Die Geislinger Stadtkirche

Mauchaltar

Im Mittelalter gab es bis zum Bildersturm vom 20. – 25. August 1531 elf Altäre in der Stadtkirche. Sie standen wohl an den Pfeilern. Ein Altar hat den Bildersturm überstanden:

Der 1520 von Daniel Mauch aus Ulm geschaffene Altar - eine besondere Kostbarkeit. Nach Dehio gehören seine Figuren zu den Besten im Schwäbischen Raum.

In der Mitte Maria mit dem Kinde, auf einer Mondsichel stehend.

Rechts: Maria Magdalena mit einem Salbgefäß,

links der heilige Mauritius mit Kommandostab.

Im rechten Seitenflügel: die heilige Elisabeth v. Thüringen mit Krug, Glaspokal, Teller und Brotlaib und Geldbeutel.

Im linken Seitenflügel: der heilige Rochus mit Mantel, Pilgerstab und Hut. Er zeigt seine Pestbeulen.

In der Predella: das Fegefeuer mit den Verdammten. Es ist normalerweise durch ein Gitter verdeckt. Sie ist ein Fragment eines älteren Altars (Ende 15.Jhdt) und stammt wahrscheinlich von Michel Erhardt, andere Experten neigen neuerdings auch dazu, es D. Mauch zuzuschreiben. Die Forschung ist hier nicht zu einem abschließenden Urteil gekommen.

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Mauchaltar Mauchaltar - Maria