Evangelische Erwachsenenbildung Geislingen

Evangelische Erwachsenenbildung im Haus der Begegnung

Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung

Bahnhofstraße 75

73312 Geislingen/Steige

 

Telefon: 07331-30 70 97 30

Fax: 07331-30 70 97 39

E-Mail: EEB-Geislingendontospamme@gowaway.elkw.de

https://www.eeb-geislingen.de/

 

 

Wir sind für Sie da:

Montag - Freitag 9.30 - 12.00 Uhr

nicht in den Ferien

Kontakt

Günther Alius

Günther Alius

Geschäftsführer und Bildungsreferent bei der Evangelischen Erwachsenenbildung.

 

Sie können gerne Kontakt mit ihm aufnehmen, wenn Sie Hilfe bei der Planung einer Veranstaltung in Ihrer Kirchengemeinde brauchen oder eine Veranstaltungsidee haben, die über Ihre Gemeinde hinaus interessant sein könnte.

 

Er ist erreichbar unter der E-Mail: guenther.aliusdontospamme@gowaway.eeb-geislingen.de

 

 

 

 

 

Silke Neumann

Silke Neumann

Sekretariat und Assistenz

 

 

Unsere Mitarbeiterin Silke Neumann ist Dreh- und Angelpunkt unseres Büros. Für jedes Problem hat sie eine Lösung und kann Ihnen garantiert irgendwie weiterhelfen.

Sie erreichen das Sekretariat unter der

E-Mail eeb-geislingendontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

Julia Hübinger

Bildungsreferentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

 

Julia Hübinger ist zuständig für den Fachbereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Geislingen.

Sie ist erreichbar unter der

E-Mail Julia.huebingerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

 

Was bietet die Evangelische Erwachsenenbildung an

Die Vielfalt unserer Bildungsangebote umfasst folgende vier Aufgabenfelder:

 

  • Biblisch-theologische und interreligiöse Erwachsenenbildung
  • Personenorientierte Erwachsenenbildung
  • Gesellschaftsbezogene und interkulturelle Erwachsenenbildung
  • Fortbildung Ehrenamtlicher und Hauptamtlicher.

Für wen ist die Evangelische Erwachsenenbildung da

Unsere Bildungsangebote wenden sich an alle Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrer religiösen oder weltanschaulichen Prägung oder ihres sozialen Status.

 

  • für Frauen und Männer, denen die Entwicklung ihrer persönlichen Kompetenz ein Anliegen ist
  • für Familien und Eltern, die religiöse und pädagogische Anregungen und Begleitung suchen
  • für Menschen in der dritten und vierten Lebensphase
  • für ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen der Kirche mit unterschiedlichen Leitungsaufgaben
  • für bürgerschaftlich engagierte Frauen und Männer
  • für unsere Kirchengemeinden als Partner und Ratgeber

 

Als kirchliche Einrichtung möchte die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB) an Sinn- und Wertefragen heranführen. Mit ihren vertiefenden theologischen Angeboten wendet sich die EEB als „Sprachschule des Glaubens“ vor allem an ihren Glauben reflektierende Gemeindemitglieder und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weil sie das Evangelium in zeitgemäßer Form sagt und lebt, ermöglicht sie den dem kirchlich-christlichen Leben eher ferner Stehenden einen neuen Zugang zur Bibel und zum Glauben.
Die EEB sieht eine wichtige Aufgabe in speziellen Angeboten für ältere Menschen, deren Zahl steigt und die in zunehmender geistiger und körperlicher Frische „den Jahren Leben geben“ wollen.


Die Förderung der gemeindlichen Erwachsenenbildung durch die EEB berücksichtigt die unterschiedlichen Gemeindeprofile und Gemeindebedürfnisse. Hierzu gehören auch die Begleitung, Beratung, Unterstützung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Im Interesse der Gemeindemitglieder kommen gemeindenahe Veranstaltungen vor überörtlichen Angeboten.

Die zunehmende Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit in Kirche und Staat verlangt von der EEB verstärkte Bemühungen, nicht nur Fortbildungsmaßnahmen für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern vor allem für ehrenamtlich Tätige anzubieten.

Julia Hübinger, Bildungsreferentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz
bei der Evangelischen Erwachsenenbildung in Geislingen


Julia Hübinger ist 29 Jahre alt und wohnt in Augsburg. Sie stammt aus Stuttgart , war dort schon in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. Sie hat zuerst Verpackungstechnik an der Hochschule der Medien in Stuttgart und anschließend Umweltethik an der Universität Augsburg studiert.

Wie kamen Sie zum Masterstudiengang „Umweltethik“ in Augsburg?
Mich haben schon während des Studiums der Verpackungstechnik der betriebliche Umweltschutz und das Recycling von Verpackungen interessiert. Woher kommen die Ressourcen? Woher kommt das Rohöl zur Kunststoffverarbeitung, das Holz für Papier und Kartonverpackungen? Und vor allem, was passiert, nachdem wir die Verpackung verwendet haben, mit dem Abfall? In der Welt der Wirtschaft steht die Ressourcenschonung normalerweise im Hintergrund, ökonomische Aspekte stehen im Vordergrund. Beispielsweise sind Gewicht und Materialstärke von PET-Flaschen in den letzten Jahren erfreulicherweise gesunken, jedoch lediglich wegen der Kosten und nicht aus ökologischen Gründen. Ich wollte etwas studieren, bei dem ich mich nochmal umfassender mit der Thematik befassen kann, wie Welt funktioniert, wie Gesellschaft funktioniert und in welchem Verhältnis Natur und Gesellschaft zueinander stehen.

 

Was zeichnet den Studiengang „Umweltethik“ aus?
Die „Umweltethik“ in Augsburg ist an der (katholisch-)theologischen Fakultät untergebracht, die Gründungsperson war ein Professor für christliche Sozialethik. Die Studierenden können Seminare und Vorlesungen in verschiedenen Fachbereichen besuchen, von Umweltrecht und Umweltökonomie über Geographie und Umweltwissenschaften, Soziologie und Politik bis hin zu Philosophie und Ethik. Dadurch können Umweltfragen umfassend und aus verschiedenen fachlichen Perspektiven betrachtet werden. Es herrscht eine tolle Atmosphäre, in der Studierende verschiedenster Fachrichtungen zusammenkommen und interdisziplinär zusammenarbeiten.

 

Sie haben Ihre Masterarbeit über sozial-ökologische Transformation geschrieben, was ist damit gemeint?
Die Art und Weise, wie wir in Ländern des globalen Nordens im Moment leben und wirtschaften, funktioniert nur auf Kosten anderer und auf Kosten des Ökosystems. Diejenigen, die am wenigsten zu den Ursachen des Klimawandels beigetragen haben, also Menschen, die in Ländern des globalen Südens leben, müssen die Auswirkungen des Klimawandels als erste und am schlimmsten ertragen. Außerdem sind die Kapazitäten des Ökosystems in den drei Bereichen Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und dem globalen Stickstoffkreislauf bereits überschritten. Das ist die Ist-Situation, die ich gerne als „strukturelle Nicht-Nachhaltigkeit“ bezeichne. Die Frage ist nun, wie kann das Wirtschaftssystem so umgestaltet werden, dass es ökologisch und sozial gerechter organisiert ist. Wie können Lebensweisen aussehen, die ein gutes Leben für alle ermöglichen? Sozial-ökologische Transformation meint einen grundlegenden Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

Warum haben Sie sich bei der kirchlichen Erwachsenenbildung beworben?
Nach dem Studium hatte ich am meisten Interesse und Lust auf Bildungsarbeit. Durch mein Engagement in der Jugendarbeit und meine Tätigkeit für das Kreisbildungswerk Stuttgart kannte ich Kirche  als Organisation bereits. Die Kirche wird als Akteurin des Wandels aber oft vernachlässigt oder gar vergessen. Dabei gibt es innerhalb der Kirche seit vielen Jahren Engagement in Sachen Umwelt und Ökologie. Und die Kirchen haben zu Themen wie Verantwortung und Gerechtigkeit ja auch etwas zu sagen. Das kann die Debatten um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und sozial-ökologischen Wandel bereichern. Wenn wir an die klassischen Akteure und ihre Möglichkeiten der Einflussnahme denken: Politik, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft – ist die Kirche eine eigenständige Akteurin? Das hängt davon ab, welche Relevanz das Thema innerhalb von Kirche bekommt. Kirche kann gleichzeitig Akteurin, Vermittlerin und Brückenbauerin sein.

 

Wie möchten Sie in Geislingen arbeiten?
Zusammen mit den Engagierten in den Gemeinden im Kirchenbezirk Geislingen werde ich  Bildungsveranstaltungen anbieten und Projekte entwickeln. Ich bin neugierig, welche Themen und Projekte schon jetzt diskutiert und bearbeitet werden. Außerdem möchte ich Ehrenamtliche bei der Umsetzung ihrer Ideen begleiten und unterstützen. Ich freue mich, wenn sie sich mit ihren Themen und Anliegen bei mir melden – auch wenn sie an ganz andere Stelle in Sachen Umwelt oder Klima engagiert sind, zum Beispiel in einer solidarischen Landwirtschaft, einem Repair-Café oder einem Gemeinschaftsgarten. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Fragen und Initiativen und möchte gerne daran anknüpfen.