Die Vorsitzenden der Bezirkssynode, Hans-Peter Bühler und Dekanin Gerlinde Hühn

Bezirkssynode Geislingen

am
Freitag, 06. November 2009, um 17.30 Uhr
im Jugendheim in Geislingen, Friedensstraße 44

 

Leitung:  Hans-Peter Bühler

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung
2. Grußworte
3. Vorstellung neuer MitarbeiterInnen und Pfarrer
4. Haushaltsplan und Umlagebeschluss 2009 - Genehmigung des OKR
5. Feststellung Rechnungsabschluss 2008
6. Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung 2010 an die Kirchengemeinden
7. Plan für die kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks 2010
-Erläuterung des Planes
-Einzelpläne
-Beschluss des Planes 2010 und der Bezirksumlage

8. Kirche und Homosexualität (Prälaturbeauftrager Pfarrer Metzger)
9. Energiemanagement (Helga Baur, Beauftragte des OKR)
9.1. Ökomanagement Grüner Gockel
9.2. Energiemanagement
10. Nachwahl zur Bezirkssynode: Vertreterin des BAF: Renate Emberger, Süssen
11. Innovationsfonds des Kirchenbezirks: Nachwahl der DistriktsvertreterInnen
12. Stötten-Fest
13. Diakonieverein
14. Rückblick auf GAW-Fest: Umfrage und Dank
15. Sonstiges

 

Der Vorsitzende, Hans-Peter Bühler, begrüßt die Bezirkssynodale

Kirche und Homosexualität

Pfarrer Manfred Metzger, Prälaturbeauftragter für Homosexualität und Kirche

Pfarrer Manfred Metzger, Aalen, stellte sich der Bezirkssynode Geislingen vor. Er ist vom Landesbischof als Ansprechpartner für alle Fragen zu Homosexualität und Kirche berufen worden. Als Seelsorger steht er unter dem Beichtgeheimnis. Er vermittelt Kontakte zu Gruppen von Lesben und Schwulen in der Kirche genauso wie zu Referentinnen und Referenten für kirchliche Veranstaltungen, Kirchengemeinderats-Wochenenden, Pfarrerfortbildungen etc. Auch Adressen und Literaturhinweise sind bei ihm zu bekommen.

 

Kontakt-Adresse:

Manfred Metzger

Zebertstraße 39

73431 Aalen

Tel. (07361) 33155

Fax (07361) 376017

Email: ev.martinskirchedontospamme@gowaway.aadontospamme@gowaway.t-online.de

 

Protokoll der Bezirkssynode am 06. November 2009

Kirchenbezirk Geislingen/Steige


Protokoll der Bezirkssynode am 06. November 2009
im Jugendheim Geislingen


Beginn:  17:30 Uhr
Ende:  22:10 Uhr

Anwesenheit: Normalzahl: 68
  Anwesend: 57 Pfarrerin Raumer ab Top 4
  Entschuldigt: 11

Protokoll: Barbara Hewelt


Andacht - Pfarrer Platz, Schalkstetten


Was bedeutet im Zeichen der Finanzkrise und des Geizes, ein evangelisches unternehmerisches Handeln?
Durch Fairen Handel – Schöpfung bewahren. Ökologisches Handeln als geistiges Handeln verstehen. Was können wir tun, wenn wir zweifeln, ob ökologisches Handeln sinnvoll ist, wenn uns Zweifel quälen? Wir müssen wie Thomas einfach nur „glauben“. Wenn wir Zweifel aushalten, können wir Gott neu entdecken. Zweifeln ist nicht nur Not, sondern auch eine Chance für den Glauben. Aus dem Mut zum Zweifel an den Wegen, die wir eingeschlagen haben, resultiert ökologisches Handeln.

 

 

Prädikant Arne Gigling eingesetzt
Nach einer gründlichen Theologischen Ausbildung wird, vom Oberkirchenrat, Prädikant Arne Gigling die Berechtigung erteilt, Predigten selbst zu verfassen. Dekanin Hühn überreicht ihm die Urkunde und setzt ihn segnend in sein Prädikantenamt ein.

 

 

TOP 1 Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Bühler
Der Vorsitzende, Herr Bühler, beglückwünscht Herrn Gigling zu seinem Amt und begrüßt  Dekanin Hühn, Schuldekan Geiger, Landessynodale Gröh, Keller, Beck und Stepaneck. Außerdem Herrn Gramlich, Sozialdezernent des Landratsamtes Göppingen, in Vertretung des neugewählten Landrates Wolf. Dem er von dieser Stelle aus herzlichen Glückwünsche zur Wahl und alles Gute für sein Amt sendet. Frau Helga Baur, Energiemanagement Beauftragte des OKR und den Prälaturbeauftragten für Homosexualität Pfarrer Metzger (Aalen), sowie Frau Herter-Hoffmann und Herrn Schmid von der Kirchlichen Verwaltungsstelle Göppingen, die Leitungen der Bezirkswerke, Frau Eberhardt (MAV) und Frau Burst von der Geislinger Zeitung.
Herr Bühler stellt die Sitzung unter ein Wort aus dem Galaterbrief, „dass wir nicht müde werden“. Da wir keine Schuldenberge haben und keine Wahlversprechen gemacht haben, können wir besser mit unseren geringeren finanziellen Mitteln zu Rande kommen, anders als die öffentlichen Haushalte.

 

Entschuldigt haben sich:
Prälatin Wulz; Pfarrer Eilhoff und Pfarrer Ehrler, Kath. Kirchengemeinde Geislingen; Oberbürgermeister Amann

 

Bis zum 2.November 2009 sind keine weiteren Anträge zur Tagesordnung eingegangen.

 

Wahl der Schriftführerin
Frau Barbara Hewelt wird per Akklamation mit einer Stimmen Enthaltung zur Schriftführerin gewählt.
 
TOP 2 Grußworte
Herr Gramlich überbringt die Grüße des Landkreises, insbesondere von Landrat Wolf, der leider verhindert ist. Er hebt die gute Partnerschaft zwischen der evangelischen Kirche und dem Landkreis hervor, vor allem im Bereich der Diakonie. Die evangelische Diakonie schultert eine große Aufgabe.
Bei immer weniger finanziellem Spielraum, benötigen wir verstärktes bürgerschaftliches Engagement. Der Sozialbereich steht im Haushaltsplan des Landkreises an 2. Stelle. Ca. 18.000 Menschen erhalten Sozialleistungen in der Jugendhilfe, Altenhilfe und Gefährdetenhilfe. 11.000 sind Hartz IV Empfänger, 11.000 mit Personen mit Behinderungen gibt es im Landkreis. 900 erhalten Hilfe zur Pflege und 200 sind in der Kinder- und Jugendhilfe. Alles in allem stellt der Landkreis hierfür 116 Millionen Euro zur Verfügung. Mit 460.000 € beteiligt er sich an der Diakonie.
Herr Gramlich wünscht der Synode einen guten Verlauf, stellt immer wieder fest, dass sich Diskussionen in den kirchlichen Gremien abheben von den Debatten im kommunalen Bereich. Man merkt, welcher Geist hier weht.

 

 

Landessynodaler  Stepaneck, bedankt sich für die Einladung auch im Namen aller Synodalen. Ihnen ist es wichtig, Kontakt zur Bezirkssynode zu halten, um die Sorgen und Nöte der Basis nicht aus dem Blick zu verlieren. Diese sind die Grundlagen für die Arbeit in der Landes- und der EKD-Synode.
Er kommt gerade zurück von einer anstrengenden und spannenden Synode in Ulm. Die Württemberger haben ihre Aufgaben bei der Organisation dieser Synode mit Bravour gelöst. Über die Wahl von Margot Käßmann zur Ratspräsidentin im ersten Wahlgang ist er froh und glücklich. Sie ist eine besondere Frau, sehr authentisch; wir als evangelische Christen können froh darüber sein. 
Dem scheidenden Ratspräsidenten Huber wurde für den angestoßenen Reformprozess gedankt. Evtl. wäre es einmal wichtig, eine gesonderte Veranstaltung über diesen Prozess anzubieten, und darüber, wo dieser Prozess bereits greift.
Die anderen Wahlgänge waren geprägt von strategischen und machtpolitischen Vorgängen. Unter den Württembergern herrschte Wehmut über die Nichtwahl von Bischof July in das EKD-Gremium. Als größter Geldgeber innerhalb der EKD sollten wir unsere Politik zukünftig offensiver betreiben.
Für die diesjährige Herbstsynode müssen wir abwarten, wie sich die Kürzungen auf den Haushalt auswirken, und für heute Abend wünscht er einen guten Verlauf der Synode.
 
TOP 3 Vorstellung neuer Mitarbeiter
Bevor Dekanin Hühn neue Mitarbeiter vorstellte, verabschiedete sie Herr Kohle, der seit 1981 in Suchtberatung für Alkoholkranke in Geislingen tätig war. Herr Kohle geht in Altersteilzeit und wird die nächsten 6 Jahre in Göppingen mit 50% weiter tätig sein. Frau Hühn überreicht ihm ein Abschiedsgeschenk des Kirchenbezirks.

Als Nachfolgerin begrüßt sie, Frau Susanne Wurster, die seit 1.10. ihren Dienst versieht. Frau Wurster kommt aus Donzdorf und hat während ihres Studiums schon 3 Jahre im Suchtbereich gearbeitet.

In der Markuskirchengemeinde hat Pfarrer Esche seinen Dienst aufgenommen. Er kommt aus Schwieberdingen Dekanat Ludwigsburg, war dort Gemeindepfarrer und Schulseelsorger. Diese Tätigkeit könnte er sich auch für Geislingen vorstellen.

 

 Dekanin Hühn weist auf den Tag mit den Prädikanten am Sonntag den 08.11. hin. An diesem Sonntag halten alle Prädikanten zusammen mit den jeweiligen Gemeindepfarrern den Gottesdienst. Anschließend treffen sich Prädikanten und Pfarrer im Gemeindehaus Gingen zum Essen und Austausch. Der Kirchenbezirk braucht dringend neue Prädikanten, bitte schauen Sie sich in ihren Gemeinden um. Vielen Dank auch an Frau Burst von der Geislinger Zeitung für das sehr informative Porträt der Prädikantin Weller.
 Die Frühjahrssynode wird das Thema „Landwirtschaft“ zum Inhalt haben, Pfarrer Braunmüller erarbeitet Vorschläge über die Gestaltung. Auf jeden Fall wird es dazu ein Außentermin geben.
 Die Prälatin wird im Frühjahr 2010 den Kirchenbezirk visitieren, dazu findet am 23.04.2010 um 17.30h ein Bezirksforum statt, das extern moderiert wird.
 Der diesjährige Pfarrkonvent in Isny hatte das Thema „Geld – Finanzen. Der Film “let`s make money!“ war sehr bewegend, beeindruckend und machte nachdenklich.
Pfarrer Drescher-Pfeiffer hat hierzu eine Zusammenfassung geschrieben, diese geht den Pfarrern per Mail zu für die Gemeindebriefe.
 Eine Delegation aus dem Kirchenbezirk weilt gerade in Indien. Sie nimmt dort am Jubiläum „100 Jahre Basler Mission“ in Indien teil.

 

 

TOP 4 Haushaltsplan und Umlagebeschluß 2009 – Genehmigung des OKR
Bezirksrechner Machacek teilt mit, dass der Oberkirchenrat mit Schreiben vom 18.05.2009 den Beschluss der Bezirkssynode vom 14.11.2008: gemäß § 25 Abs. 1 Nr.8 der Kirchenbezirksordnung, zur Deckung des Plans für die kirchliche Arbeit im Rechnungs-jahr 2009 bei den Kirchengemeinden eine Umlage in Höhe von 579.740 € zu erheben, genehmigt.
Ebenfalls genehmigt der Oberkirchenrat die mit dem Nachtragshaushalt 2008 beschlossene erhöhte Umlage in Höhe von 555.340 € zur Deckung des Haushaltsplans für die kirchliche Arbeit im Rechnungsjahr 2008. Die Umlage erhöht sich von 533.960 € um 21.380 € auf insgesamt 555.340 €. Die Einnahmen und Ausgaben erhöhen sich jeweils um 30.310 €.

 

 

TOP 5 Stellenveränderungen im Kirchenbezirk
Bezirksrechner Machacek teilt mit, dass für die Stelle der Verwaltungsangestellten bei der Geschäftsstelle der Erwachsenenbildung eine Arbeitszeitermittlung durchgeführt wurde, die eine Zunahme des Arbeitsumfangs ergab. Dies ist bedingt durch
• Mehrarbeit mit größerer Selbständigkeit aufgrund Reduzierung der Stelle des Bildungs-
referenten von 100% auf 60%.
• Erstellung von Layouts für die Programmhefte und Flyer.
•   Verwaltung und Organisation der Raumbelegung im Haus der Begegnung
Die Stelle soll deshalb von 20 auf 22 Wochenstunden erhöht werden.
Der KBA hat in seiner Sitzung am 09.06.2009 die Stellenausweitung ab 01.04.2009 befürwortet.

 

Die Bezirkssynode stimmt dieser Stellenausweitung mit 2 Enthaltungen zu.

 

Die zweite Jugendreferentenstelle beim EJW wurde befristet bis zum 31.08.2014 wiederbesetzt. Diese dient als Projektarbeit zum Aufbau und Vernetzung der Jugendarbeit im Distrikt Unteres Filstal. Diese Möglichkeit ist im Strukturhaushalt geregelt, wenn die Finanzierung gesichert ist. Dazu trägt hauptsächlich der Freundeskreis EJW bei. Die Kirchengemeinden des Unteren Filstals beteiligen sich jeweils mit 2.000 € pro Jahr an den Personalkosten.

Dieser Stellenausweitung stimmt die Bezirkssynode einstimmig zu.

TOP 6 Struktur-Haushalt – Änderung Beschluss der Stellenreduzierung
Die Bezirkssynode hatte im Strukturhaushalt ab dem Jahr 2001 Stellenreduzierungen beschlossen, die spätestens bei Wiederbesetzungen umzusetzen waren.

Die Stellenreduzierungen sind bei der Bezirkskantorenstelle und der Stelle der Geschäftsführung im Dekanatamt noch nicht umgesetzt worden.
Inzwischen wurde vom Gesamtkirchengemeinderat Geislingen beschlossen, die dienstliche Inanspruchnahme für die Gesamtkirchengemeinde auf 70 % festzulegen. Der Anteil des Kirchenbezirks wurde vom Kirchenbezirksausschuss mit 30 % beschlossen, sodass die Stelle wieder mit 100 % besetzt werden soll.
Die Stelle der Geschäftsführung im Dekanatamt sollte in eine Sekretariatsstelle umgewandelt werden. Dabei wurde von 5 % Personalkosten-Einsparung ausgegangen.

Dekanin Hühn erklärt dass aufgrund der neuen Tarifstruktur im TVÖD auf die Umwandlung der Stellen verzichtet werden kann.
Der KBA schlägt deshalb vor, den Beschluss über die Stellenreduzierungen für die Bezirkskantorenstelle und die Geschäftsführung im Dekanatamt ab dem Haushaltsjahr 2011 aufzuheben.

Pfarrerin Kluger möchte dass über die 2 Stellenveränderungen getrennt abgestimmt wird.

Die Bezirkssynode stimmt,  mit 9 Enthaltungen für die Rücknahme der Reduzierung bei der Kantorenstelle
und mit 2 Enthaltungen für die Rücknahme der Umwandlung der Geschäftsführung in eine Sekretariatsstelle im Dekanatamt zu.

 

 

TOP 7 Feststellung des Rechnungsabschluss 2008
Bezirksrechner Machacek trägt gemäß der Tischvorlage vor:
Nach den beim Rechnungsabschluss ausgeführten Rücklagenzuführungen und Entnahmen schließt das Rechnungsjahr 2008 mit 1.952.017,83 Euro in Einnahmen und Ausgaben ab.

Die Bezirkssynode stimmt der Rechnungsfeststellung einstimmig zu

 

 

TOP 8 Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung 2010 an die Kirchengemeinden
Frau Herter-Hoffmann, Leiterin der Kirchlichen Verwaltungsstelle Göppingen, legt die allgemeine Finanzlage der Landeskirche dar. Nachdem die Steuereinnahmen bis 2008 auf 595 Millionen gestiegen waren (60 Millionen Mehreinnahmen 2008) fallen sie 2009, bedingt durch die Finanzkrise, rapide. Im Mai waren es 5,7% unter Vorjahr und im Oktober schon 8,9%. Die Prognose wurde auf 530 Millionen korrigiert.
Die Zuweisungen wurden 2008 u. 2009 um 9% erhöht, dies bescherte den Kirchengemeinden einen Überschuss beim Rechnungsabschluss 2008.
Die Landeskirche plant für 2010 nur noch 500 Millionen Steuereinnahmen, trotzdem erhöht sie den Verteilbetrag an den Kirchenbezirk bzw. die Kirchengemeinden. Hierfür werden
22 Millionen aus der Ausgleichsrücklage entnommen. Doch für die Jahre 2011 und 2012 ist keine Steigerung möglich.
Erstmalig müssen 2010 Substanzerhaltungsrücklagen gebildet werden. Der Kirchenbezirk erhält hierzu für 2010 zusätzliche Mittel, wie diese verteilt werden, muss der Kirchenbezirks-ausschuss noch beschließen. Doch trotz Reduzierung bei den Mindestansätzen der Gebäudeunterhaltung um 1,5 %, reichen die Mittel nicht zur Finanzierung der Zuführungen an die Substanzerhaltungsrücklagen.
Die Spielräume werden enger, der Kirchenbezirk und die Kirchengemeinden müssen auf ein entsprechendes Niveau gebracht werden, hierzu wünscht sie Mut und Erfolg.

Herr Schmid von der Kirchlichen Verwaltungsstelle erläutert die Tischvorlage über die Berechnung der pauschalierten Kirchensteuerzuweisung 2010 (siehe Anlagen).

Synodaler Bothner, Kirchengemeinde Stubersheimer Alb, stellt fest, dass sich die Berechnung bei der Gesamtgemeinde im Jahr 2010 stark verändert. Er befürchtet eine Erhöhung der Kirchenbezirksumlage. Warum wurde dies dem Kirchengemeinderat nicht früher mitgeteilt, Die Kirchengemeinde hat durch ihre Struktur sehr viele Gebäude zu unterhalten, soll dies der erste Schritt zur Aufgabe von Kirchen sein?

Herr Schmid erläutert, dass die Kirchenbezirksumlage pro Gemeindeglied berechnet wird, und diese sind gleich geblieben. Der Kirchengemeinderat wird ab dem Haushaltsplan 2010 informiert und beraten.
Pfarrerin Knapp weist darauf hin, die Zuweisung mit der des letzten Jahres zu vergleichen, hier gibt es fast keinen Unterschied.
Dekanin Hühn erklärt, dass die Alb bisher nicht satzungsgemäß behandelt wurde, und in diesem Jahr endlich die Zuweisung satzungskonform berechnet wird.

Pfarrer Braunmüller, Unterböhringen fragt, warum bei der Gesamtkirchengemeinde
Bad Überkingen kein Zuschlag für ein 2.Pfarramt eingerechnet wurde.
Dekanin Hühn weist darauf hin, dass pro Grundbetrag ein Pfarramt eingerechnet ist.
Pfarrerin Knapp stellt fest, dass den kleinen Kirchengemeinden durch die Veränderungen in der Berechnung kein Nachteil entstanden ist, da es im Vergleich zum Vorjahr zu keinem Minusbetrag kommt.

Synodale Matschke-Lamparter fragt, warum bei der Berechnung der Kirchenbezirksumlage (Tischvorlage Seite 1) mit Gemeindegliederzahlen Stand 11.11.2008 gerechnet wird und beim Beschluss der Kirchensteuerzuweisung auf die Gemeinde-gliederzahlen Stand 31.12.2009 Bezug genommen wird?
Frau Herter-Hoffmann erläutert, dass immer die Gemeindegliederzahl Stand November des Vorjahres zugrunde liegen, und bittet die Tischvorlage für den Beschluss der Bezirkssynode für die Pauschalierte Kirchensteuerzuweisung an die Kirchengemeinden für das Jahr 2010 dahingehend zu ändern, dass der Maßstab für die Berechnung die Gemeindegliederzahlen auf 11.11.2008 geändert wird.

 

Die Bezirkssynode stimmt der Verteilung der Pauschalierten Kirchensteuerzuweisung mit 5 Enthaltungen zu.

Der Vorsitzende dankt der Kirchlichen Verwaltungsstelle und Herrn Machacek für die Erstellung und Vorbereitung.

 

 

TOP 9  Plan für die Kirchliche Arbeit 2010 des Kirchenbezirks
Bezirksrechner Machacek stellt den Plan für die Kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks vor

Der Plan für 2010 enthält keine außergewöhnlichen Ausgaben, wie in diesem Jahr z.B. die Kostenbeteiligung am Gustav-Adolf-Fest. Beim größten Ausgabeposten, den Personalkosten, wird von einer Tariferhöhung mit 1,5 % ausgegangen. Vereinzelt gibt es jedoch höhere PK-Steigerungen aufgrund von Stufenerhöhungen. Die Bewirtschaftungs- und Energiekosten bleiben auf dem hohen Niveau des laufenden Jahres.
Die wesentlichen Veränderungen des Bezirkshaushalts sind im Vorbericht auf Seite 5 dargestellt:
- Die Bezirksumlage erhöht sich um 17.920 €
- Die Zinserträge, die für den laufenden Haushalt verwendet werden, reduzieren sich um 10.000 €
- Für das Freizeitheim werden dem Vermögenshaushalt 14.160 € zugeführt, davon werden 6.000 € für Erneuerungsmaßnahmen im Holzhaus verwendet und 8.160 € erstmalig für die Substanzerhaltungsrücklage der Gebäude.
- Der geplante Überschuss des Bezirkshaushalts reduziert sich gegenüber dem Planjahr 2009 auf 5.020 €.

 Jugendreferentin Angnes möchte wissen, aus welcher allgemeinen Rücklage das Diakonische Werk eine Entnahme geplant hat?
Herr Machacek: Es ist eine allgemeine Rücklage des Sonderhaushalts
 Pfarrerin Knapp bittet bei der Durchsicht des Haushaltsplans um eine Hervorhebung der wesentlichen Änderungen zum Vorjahr.
In diesem Zusammenhang weist Rechner Machacek nochmal auf die Zusammenfassung Seite 5 des Planes hin.
 Pfarrer Drescher-Pfeiffer vermisst eine detaillierte Darstellung der einzelnen Rücklagen.

Kirchenbezirksrechner Machacek bietet jedem der dies wünscht, solch eine Aufstellung der einzelnen Rücklagen an.

Bezirksrechner Machacek erläutert eine Änderung im Vermögenshaushalt des Sonderhaushalts EJW Albdistrikt zum vorliegenden Plan, es sollen noch Büromöbel und ein Kopierer angeschafft werden.

Hierfür wird beim Erwerb von beweglichen Sachen (94200) 3.700 € geplant und bei der Entnahme aus Rücklage (83110) 2.530 €. Die Rücklagenzuführung (91110) wird von 2.670 € auf 1.500 € gekürzt.

Damit beläuft sich das Haushaltsvolumen in Einnahme und Ausgabe auf 1.467.890 €.

 

Auf Antrag des Vorsitzenden der Bezirkssynode Bühler wird dem Plan für die Kirchliche Arbeit des Kirchenbezirks mit dieser Änderung einstimmig zugestimmt.
Außerdem beschließt die Bezirkssynode einstimmig, eine Kirchenbezirksumlage in Höhe von 597.660 € zu erheben.

Der Vorsitzende dankt Herrn Machacek für die Aufstellung und Vorbereitung des Plans für die kirchliche Arbeit.

 

 

TOP 10 Kirche und Homosexualität
Der Prälaturbeauftragte für Homosexualität Pfarrer Metzger, Aalen, stellt sich und seinen Auftrag der Bezirkssynode vor. Er ist Ansprechpartner für Kirchengemeinden und einzelne Gemeindeglieder, hält Kontakt zu kirchlichen Gruppen, Eltern und Jugendgruppen.

Für Pfarrer Metzger ist es wichtig, dass das Thema „Homosexualität und Kirche“ offener diskutiert wird, die Gemeinden sollten sich dem Thema stellen. Die Kirchenleitung habe Angst vor einer Kirchenspaltung, deshalb wird dieses Thema viel zu wenig öffentlich gemacht.
In der Bezirkssynode kam die Frage nach einer kirchlichen Trauung für Homosexuelle Paare auf, Pfarrer Metzger erklärt darauf, dass im Seelsorgebereich vieles möglich ist und bittet solche Paare evtl. weiterzuvermitteln.
Nachdem keine Fragen mehr an Pfarrer Metzger gestellt werden, dankt der Vorsitzende, Herr Bühler, ihm für sein Kommen und wünschte eine gute Heimfahrt.

 

 

TOP  12 Energiemanagement
12.11. Grüner Gockel
Frau Baur, Beauftragte des OKR, dankt der Gesamtkirchengemeinde und dem Kirchenbezirk für die Durchführung des Grünen Gockels.
Ein Kirchengemeindeglied der Pauluskirche verdeutlichte, mit Bildern, welch großes Engagement dahinter steckt. Die EMAS-Verordnung zu erfüllen und das EMAS-Logo führen zu dürfen, war mit viel Arbeit verbunden.
Zum Dank dafür bekommen die einzelnen Kirchengemeinden eine Elsbeere geschenkt. Die Elsbeere ist ein vom Aussterben bedrohter Baum. Nachdem am Dekanatamt schon ein EMAS-Schild angebracht ist, brachte Frau Baur noch für jede einzelne mitmachende Kirchengemeinde, Freizeitheim Stötten mit Kirchenbezirkskasse, Erwachsenbildung und die Diakonie-Sozialstation ein EMAS-Schild mit.

Da die Durchführung des Grünen Gockels mit sehr viel Arbeit verbunden ist, gibt es nun die Möglichkeit an einer schlankeren Variante, dem „Energiemanagement“ teilzunehmen.
Dabei geht es darum, Heizenergie, Strom und Wasserverbrauch aller Gebäude der Kirchengemeinde zu erfassen, die Gemeinden sollen dadurch klimafreundlicher werden.

Hierzu sollte jede Kirchengemeinde ein Team bestimmen, für dieses gibt es
3 Schulungstermine:
1. Modul          entweder    1. oder  4. Februar 2010
2. Modul         entweder    8. oder 13. März 2010
3. Modul   Frühjahr 2011
Das Team sollte gemeinsam diese 3 Module besuchen.

Unter www.energiemanagement@elk-wue.de  sind weitere Information zu bekommen.

Ein Umweltmanagement der Kirchengemeinden muss durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, Damit das Anliegen, „Schöpfung bebauen und bewahren“ auch nach außen nachhaltig bekannt wird.

 

Nach einigen Rückfragen bezüglich der Datenerfassung im Blick auf Verbrauchsgröße und Nutzungsintensität, die beim Energiemanagement fehlen, beschließt die Bezirkssynode mit einer Nein-Stimme und 4 Enthaltungen ab 2010 am Energie-management der Landeskirche teilzunehmen und bittet die Kirchengemeinden im Bezirk dringend die Schulungsangebote zu nutzen, sowie das Energiemanagement durchzuführen.

 

 

TOP 12   Nachwahl zur Bezirkssynode: Vertreterin des BAF

Frau Renate Emberger, Süssen, wird einstimmig in die Bezirkssynode als Vertreterin des BAF gewählt.
 
TOP 13 Innovationsfonds des Kirchenbezirks – Nachwahl der DistriktverteterInnnen
Dekanin Hühn schlägt vor:
    Friedbert Bäuerle - Donzdorf
    Friederike Kumpf - Bad Überkingen
    Max Paulus  - Eybach
Hansjörg Frank -  Stubersheim (bleibt im Amt)

Die Bezirkssynode wählt diese mit einer Enthaltung in den Ausschuss des Innovationsfonds.

 

 

TOP 14 Stöttentag
Nachdem der Tag der Begegnung rund um die Stadtkirche beim GAW-Fest sehr gut angenommen wurde, fragt Dekanin Hühn, ob es nicht sinnvoll und möglich wäre, so einen Kirchenbezirkstag anstatt des Stöttentags einzuführen.
Mehrere Diskussionsteilnehmer hoben hervor, dass ohne Stöttentag das Freizeitheim immer mehr aus dem Blickwinkel verschwindet, doch die Organisation des Festes in den Distrikten immer mehr Schwierigkeiten bereitet. Zumal die Albdörfer und der Distrikt Oberes Filstal weit weg von Stötten sind.
Ein Kirchenbezirkstag um die Stadtkirche ist nach außen sichtbarer, auch bei schlechtem Wetter möglich ist die Durchführung möglich.
Viele Synodale erklärten, dass ihr Herz am Stöttentag hängt, doch die Organisation immer
schwieriger wird. Auch das Jugendwerk möchte nicht unbedingt am Stöttentag festhalten.
Ein Tag rund um die Stadtkirche mit kirchentagsähnlichem Charakter würde andere Menschen ansprechen, als ein Familientag in Stötten.

Dekanin Hühn stellt den Antrag den Stöttentag in seiner jetzigen Form abzuschaffen. Alle 2 Jahre einen Bezirkskirchentag rund um die Stadtkirche zu veranstalten und einen Familientag in Stötten. Sie werde sich darum kümmern, ein Team für die Organisation zu finden.

Die Bezirkssynode stimmt mit 3 Gegenstimmen und 10 Enthaltungen dem Antrag zu.

 

 

TOP 15  Diakonieverein -  wird vertagt

 

TOP 16  Rückblick auf GAW-Fest: Umfrage und Dank

Das Gustav-Adolf-Werk bedankte sich in seiner Rückmeldung bei Dekanin Hühn für das Engagement und den Einsatz des ganzen Kirchenbezirks für das Fest.
Die Gäste waren zum größten Teil begeistert und zufrieden.
Das GAW wird das Fest in Geislingen in guter Erinnerung behalten und aus diesen Erfahrungen lernen.
Die Umfrage brachte eine positive Resonanz zum Fest und etwas Kritik am GAW.
Herr Hirsch, GAW, schreibt, dass der neue Jahresbericht mit vielen Fotos aus Geislingen im Druck ist, und dankt noch einmal für den großen Einsatz aller, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

 

 

TOP 17 Sonstiges
 Pfarrer Drescher-Pfeiffer lädt zu einem Abend am 2. Dezember um 19.30 Uhr in der Markuskirche ein. Thema „ Was nicht zur Tat wird……  was kann uns Gustav Werner heute sagen in Kirche, Diakonie und Gesellschaft?“
 Für die Vesperkirche ab 10.01.2010 werden noch Mitarbeiter gesucht.
 Pfarrerin Kluger weist auf den Gottesdienst in der Pauluskirche, zum Weltaidstag am 06.12.2009 hin.
 Dekanin Hühn macht auf die Veranstaltung „Wirtschaft braucht Werte  - Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“ am 10.11.2009
um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Pauluskirche aufmerksam.
 Sie bittet, noch alle Einladungen, die am Ausgang ausliegen, zu beachten und mitzunehmen.

 

 

Der Vorsitzende Herr Bühler dankt allen Teilnehmenden, Referenten, Helferinnen und Helfern, und vor allem Frau Hartl, für das Herrichten des Imbisses.

 

Er schließt die Bezirkssynode mit einem Segenswunsch und dem Lied „Nun danket alle Gott“