einen neuen Verein zu gründen? Es gäbe doch genug Möglichkeiten, Geld zu spenden.
Pfarrerin Knapp erläutert dass durch den Verein verlässliche Mitgliedsbeiträge eingehen, und dass die Finanzierung der IAV-Stelle dadurch gesichert werden kann.
Frau Hühn weist darauf hin, dass es im Geislinger Kirchenbezirk nur noch eine Evangelische Diakoniestation gibt. Der Diakonieverein soll nicht nur eine Fortführung des Krankenpflegefördervereins sein, er wird sich auch größeren Herausforderungen stellen, nicht nur der Unterstützung bei der häuslichen Pflege sondern auch bei der Jugendhilfe und in Schulen.

Die Bezirkssynode stimmt mit 1 Nein-Stimme und 13 Enthaltungen der Strukturerprobungsverordnung zur Gründung eines Diakonievereins im Kirchenbezirk Geislingen zu. Der Verein kann somit gegründet werden.

 

 

TOP 6 Stellenveränderungen beim Kirchenbezirk
Bezirksrechner Machacek teilt mit, dass die Raumpflegestelle beim Jugendwerk neu berechnet werden musste. Da der bisherige Stellenumfang nicht die Reinigung der Kellerräume beinhaltete.
Die Neuberechnung ergab 1,73 Wo/Std. (bisher 1,04 Wo/Std.) dies entspricht 4,3%. Der KBA befürwortet die Ausweitung, die MAV hat der Berechnung bereits zugestimmt.

Die Bezirkssynode stimmt der Stellenausweitung einstimmig zu.

 

 

TOP 7 Haushaltsplan und Umlagebeschluss 2008 – Genehmigung des OKR
Bezirksrechner Machacek teilt mit, dass der Oberkirchenrat mit Schreiben vom 25.04.2008 entsprechend dem Beschluss der Bezirkssynode vom 16.11.2007 gemäß § 25 Abs. 1 Nr.8 der Kirchenbezirksordnung, zur Deckung des Haushaltsplans im Rechnungsjahr 2008 bei den Kirchengemeinden eine Umlage in Höhe von 533.960 € zu erheben, genehmigt.

 

 

TOP 8 Feststellung des Rechnungsabschlusses 2007
Bezirksrechner Machacek trägt gemäß der Tischvorlage vor:
Nach den beim Rechnungsabschluss ausgeführten Rücklagenzuführungen und Entnahmen schließt das Rechnungsjahr 2007 mit 1.221.168,39 € in Einnahmen und Ausgaben ab.

Die Bezirkssynode stellt den Rechnungsabschluss einstimmig fest.

 

 

TOP 9 Nachtragshaushalt 2008
Weil die Landeskirche im laufenden Jahr 2008 mehr Kirchensteuern als erwartet einnehmen konnte, werden diese Mittel an die Kirchengemeinden weiter gegeben. Deshalb erhöht sich auch die Kirchenbezirksumlage der Kirchengemeinden.
Durch die höhere Umlage erhöht sich die Zuweisung an die Bezirkswerke. Darum wird ein Nachtragshaushalt für den Kirchenbezirk notwendig.
Der Kirchenbezirksrechner Machacek erläutert, nach welch prozentualer Aufteilung diese Erhöhung der Zuweisung an die Budgets der Bezirkswerke, Diakonie, EJW, Erwachsenenbildung, erfolgt.
Das Haushaltsvolumen des Kirchenbezirks erhöht sich daher im Rechnungsjahr 2008 in Einnahmen und Ausgaben von 1.134.830 € um 30.310 € auf 1.165.140 €.

Die Bezirkssynode stimmt mehrheitlich diesem Nachtragshaushalt zu.

 

 

TOP 10 Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung 2009 an die Kirchengemeinden
Herr Schmid von der Kirchlichen Verwaltungsstelle Göppingen erläutert die Tischvorlage über die Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung für das Jahr 2009 (siehe Anlagen).
Die Zuteilung wird seitens des Oberkirchenrats bis zum Jahr 2012 verbindlich festgeschrieben, sie sieht bis dahin eine Erhöhung um ca. 122.000 € vor. Wie Kirchenbezirksrechner Machacek schon erwähnt hat, haben die Einnahmen 2008 die Erwartungen weit übertroffen. Eine Prognose für 2009 ist jedoch schwer zu berechnen, man muss die wirtschaftliche Entwicklung abwarten.
Die Umverteilung der erhöhten Einnahmen an die Kirchengemeinden kann erst nach dem Beschluss der Landessynode erfolgen. Außerdem sollen die Mehreinnahmen der Landeskirche auch noch für Energetische Maßnahmen bei den Pfarrhäusern, bei Investitionen im Kindergarten für die Aufnahme von unter 3 jährigen, für die Versorgungsrücklagen und für den Ausgleichstock verwendet werden.
Durch das Mehr an Zuweisung erhalten auch alle Kirchengemeinden höhere Mittel. Die Gesamtzuweisung erhöht sich im Gegensatz zum Vorjahr um 186.140 €. Der Zuschlag für die neuen Vikare ist noch nicht enthalten, dieser wird durch eine Rücklagenentnahme finanziert.

 

 

TOP 11  Plan für die Kirchliche Arbeit 2009 des Kirchenbezirks
Bezirksrechner Machacek stellt den neuen Plan für die kirchliche Arbeit im Kirchenbezirk vor. Er erläutert die Bausteine und Kostenstellen. Durch eine 8%ige Erhöhung der Kirchensteuerzuweisung erhalten auch die Budgets der Bezirkswerke eine Sonderzuweisung in dieser Prozenthöhe.
Die Bezirkswerke Erwachsenenbildung, Diakonie und Jugendwerk werden mit ihren Sonderhaushalten neuerdings auch im Plan für die Kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks dargestellt.
Das Haushaltsvolumen beläuft sich in Einnahme und Ausgabe auf 1.373.410 €.

Auf Antrag des Vorsitzenden der Bezirkssynode Bühler wird dem Plan für die Kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks einstimmig zugestimmt.
Außerdem beschließt die Bezirkssynode einstimmig eine Kirchenbezirksumlage in Höhe von 579.740 €.
 
TOP 12 Sonstiges

 Pfarrer Markus Laidig, PDA bei der Dekanin, stellt sich vor. In den vergangenen 2 Jahren war er in Samara, an der Wolga in Russland tätig. Er hat sich in Geislingen schon gut eingelebt. Wird in nächster Zeit 8 Vorträge über Samara halten.
 Frau Nusser-Rothermundt richtet Grüße aus Südindien an die Bezirkssynodalen aus. Nächstes Jahr werden 175 Jahre Mission in Indien gefeiert. Der Bischof aus Nordkerala hat zum Fest am 30.10.2009 eingeladen. Er freut sich, dass eine Delegation aus dem Kirchenbezirk zum Fest reisen kann.
 Dekanin Hühn lädt zu der Veranstaltung Kirchenmusik „Wenn das Meer rote Wellen hat“ mit Peter Jansens in der Stadtkirche Göppingen ein.
 Das Kreisbildungswerk Göppingen bietet am 24.1.2009 eine Fortbildung „Tandem Pfarrer und gewählter Vorsitzender“ an.
 Die Zeitschrift „Konsequenzen“ liegt mit seiner letzten Ausgabe zum Mitnehmen aus.
 Pfarrer Wiborg sucht Mitarbeitende im Diakonieladen, Ansprechpartner ist Herr Weid.
 Es gibt eine Radteamgruppe „Diakonie“ mit gemeinsamen Trikots, der Zweck ist Fundraising für die Diakonie. Wer daran Interesse hat, wende sich auch an Herrn Weid bzw. an Pfarrer Wiborg.
 Die Vesperkirche bittet noch um Spenden.
 Pfarrerin Kluger lädt zu einer Veranstaltung am 1.12.2008 ins Paulusgemeindehaus ein. Der Literaturwissenschaftler Dr. Krämer berichtet über literarische Neuerscheinungen, gibt Tipps und Empfehlungen von Büchern.
 Pfarrerin Kluger erinnert an den Welt-Aids-Tag am 01.12.2008 und bittet im Gottesdienst auf diesen hinzuweisen. Anstecker gibt es bei Frau Kluger.

 

 

Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Herr Bühler, bedankt sich bei den Synodalen für ihr Kommen, und ihr geduldiges Ausharren. Sein Dank geht auch an Frau Hartel für die Bewirtung, den Referenten und sämtlichen Mitwirkenden.
Er beendet die Bezirkssynode mit einem Gebet und Lied EG 595.

 

Protokoll: Barbara Hewelt

 

Bezirksrechner Machacek bringt den Haushaltsplan ein