Regionalisierung ist angesagt

Dekanin Gerlinde Hühn

von Dekanin Gerlinde Hühn

Alle sechs Jahre wird in der evangelischen Landeskirche die Zahl der Pfarrstellen überprüft. Sie muss an die zurück gehenden Gemeindegliederzahlen und an die damit zurückgehenden finanziellen Ressourcen angepasst werden. Dieser Vorgang bringt verständlicherweise immer wieder Unruhe in die betroffenen Gemeinden hinein, zumal oftmals dieselben Gemeinden erneut betroffen sind. Das liegt daran, dass es im Kirchenbezirk Geislingen viele kleine Gemeinden gibt und einige wenige große, die überdurchschnittlich viele Gemeindeglieder haben und deshalb (vorerst!) vom Pfarrplan nicht betroffen sind.

Einige Zahlen
Der Kirchenbezirk Geislingen ist von 30.515 (1994) auf 28.083 (2011) Gemeindeglieder geschrumpft, das sind 2.432 Menschen weniger. Die Gesamtkirchengemeinde Geislingen hat im genannten Zeitraum 2.497 Gemeindeglieder verloren! Das liegt nicht an den Austrittszahlen, wie fälschlicherweise immer vermutet wird, sondern am demographischen Wandel: Die Zahl der Taufen ist geringer als die Zahl der Beerdigungen.
In dieser Runde, die „Pfarrplan 2018“ heißt, weil die Kürzungen bis spätestens 2018 umgesetzt sein müssen, hat der Kirchenbezirk Geislingen 1,5 Pfarrstellen zu streichen.

Wie geht man vor?
Die Bezirkssynode hat einen Pfarrplan-Ausschuss eingesetzt, in dem alle vier Distrikte (Alb, Geislingen, Obere Fils, Unteres Filstal) paritätisch vertreten sind. Die Vorschläge des Ausschusses werden allen Gemeinden mitgeteilt, und sie können dazu gut begründete Gegenvorschläge machen; so ergeben sich mehrere Rückmeldeschleifen. Die Herbstsynode 2012 wird dann den endgültigen Vorschlag des Kirchenbezirks Geislingen beschließen, den die Landessynode ihrerseits übernimmt oder weiter entwickelt.

Wer ist betroffen?
Der im Augenblick gültige Vorschlag lautet: 50 % in Geislingen Altenstadt, 50 % in Geislingen Pauluskirche und 50% zwischen Süßen und Donzdorf zu kürzen.
Die Gemeinden versuchten, in extern moderierten Beratungsrunden, sich mit diesen Vorschlägen auseinander zu setzen. Die externe Moderation wird vom Innovationsfonds des Bezirks bezahlt.

Was sind die Ziele?
Es hat sich in den letzten sechs Jahren gezeigt, dass im Geislinger Bezirk zu viele Teilzeit-Pfarrstellen eingerichtet worden sind: 50 %- und 75 %-Stellen. Diese Art von Stellen war fast nicht auf normalem Wege zu besetzen. In einer Großstadt oder einer dicht besiedelten Region ist das anders als auf dem Lande. Ein wichtiges Ziel der neuen Pfarrplan-Runde ist also, die Zahl der Teilzeitstellen zu verringern und die Besetzbarkeit einer Pfarrstelle zu erhöhen. Was hülfe es einer Gemeinde, wenn sie eine 50 %ige Pfarrstelle gewönne, aber sich niemand darauf bewürbe?

Was sind die Konsequenzen?
Landesbischof Frank O. July hat auf der Sommersynode 2010 gesagt:„Jede Gemeinde wird auch künftig einen für sie zuständigen Pfarrer oder eine Pfarrerin haben – nur hat nicht jede Gemeinde einen Pfarrer für sich allein“
Es ist deutlich, dass damit nicht jede selbständige Gemeinde eine eigene 100%ige Pfarrstelle haben wird. Übergemeindliche Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde!
Dazu gibt es mehrere Formen: Fusion, Gesamtkirchengemeinde, Gemeindeverbund mit vertraglicher Regelung, ein Gemeindeteil in A „wird mitversorgt von“ Pfarrstelle B.
Die Gemeinden gewöhnen sich z.T. nur schwer daran, über die Gemeindegrenzen hinauszudenken. Leicht fühlt man sich über den Tisch gezogen oder benachteiligt, statt auf das zu achten, was es an Vorteil und auch an Bereicherung bedeuten könnte, mit den Anderen zusammen zu sein. Wenn wir doch öfters den Anderen, (den so anders Anderen) als Geschenk betrachten könnten!

Wir müssen lernen, in Regionen zu denken
Die Prozesse, die man in Ostdeutschland in viel einschneidenderem Maße durchläuft, können eine Hilfe sein. In der Region „Nördliches Zeitz“ z.B. versorgen zwei Pfarrstellen 20 Kleinstgemeinden. Und sie bekommen das hin! Erstaunlicherweise! Und sie versinken darüber nicht in Depressionen, sondern denken sich kreative Lösungen aus.
Gut dass wir noch nicht soweit sind und hoffen wir, dass es soweit bei uns nicht kommen möge, aber wir könnten ein Stück von diesen frohgemuten Wagnissen abschauen.

Vergessen wir nicht: Unser Herr hat gesagt:
Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28)

Dekanin Gerlinde Hühn

Pfarrplanausschuss Geislingen in seiner dritten Sitzung

Pfarrplan 2018

Im Rahmen der Zielvorgaben für den Gemeindepfarrdienst  ist zwischen November 2011 und November 2012 für jeden Kirchenbezirk ein bezirkliches Stellenverteilungskonzept zu entwerfen. Die Leitfrage wird dabei sein, wie die im Jahr 2018 für jeden Kirchenbezirk zur Verfügung stehenden Stellen im Gemeindepfarrdienst möglichst angemessen und nachvollziehbar auf die Kirchengemeinden verteilt werden können.

 

 

Die Jahreszahl in der abgekürzten Bezeichnung „PfarrPlan 2018“ bezieht sich auf den Zeitpunkt der vollständigen Umsetzung der Stellenveränderungen bis Ende 2018. (Entsprechend meint „PfarrPlan 2011“ den zurückliegenden, Ende 2006 beschlossenen PfarrPlan mit den bis Ende 2011 umzusetzenden Stellenveränderungen.)

 

 

Ergänzend und vertiefend zu den Ausführungen hier sind unter http://www.service.elk-wue.de/pfarrplan  weitere Dokumente eingestellt.

 

Die Bezirkssynode Geislingen hat in ihrer Sitzung am 25. März 2011 den Pfarrplan-Ausschuss 2018 gewählt:

 

Kirchenbezirk:

Dekanin Gerlinde Hühn

Schuldkan Johannes Geiger

Vorsitzender der Bezirkssynode Hans-Peter Bühler

Landessynodale Anita Gröh

 

Distrikt Alb:

KGR Hansjörg Frank

KGR Manfred Tonnier

 

  

Distrikt Geislingen

Pfarrerin Ulrike Ebisch

KGR Armin Beck

 

Distrikt Obere Fils

Pfarrer Georg Braunmüller

KGR Jürgen Grathwohl

 

Distrikt Untere Fils

Pfarrer Alfred Ehmann

KGR Erich Distel

 

 

Der Kirchenbezirk Geislingen hat nach Beschluss der Landessynode im Rahmen des Pfarrplanes 2018  1,5 Pfarrstellen zu kürzen

 

 

Grundinformation - Planen und Durchführen

  • Gesichtspunkte der bezirklichen Pfarrstellenverteilung können auch Ummeldungen von Gemeindegliedern sein sowie der Grundsatz, dass in einer Kirchengemeinde in Kontinuität Gottesdienst gefeiert wird.

  • Bei den beispielhaften Möglichkeiten von gemeindebezogenen Sonderpfarrstellen oder Sonderaufträgen im Nebenamt wird auch die Schulseelsorge aufgeführt.

  • Die Kriterien zur Einstufung von Gemeindepfarrstellen haben sich geändert.

  • Bei der Verschiebung von RU-Deputatsanteilen darf nicht nur eine Wochenstunde, sondern müssen ggf. zwei Wochenstunden verschoben werden. Mehr als acht Wochenstunden auf einer Pfarrstelle sind begründungspflichtig. Die Höhe des RU-Deputats wirkt sich auf die Einstufung von Gemeindepfarrstellen aus.

Nähere Infos unter:

 

https://www.service.elk-wue.de/oberkirchenrat/theologische-ausbildung-und-pfarrdienst/planung-einsatz-verwaltung-pfarrdienst/pp

 

Nach den ersten Rückmeldungen aus den Kirchengemeinden hat der Pfarrplanausschuss die ersten Beschlüsse gefasst. Diese sind an die Kirchengemeinden zur Beratung gegangen. Bis zu den Sommerferien sollen die Rückmeldungen ins Dekanatamt gegeben werden.

Die Bezirkssynode wird in ihrer Herbsttagung über den Pfarrplan 2018 beraten und beschließen.

 

Protokoll Pfarrplanausschuss

06. Februar 2012

Alle Mitglieder anwesend


Distrikt ALB

1.
Der Distrikt Alb wird aufgefordert, sich möglichst bald, d.h. noch vor den Sommerferien, und damit noch vor dem Ruhestand von Pfarrerin Brüning, auf einen extern moderierten Beratungsweg zu begeben, um über

1. Eine intensivere übergemeindliche Zusammenarbeit (das wäre sofort umzusetzen)

2. und über mögliche Kürzungen für den Pfarrplan 2024 (!) zu beraten.

Dabei sind die Vorschläge von Frau Brüning einzubeziehen.
Auf eine baldige Änderung der Dekanatsgrenzen zu spekulieren, hat in diesem Zusammenhang keinen Sinn.

 

 

2. Steinenkirch

Die Gemeindeglieder von Stötten, die zum Teilort Schnittlingen gehören, werden der Gemeinde Steinenkirch eingemeindet.
Das rechtliche Verfahren ist in Absprache mit dem OKR zu klären (Dekanat).

 

Begründung:
Bürgerlich gehört Schnittlingen zu Böhmenkirch.
Die Grundschulkinder aus Schnittlingen gehen ohnehin nach Treffelhausen in die Schule. Immer wieder sind auch Schnittlinger Jugendliche im Konfirmandenunterricht in Steinenkirch.
In der katholischen Kirche gehört ganz Böhmenkirch zusammen.
Die aktuelle Gemeindegliederzahl ist 1058, wenn 60 Schnittlinger dazu kommen, ergibt das 1118 Gemeindeglieder. Das bedeutet nur 6 Std. RU, bei unter 1000 Gemeindegliedern wären es 8 RU.

Zu Steinenkirch gehören dann 4 Dörfer und 2 Weiler (mit Trasenberg und Heidhöfe), also insgesamt 6 Wohnorte der Gemeindeglieder, für die miteinander eine Pfarrstelle zuständig ist.

 

Steinenkirch macht folgenden Vorschlag:

Am ersten Sonntag im Monat findet der Gottesdienst in der Regel in Böhmenkirch statt und an den anderen Sonntagen in Steinenkirch. Die übliche Gottesdienstzeit ist 10 Uhr. Abendgottesdienste finden in der Regel in Böhmenkirch statt.

Die Stubersheimer Alb hat mit 1107 Gemeindegliedern und 5 Dörfern bisher 1,5 Pfarrstellen und 5 Predigtstellen.
Solange dort ein derart umfangreiches Gottesdienstangebot besteht, soll Steinenkirch dort mit seiner freigewordenen Kapazität aushelfen. (Das vermeidet den Punkteverlust in der Pfarrplantabelle!)

Es gibt auf der Stubersheimer Alb Dörfer, bei denen der Vormittagsgottesdienst um 9 Uhr beginnt. Dort kann Steinenkirch (vielleicht 2x im Monat?) Gottesdienst anbieten – also 9 Uhr Stubersheimer Alb, 10 Uhr Steinenkirch oder Böhmenkirch.
So würde auch das Prädikantenteam entlastet.

Auch in Bezug auf die Erwachsenenbildungsveranstaltungen wären gemeinsame Veranstaltungen mit der Stubersheimer Alb für Alle eine Bereicherung. Dort gibt es viele Möglichkeiten zur Kooperation.

 

3. Pfarrstelle Türkheim-Aufhausen

Die Besetzung der Pfarrstelle Türkheim/Aufhausen erfolgt bei der nächsten Besetzung mit nur einer PfarrerInnen-Person.

 

Distrikt UNTERE FILS

 

1. Süßen/ Donzdorf

Der Distrikt Untere Fils wird diesmal aus Solidaritäts- und Gerechtigkeitsgründen an der Kürzung beteiligt, sonst bleiben die Kürzungsprozesse und die damit verbundenen Umstrukturierungs-prozesse immer an denselben Gemeinden hängen.

Süßen Nord = 75% und Donzdorf II = 25%, das von Süßen mitversorgt wird.
Über eine GO für diese Stelle ist gemeinsam unter externer Moderation zu beraten.
Die 6 RU Stunden werden in Absprache mit dem Schuldekan am besten unabhängig von den Orten nach Bedarf festgelegt, der Rest der Arbeitszeit ist nach dem Schlüssel 3:1 auf die Gemeinden Süßen und Donzdorf zu verteilen.

Süßen-Süd bekommt 2200 Gemeindeglieder und damit nur 4 RU,
Donzdorf I bekommt 2050 Gemeindeglieder und damit nur 4 RU, (cf. Pfarrplantabelle).

 

Wenn im Distrikt obere Fils 25% übrig bleiben, könnte Donzdorf auch bei 50% bleiben, was aber nach Einschätzung des Pfarrplanausschusses die Besetzbarkeit beider Pfarrstellen eher erniedrigen würde.
Der Vorteil einer besseren Besetzbarkeit ist immer im Auge zu behalten und ist einer der Hauptgesichtspunkte des Pfarrplanausschusses.
Fast keine der Teilzeitstellen im Dekanat Geislingen ist bisher ohne Probleme besetzt worden!

Deshalb wäre eine Besetzung 75% Süßen und 50% Donzdorf ungünstig.

 

Der Vergleich mit Altenstadt ist nicht ganz zulässig:
Altenstadt hat immer noch 200 Gemeindeglieder mehr, hat zwei Predigtstellen und leistet mehr RU. Außerdem haben diese Gemeinden bereits einige Prozesse hinter sich und noch weitere vor sich.


Wenn die Bevölkerungszahl von Süßen nicht zurückgehe, heißt das noch nichts für die Evangelischen, dazu kann man erst nach dem gerade erfolgten Zensus, in dem die Konfession abgefragt wurde, etwas sagen.
Die bisherigen Prognosen lauten i.d.R. so, dass die Evangelischen allgemein immer weniger werden.

Die Pfarrstelle Süßen-Süd hat in den letzten Jahren seit der Investitur von Pfarrer Ehmann 1997 um 385 Gemeindeglieder abgenommen, von 2187 auf 1802.
Eine Pfarrstelle mit über 2000 Gemeindegliedern bedeutet eine Entlastung im RU.

          Einsparung  50%

 

 

Distrikt GEISLINGEN

 

1. Altenstadt

Die Pfarrstelle Altenstadt-Süd ist zu streichen.
Das tritt ein, wenn sie frei wird, spätesten 2018.
Die Parochien sind neu in zwei P2-Stellen aufzuteilen und die GeschF festzulegen.

Die Pfarrstelle Ost kann nach evtl. Freiwerden wieder besetzt werden, allerdings wird sie eine Veränderung ihrer Größe erfahren, wenn die Kürzung des Pfarrplans umgesetzt werden wird.

 

Eine andere Möglichkeit der Einsparung für Geislingen wäre eine grundsätzliche Aufteilung des Gebietes der Paulusgemeinde zur Stadtkirche und zu Altenstadt. So würden zwei Einheiten, Altenstadt und Obere Stadt, entstehen. (Altenstadt wäre dabei sehr viel größer als Obere Stadt. Diese Option wurde aber nicht ausführlich diskutiert)

Möchte Paulus mit Altenstadt über die Alternativlösung diskutieren?

Der Pfarrplanausschuss hat zur Kenntnis genommen, dass in Altenstadt jeder bisherige Pfarrplan mit einschneidenden Veränderungen verbunden war, das hatte innergemeindlichen Belastungen zur Folge und unterscheidet Altenstadt von Süßen.

 

Pfarrplan 2006: Kürzung von 50% Pfarrstelle  

► Erarbeitung eines verbindlichen Kooperationsvertrages zwischen Martins- und Markusgemeinde (Umsetzung 2004)


Pfarrplan 2011: Fusion der Martins- und Markusgemeinde 

► 1 ½ jähriger Fusionsprozess und bis
heute Nachwehen davon in der konkreten Umsetzung der Fusion (Fusion November 2008)

Pfarrplan 2018: Kürzung von 50% Pfarrstelle

 

Der Pfarrplanausschuss honoriert, dass sich die Kirchengemeinderäte und die Gemeinde der jeweiligen Aufgabe ohne Murren gestellt und intensiv und mit viel Zeiteinsatz in Sondersitzungen Lösungen erarbeitet und sich sehr kooperativ verhalten haben. Die Umsetzung erfolgte zeitlich zügig.

 

Wie spät die Umsetzung von Pfarrplan 2018 in Altenstadt durchgeführt wird, hängt von einem Wechsel auf Altenstadt-Süd ab.

          Einsparung  50%

 

2. Paulus/ Stadtkirche

Der Pfarrplanausschuss freut sich darüber, dass nach Aussage der Stadtkirche der Beschluss zur Fusion nicht aufgehoben, sondern nur ausgesetzt ist.

Klar sollte immer gewesen sein, dass eine Fusion die Vorbereitung für eine spätere Kürzung ist.

Es war also erwartbar, dass nun gekürzt wird.

Der Nachteil ist, dass die Fusionsverhandlungen nun u.U. mit reduzierter Pfarrerskraft erfolgen müssen.

 

Ein Teil von Paulus (572) wird von Stadtkirche II mitversorgt

 Der Rest der Paulusgemeinde erhält eine 50%ige Pfarrstelle.

Stadtkirche II hat die GeschF auch in Paulus.

Ziel ist:
Fusion von Stadtkirchen- und Pauluskirchengemeinde noch vor 2018

Diese Lösung hat den Vorteil, dass sie ein Schritt auf dem Weg hin zu einer Fusion wäre, dass Kooperation konstitutiv wäre und dass die Stadtkirchen-Pfarrstelle mehr Gemeindeglieder erhielte.

Die Gesamtkirchengemeinde Geislingen hat einen Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Stadtkirche (und die Martinskirche) zu den Gebäuden gehört, über die nicht diskutiert wird, die Pauluskirche aber nicht.

Daraus folgt, dass man eine Gemeinde um die Stadtkirche erhalten muss, nicht aber eine Gemeinde um ein ggf. bald nicht mehr vorhandenes Kirchengebäude.

Für ein eigenes Kulturpfarramt von 50% an der Stadtkirche ist die Stadt zu klein und die verbleibende Gemeindegliederzahl - inkl. Weiler - zu groß!

In Kirchheim hat man eine Gemeinde aufgelöst, weil man das dazugehörige Kirchengebäude aufgibt: die Kreuzgemeinde, und sie auf verschiedene Gemeinden verteilt. Das wäre auch für Paulus denkbar, allerdings wäre damit Altenstadt viel größer als die Oberstadt.

Möchte Paulus mit Altenstadt über die Alternativlösung diskutieren?

 

► Der Schuldekan weist darauf hin, dass er in Zukunft nicht mehr die Seelsorge an der FH mit weniger RU ausgleichen kann. Wer die FH hat, muss auch RU halten.
          Einsparung  50%

 

 

3. Ev. Kirchengemeinden Eybach und Stötten 27.1.2012

 

3.1. zu Stötten

Die Gemeindeglieder von Stötten, die zum Teilort Schnittlingen gehören, werden der Gemeinde Steinenkirch eingemeindet.
Das rechtliche Verfahren ist in Absprache mit dem OKR zu klären (Dekanat).

 

3.2 Zu Stötten und Eybach
Auch der Pfarrplanausschuss hatte mit seinem Beschlussvorschlag ebenfalls die Interessen dieser Gemeinde im Blick. Eybach und Stötten waren seit 10 Jahren nicht mehr dauerhaft besetzbar.
Die Frage bleibt, ob die KGRe sehen, womit das zusammenhängt und Ideen zu einer Verbesserung dieser Situation haben.

Der Pfarrplanausschuss ist im Gegensatz zu den Gemeinden der Meinung, dass es für einen Pfarrer attraktiver ist, der Kollegengemeinschaft einer Gesamtkirchengemeinde zuzugehören und enger mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Durch eine Verlinkung der Gemeinden mit der GesKG wären auch eine bessere Besetzbarkeit und eine finanzielle Absicherung erreichbar.

Ein vielfältiges Angebot an kirchlichem Gemeindeleben mit kurzen Wegen ist auch bei einer Zugehörigkeit zu einer GesKG möglich. Die Befürchtungen sind unbegründet, der Pfarrer möge sich einmal mit seinen KollegInnen in der GesKG austauschen!

 

Die Kirchengemeinden Eybach und Stötten bleiben selbständig, bis 2018.

Die Pfarrstelle Eybach wird auf 75% gekürzt (d.h. 6 RU, 2 davon hält Amstetten)
und erhält die Seelsorge an der FH als Zusatzaufgabe dazu.
Dies wird umgesetzt, sobald die FH-Seelsorgestelle frei wird.

► Der Pfarrplan-Ausschuss fordert die Kirchengemeinden Eybach und Stötten auf, für eine Pfarrstelle mit 75 % Dienstauftrag eine Konzeption zur Gottesdienstversorgung und Gemeindearbeit zu erarbeiten. 

 

Der Pfarrplanausschuss weist darauf hin,
dass die Arbeit einer Gesamtkirchenpflege zwar nicht billiger, aber professioneller ist. Und damit ist sie eine bedeutende Entlastung der Pfarrer von Verwaltungsarbeit.

Ob das Spendenaufkommen in Eybach besser ist als in Geislingen, kann man bezweifeln, wenn noch nicht einmal an alle Gemeindeglieder die Bitte um einen Gemeindebeitrag gerichtet wird.

Es wäre denkbar, einmal die 50%-Stelle Paulus von Eybach aus mitversorgen zu lassen (mit einem Pfarrhaus in Eybach!), aber dann und nur dann, wenn Eybach Teil der GesKG würde.

 

Es ist nicht empfehlenswert, und vermutlich fände das kein Pfarrer attraktiv, in

zwei verschiedenen Organisationsformen zu arbeiten: in einer GesKG mit weitgehender Entlastung durch die Kirchenpflege und einer selbständigen Gemeinde mit eigenen Rechnungswesen und viel Verwaltungsarbeit.

Der Pfarrplanausschuss ist nach den Erfahrungen der Nicht-Besetzbarkeit von reduzierten DA der Meinung, dass Teilzeitstellen soweit wie möglich reduziert werden sollen.

Das mag in Großstädten anders sein, auf dem Lande haben sich diese Stellen als ungünstig erwiesen.

 

Es haben sich nicht „normal“ besetzen lassen: Bad Ü (75%), Auendorf (50%), Donzdorf (50%), Eybach/Stötten (100%) nur mit Mühe, Wiesensteig(75%), Gruibingen (75%) nur nach langer Suche mit Hilfe des OKR.

 

 

Distrikt OBERES FILSTAL

 

 

1. Die Evangelische Kirchengemeinden Christusgemeinde i. T./ Gruibingen/ Wiesensteig

• Klar ist, dass die vielen Pfarrstellen mit reduzierten DA ungünstig sind, da erwiesenermaßen und vermutlich auch in Zukunft schwierig zu besetzen.
• Klar ist, dass der Kirchenbezirk froh ist über die derzeitige Besetzung.
• Klar ist, dass eine nachhaltige Lösung angestrebt werden muss. Der Pfarrplanbeschluss 2011 von Wiesensteig und Gruibingen war falsch, und die Bezirkssynode hätte ihm nie zugestimmt, wenn von vornherein klar gewesen wäre, dass es bei 2 x 75% bleiben würde.
Nun ist die Gelegenheit, dies zu ändern!

Pfarrplan 2024 (!)

Der Pfarrplanausschuss macht zuerst einen Vorschlag über das Ziel von Pfarrplan 2024:

 

Die Pfarrstelle Gruibingen wird 100%.
Sie versorgt die Kurseelsorge und ein AP-Heim in der Christusgemeinde mit.
Sie hat die GeschF für Wiesensteig und Gruibingen,
d.h. einige Ortsteile von Wiesensteig werden von Gruibingen mitversorgt (z.B. Mühlhausen und Unter- und Oberdrackenstein). Das ergibt eine P2-Stelle.

 

Die Pfarrstelle Wiesensteig wird 50%.
Sie versorgt ein weiteres AP-Heim der Christusgemeinde mit.
Damit wird sie - von der GeschF entlastet - eine richtige Seelsorge-Stelle. Es gibt in Wiesensteig zahlreiche seelsorgerliche Intensivaufgaben: APH-Seelsorge, die evangelischen Einzelhöfe auf der Alb um Wiesensteig herum, die neuen Gemeindeteile im Waltertal, die Hohenstädter.

Gruibingen und Wiesensteig schließen einen Vertrag über eine verbindliche Zusammenarbeit, in der die Aufgaben der Pfarrerschaft nach Begabungen nach Neigungen und Stärken aufteilbar sind und über die Gemeindegrenzen hinweg erfolgen kann.

Möglicherweise ist eine GesKG in den Blick zu nehmen.

Die Umsetzung erfolgt, wenn die Stelle Wiesensteig frei wird.

Die Christusgemeinde i. T. wird auf 100% reduziert, das war ja auch der Sinn der Fusion.

Bis dahin ist der Zusammenhalt der beiden alten Gemeindeteile soweit gefördert, dass diese Lösung möglich ist.
Die drei Gemeinden im obersten Filstal arbeiten eng zusammen.
       Einsparung  (2024): 50% oder 25%,

 

wenn jetzt bereits 25% eingespart werden.

 

 

Pfarrplan 2018

 

Es ist dafür zu sorgen, dass die derzeitigen Besetzungen in Wiesensteig und Gruibingen bis zu einem späteren Stellenwechsel nach 2018 erhalten bleiben können. Dabei ist es sinnvoll, das Ziel 2024 im Blick zu behalten, um eine Zwischenlösung zu finden, die in vom künftigen Ziel her gedacht ist.

 

1. Die Pfarrstelle Gruibingen bleibt für die nächsten ca.10 Jahre mit 75% besetzt, sie versorgt die Kurseelsorge (alle 3 Woche 1 Abendmahls-GD) mit.

 

2. Die Pfarrstelle Wiesensteig versorgt für die nächsten ca.10 Jahre die 50% Christusgemeinde mitsamt beiden AP-Heimen mit.

Als Parochie sind Gemeindeteile zu wählen, die längs der B 466 liegen.

Auf diese Weise ist über 2018 hinaus eine Lösung gefunden, die es ermöglicht, dass Pfarrer Schaber und Pfarrerin Smetana ca. 10 Jahre und mehr bleiben. So kann Stabilität einkehren und eine gute Zusammenarbeit entwickelt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden Gruibingen/Wiesensteig ist ab sofort weiter zu entwickeln – solange eine 175%ige Besetzung vorhanden ist.

Dazu ist praktischerweise GB in Anspruch zu nehmen.
Falls dem Vorschlag des Pfarrplanausschusses zugestimmt wird, kann man mit dem Beginn der Beratung auch noch warten.

 

Das Dorf Auendorf sollte von derselben Pfarrersperson wie die restliche Christusgemeinde versorgt werden, um ein Zusammenwachsen zu fördern und ein Auseinanderdriften zu vermeiden.

Das bedeutet da facto eine      Reduktion um insgesamt um 25%.

 

 

3. Christusgemeinde i.T.

 

Der Pfarrplanausschuss würdigt die viele Beratungsarbeit, die die Gemeinden Auendorf und Deggingen/Bad Ditzenbach im Vorfeld der Fusion erledigt haben. Sie ist durchaus nicht vergeblich!

Es wird allerdings auf hingewiesen,
dass eine Fusion die Vorbereitung für eine spätere Kürzung ist. Es war also erwartbar, dass nun gekürzt wird.

Beim Pfarrplan 2011 stand zur Debatte: Streichung der 50% Pfarrstelle in Auendorf und Betreuung der Gemeinde Auendorf durch die Pfarrstelle Gruibingen. Oder ein Gemeindezusammenschluss mit Deggingen-Bad Ditzenbach.

Nach ihrem eigenen Entschluss haben die beiden Kirchengemeinden die zweite Lösung bevorzugt und fusioniert.

Weil es mehr Sinn macht, dass Auendorf sich nach Bad Ditzenbach orientiert, statt nach Gruibingen, da Auendorf bürgerlicherseits bereits zu Bad Ditzenbach gehört hat, die Kinder dort in die Schule gehen und auch die langjährigen ökumenischen Kontakte gemeinsam mit Deggingen-Bad Ditzenbach gepflegt werden.

Die In-Übereinstimmung-Bringung von bürgerlichen und kirchlichen Strukturen ist und bleibt sinnvoll.
Wenn von der Christusgemeinde gesagt wird, dass sich die Gemeinden Auendorf und Deggingen-Bad Ditzenbach zusammengeschlossen haben, um die Pfarrstelle in Auendorf vor Ort zu erhalten, dann ist das eine nicht ganz richtige Einschätzung der Lage!

 

Der Beschluss aus Pfarrplan 2011 lautete (Man kann ihn auf der Homepage nachlesen!):

 

1. Die Ziele des "Pfarrplan-Prozesses"
  Die Gemeinden von der Struktur her zukunftsfähig machen.
Die demographische Abwärtsentwicklung wird weitergehen und es werden bei den nächsten Pfarrplanrunden immer höher werdende Gemeindegliederzahlen pro Pfarrstelle in Rechnung gestellt.
  Die Zahl der Pfarrstellen mit reduziertem Dienstauftrag in einem vernünftigen Maß halten.
  Keine isoliert liegende Pfarrstellen mit reduziertem Dienstauftrag einrichten, sondern diese in einen nachbarschaftlichen Verbund eingliedern.
  Keine einzelne 50 %-Pfarrstellen mit Geschäftsführung
Das erfordert zu viel Arbeitszeit für die Geschäftsführung.
Bei Teilzeitstellen eine eindeutige Konzentration auf die pastorale Aufgabe bewirken.
  Kommunal zusammengehörende Gemeinden enger aufeinander beziehen
  Verwaltung straffen, Synergieeffekte nutzen.
  Die übergemeindliche Kooperation in verlässliche Formen gießen.
  Strukturelle Klärung mit Hilfe der Gemeindeberatung vor der Umsetzung des Pfarrplans durchführen.
  Wichtig ist der Gemeindeentwicklungsprozess, die Rechtsform ist im Prozess zu entwickeln.
  Gemeinden, die fusionieren, also starke Einschnitte in ihre Struktur und Gemeindeidentität mit Hilfe einer Gemeindeberatung bearbeiten müssen, werden bei dieser Pfarrplan-Runde übersprungen.
  Möglichst nicht bei Pfarrstellen kürzen, die bei der ersten Pfarrplan-Runde gekürzt wurden.
  Vermutete bessere Besetzbarkeit der Pfarrstelle erreichen.

Bei dieser (2011) Pfarrplanrunde „übersprungen“ zu werden, bedeutet: bei der nächsten Runde u.U. gekürzt zu werden! Der damalige Pfarrplanausschuss ist mit dem Vorschlag zur Fusion einer sofortigen Streichung der Stelle Auendorf entgegengetreten.

 

Es ist doch klar, dass eine Fusion die Vorbereitung zu einer Kürzung ist. Der umgekehrte Weg: erst Kürzung, dann Fusion ist komplizierter, weil dann Pfarrerkraft fehlen würde. (so ergeht es jetzt der Paulusgemeinde).

Leider bedeutet der Vorschlag, drei 100%-Stellen zu schaffen, dass eines der vier Pfarrhäuser leer stehen würde. Aber es kann auch vermietet werden und Einnahmen schaffen.

 

Pfarrerin Enders wird leider nur noch eine befristete Zeit auf der Pfarrstelle Christusgemeine II sein können, da sie auf einer beweglichen Pfarrstelle sitzt. Sie sucht kein zweites 50% Standbein im Bezirk Geislingen. Es gibt auch keines.

Der Pfarrplanausschuss würdigt, dass die beiden Gemeinden und ihre KGRs intensiv an der Strukturveränderung und an der Zusammenarbeit der beiden sehr unterschiedlichen  Gemeinden gearbeitet haben.

 

Wie die Altenstädter Kirchengemeinden auch!

Die Altenstädter waren allerdings bereits 3 Jahre vorher fertig, welche Gründe hatte das wohl?

 

Das, was in den sechs Jahren eingefädelt wurde (Gemeinsame KGR- Sitzungen und Wochenenden, Kooperation der Gruppen und Kreise, Änderung der Dienstaufträge der Pfarrerinnen,  Zusammenlegung der Geschäftsführung, Zusammenlegung der Sekretariate) wurde mit der Festwoche rund um das Erntedankfest 2011 zum Abschluss gebracht.

Dass dies viel Kraft und Arbeitszeit gekostet hat, ist verstehbar.

 

► Ob die erarbeiteten Ergebnisse bei einer Weiterarbeit an den Strukturen im Rahmen des Pfarrplans 2018 erhalten bleiben müssen, ist zu prüfen. Vor allem vor dem Hintergrund des für 2024 angepeilten Zieles.

 

Der Pfarrplanausschuss erkennt die Mühe an. Aber was ist die Alternative?
Er hätte es sich ganz einfach machen können und vorschlagen:
Die Pfarrstelle Wiesensteig versorgt die Pfarrstelle Christusgemeinde II mit.
Sinnvoller ist aber, dass die Pfarrstelle I die Pfarrstelle II mitversorgt, und die Pfarrstelle Wiesensteig einen anderen Teil längs der B 466 mitversorgt.
Bei einer Besetzung mit zwei verschiedenen Personen in Alt-Auendorf und Alt-Deggingen besteht die Gefahr, dass die Gemeinden nicht zusammenwachsen, sondern sich auseinander entwickeln, wie das Türkheim und Aufhausen derzeit tun.

 

Die Gemeinde und ihr Kirchengemeinderat werden gebeten, erneut an den Strukturen zu arbeiten. Und zwar zusammen mit Wiesensteig und Gruibingen.

Der KGR der Christusgemeinde wird damit aufgefordert, seinen Beschluss,
„Die evangelische Christuskirchengemeinde im Täle ist nicht bereit, in den geforderten Beratungsprozess einzutreten“ zu revozieren.

Denn was wäre die Alternative, dass die ev. Christusgemeinde akzeptiert, was die Bezirkssynode beschließen wird, ohne dabei mitzuwirken?

Sie haben nicht umsonst gearbeitet, sondern sie haben vorbereitet, dass die Christusgemeinde i. T. 2024 nur noch 100% haben wird. Die Alternative wäre ungünstiger gewesen, s.o.

 

Dass ein KGR Wolf-Dieter Roser aus Bad Ditzenbach seinen Sitz im KGR niedergelegt hat, ist bedauerlich, aber voreilig!

 

4. Gesamtkirchengemeinde Bad Überkingen

 

 

Der Pfarrplanausschuss der letzten Runde hatte zuerst vorgeschlagen, Bad Überkingen zusammen mit der Teilgemeinde Hausen zu einer 100%igen Pfarrstelle zu machen. Dies ist von den Gemeinden abgelehnt worden.
Die Gründe haben damals eingeleuchtet: Man fürchtete, eine 75% Stelle Unterböhringen werde noch schwieriger zu besetzen sein, als eine 75%-Stelle Bad Überkingen. Und man hoffte, dass eine solch eindeutig seelsorgerlich ausgerichtete Stelle wie Bad Überkingen sich besetzen lasse. Das war leider nicht so. Die Stellen auf dem Lande sind allgemein schwer zu besetzen ist.

Die Landeskirche müsste dem entgegenwirken, indem für die Bewertung der Stellen weitere Kriterien berücksichtigt werden, wie die Zahl der Predigtstellen, die Anzahl der Orte.

 

Der Vorschlag die Pfarrstelle in Unterböhringen auf P2 aufzuwerten bleibt richtig und wünschenswert wegen der besseren Besetzbarkeit.
Für die Kirchengemeinde Bad Überkingen und Unterböhringen ist es allerdings zur Zeit nicht vorstellbar, dass die Gemeindeglieder von Bad Überkingen aufteilt werden auf zwei Pfarrämter (KGR-Beschluss vom 31.1.2012).

Der Pfarrplanausschuss befürchtet, dass Bad Überkingen die Vertretungslast zu tragen hätte, wenn die Pfarrstelle Unterböhringen als P1-Stelle bei der nächsten Ausschreibung nicht besetzbar wäre.

Der Beratungsprozess durch die GB ist damals in der Bezirkssynode als ein Bespiel für einen gelungenen Prozess begeistert den Synodalen vorgestellt worden.

 

Auch nach Einschätzung der Gemeinden der Pfarrstelle Unterböhringen sei die Beratung wichtig gewesen, dann durch sie gingen die Gemeinden aufeinander zu und haben eine Gesamtkirchengemeinde gebildet mit gemeinsamer Kirchenpflege, Personal- und Gebäudeverwaltung.
Es werden viele gemeinsame Gottesdienste gefeiert. Es braucht offenbar immer noch Zeit, bis das Miteinander in der Gesamtkirchengemeinde wächst. Die Gemeinden versuchen miteinander und
nicht gegeneinander zu arbeiten, auch bei unterschiedliche Interesse- und Befindlichkeitslagen.

 

Summe der Reduktionen:      

  • Geislingen: 100%
  • Unteres Filstal 50%
  • Oberes Filstal 25%
    _______________________
    d.h. wir kürzen 25% zuviel, das bedeutete 2024 wir hätten 25% weniger zu kürzen!


Protokoll: Dekanin Gerlinde Hühn
 

Der Pfarrrplanausschuss tagt