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DiMOE-Büro in Ulm
Prälaturpfarrerin Yasna Crüsemann
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Amtseinführung von Pfarrerin Yasna Crüsemann

Prälatin Gabriele Wulz (links) investierte Pfarrerin Yasna Crüsemann (rechts) in ihr neues Amt

Grenzen überschreiten in Kirche, Ländern und Kulturen
Yasna Crüsemann ist neue Pfarrerin für Mission, Ökumene und Entwicklung

 

 

Lateinamerikanische Klänge wärmte die Gottesdienstgemeinde im 4° C kalten Münster in Ulm. Am Sonntagabend waren aus Ulm, Geislingen und landesweit viele zur Amtseinführung von Yasna Crüsemann als Prälaturpfarrerin beim Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DIMOE) gekommen.

Diesen Dienst nannte Kirchenrat Klaus Rieth vom Evangelischen Oberkirchenrat eine der Perlen der Württembergischen Landeskirche. Weltweite Beziehungen wirkten attraktiv und segensreich in die Landeskirche. Türen nach außen würden damit geöffnet und neues herein genommen. Rieth betonte, dass auch die Landeskirche in einer weltweiten Gemeinschaft lebte und nicht nur unter sich.

 

Prälatin Gabriele Wulz, die Yasna Crüsemann in ihr Amt einführte, wünschte für die Arbeit in den weiten Flächen und Fluren der Prälatur Ulm alles Gute und Gottes Segen. Yasna Crüsemann werde als einzelne unterwegs sein um Menschen zu gewinnen und müsse dabei manche große Durststrecke überwinden. Aber im Kleinen, so die Prälatin, sei unscheinbare helfende Kraft verborgen.

 

Ökumene, Mission und Entwicklung sind für Yasna Crüsemann nichts neues. Als Jugendliche in der Kommunität Taizé erlebte sie ökumenische Kontakte, wie auch in ihrer Zeit als Pfarrerin in Geislingen, wo sie den christlich-islamischen Dialog initiierte. In ihrer Studienzeit in Lateinamerika nahm sie Mission in allen unterschiedlichen Facetten wahr und Entwicklung war immer schon ein Grundsatz ihres Denkens und Handelns. Entwicklung, so Yasna Crüsemann, ist die andere Seite des Gebets. Alle sollen leben können.

 

Zwei Zeugen sprachen Yasna Crüsemann Worte des Segens und der Ermutigung zu. Ottmar Dörrer, Rektor der Geislinger Tegelbergschule und der Hamburger Professor Fulbert Steffensky. Letzterer bescheinigte Yasna Crüsemann die Leidenschaft für ihr neues Amt. Die nötige Geduld komme noch.

Evangelischer Gottesdienst und lateinamerikanische Kultur berührten sich an diesem Sonntagabend – durch lateinamerikanische Musik der Geislinger Gruppe Soja B., durch Bibellesungen in spanischer und portugiesischer Sprache und durch gemeinsames Feiern, Hoffen und Beten.

 

Yasna Crüsemann wird in ihrem neuen Amt mithelfen, dass diese Welt etwas besser wird.