Gemeindeversammlung anlässlich der Fusion

Gemeindeversammlung Paulus- und Stadtkirchengemeinde Geislingen


Beraten haben die Kirchengemeinderäte der Geislinger Stadtkirche und der der Pauluskirche Geislingen die Fusion der beiden Kirchengemeinden. Im Februar hatten sie die Fusion auf den 1. Advent 2015 beschlossen und beim Oberkirchenrat beantragt. Dazu wurden die Gemeindeglieder zur Gemeindeversammlung eingeladen. Viele ehrenamtlich Engagierte waren gekommen. Die Vorsitzenden beider Kirchengemeinderäte, Regina Menzel von und Armin Beck eröffneten gemeinsam die Gemeindeversammlung. Moderiert wurde sie von Hans-Martin Härter, Gemeindeberater beim Gemeindedienst der Landeskirche.


Pfarrer Dietrich Crüsemann, erläuterte die Notwendigkeit zur Fusion aufgrund des demografischen Wandels. Der Pfarrplanbeschluss des Kirchenbezirks Geislingen sieht vor, dass die frühere Pfarrstelle der Pauluskirche künftig auf 50 % gekürzt wird. Erforderlich ist dazu, in der neuen Gemeinde die Pfarrbezirke zahlenmäßig anzupassen. Es soll in der fusionierten Kirchengemeinde Geislingen künftig die Pfarrbezirke Nord (50 %, NN), Süd (100 %, Geschäftsführung, derzeit Pfarrer Dietrich Crüsemann) und Ost (Bezirk Dekan Martin Elsässer) geben.


Pfarrerin Maren Pahl führte in einem Schaubild den Reichtum der beiden fusionierenden Gemeinden vor Augen.

Bereits jetzt gibt es 15 gemeinsame Tätigkeitsfelder der beiden Gemeinden. In der Arbeitsphase überlegten die Anwesenden ihre wichtigen Fragen und Anregungen. Die neue Gemeindeleitung besteht bis zur nächsten Kirchenwahl 2019 aus beiden bisherigen Kirchengemeinderäten.


Dekan Martin Elsässer wurde nach seiner Wahrnehmung des Fusionsprozesses gefragt. Er bot zur Weiterarbeit zwei eindrückliche Bilder aus Naturwissenschaft und Technik an. Fusion sei ein Prozess, der Wärme erfordere. Man könne das Geschehen auch von der Optik her begreifen, das Bild des rechten Auges und des linken Auges kämen im gemeinsamen Blick zusammen. Es gäbe dabei durchaus den Blickwinkel des einen Auges, der sich von dem des anderen Auges unterscheide. Dennoch sähen beide Augen gemeinsam und es ergäbe sich dadurch ein gemeinsames Bild.


Zum Schluss gaben die beiden Vorsitzenden Beck und Menzel ihrer Freude darüber Ausdruck, dass man nun soweit gekommen sei: „Zukünftig sind wir 1 Gemeinde mit 2 Kirchen und 3 Pfarrern, die sich um uns kümmern.“