200 Jahre Dekanat Geislingen

Karlheinz Bauer sprach über 200 Jahre Dekanat Geislingen

Am 23. November 2010 feierte das Dekanat Geislingen seinen 200. Geburtstag.
 
Geislingen an der Steige gehörte vor 1803 zur Freien Reichsstadt Ulm. Von dort wurde 1531 die Reformation eingeführt. Als erster evangelischer Stadtpfarrer ist Paul Beck überliefert. 1810 kam das Gebiet um Geislingen an Württemberg. Der König von Württemberg errichtete am 23. November 1810 das Dekanat Geislingen.
Der erste Dekan war jedoch zunächst Pfarrer in Altenstadt (damals noch eine selbständige Gemeinde). Das Dekanat gehört zum Generalat Ulm, aus der später die heutige Prälatur Ulm hervorging.
1833 wurde der Stadtpfarrer von Geislingen zum Dekan ernannt und der Sitz des Dekanats von Altenstadt nach Geislingen verlegt. Das Dekanat war identisch mit dem alten württembergischen Oberamt Geislingen, doch wurden seine Grenzen dann mehrmals verändert. Als das Oberamt Geislingen 1938 aufgelöst wurde blieb der Kirchenbezirk Geislingen bestehen
 
Bei einer kleinen Feier sprach Karl-Heinz Bauer über die Situation in Geislingen um 1810.

 

Vortrag: 200 Jahre Dekanat Geislingen