Die Geislinger Stadtkirche

Passsionszyklus – evangelischer Kreuzweg

Aus der ehemaligen Spitalkirche (abgerissen ….) stammen zehn großformatige barocke Bildtafeln eines unbekannten Geislinger Malers. Sie zeigen die Passionsgeschichte vom letzten Abendmahl bis zur Grablegung durch Josef von Arimathia. Den Abschluss bildet ein Osterbild: Jesus mit Siegesfahne, gleichzeitig eine Darstellung der Trinität.

Die Bildmotive sind zum Teil ungewöhnlich und entsprechen keinesfalls dem katholischen Programm eines Kreuzweges in 14 Stationen, man spricht daher von einem „evangelischen“ Kreuzweg.

Sie zeigen die Einsetzung der beiden (!) Sakramente Taufe und Abendmahl und betonen den Aspekt der Verkündigung Jesu im Passionsgeschehen.

Es lassen sich auch interessante Bezüge zum alten Geislinger Spital und zu den Berufen der Stifterpersönlichkeiten entdecken.

Die Restaurierung der Tafeln wurde 1999 von einer anonymen Spenderin und vom Rotary Club gestiftet.

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