Gottesdienste in der Krisen-Zeit


Vom 4. Mai an, so hat es die Landesregierung von Baden-Württemberg beschlossen, dürfen in Kirchen wieder Gottesdienste gefeiert werden. Der Evangelische Oberkirchenrat hat dazu Kriterien entwickelt, auf die bei diesen Gottesdiensten zu achten ist.

 

Gottesdienste im Grünen, Autogottesdienste oder Motorradgottesdienste können gefeiert werden, wenn die oben genannten Bestimmungen und Maßnahmen verbindlich eingehalten werden, mit der Maßgabe, dass ca. fünfzehn Bläser zulässig sind (Mindestabstand unter den Musikern zwei Meter, fünf Meter zur Gemeinde). Die Zahl der Besucher ist, einschließlich der Mitwirkenden auf 100 begrenzt. Begegnungen, die dem fortgeltenden Kontaktverbot widersprechen, sind zu vermeiden.
 

 

Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher

Ein Mindestabstand von zwei Metern muss zwischen den Gottesdienst-Besuchern eingehalten werden muss. Dieser Mindestabstand ist Grundlage für die Berechnung der Höchstzahl von Personen, die in einer Kirche am Gottesdienst teilnehmen dürfen. Mit dem Mindestabstand von zwei Metern geht die Landeskirche in Absprache mit den anderen Kirchen im Land bewusst über die Vorgaben des Landes hinaus, um ihrer Verantwortung gegenüber den Gottesdienstbesuchern gerecht zu werden.

Für Gottesdienste im Freien gilt eine Personenhöchstzahl von 100 Besuchern.

 

Schutz-Konzeption

Jede Kirchengemeinde hat eine Infektionsschutz-Konzeption ausgearbeitet, in der die genauen Maßnahmen beschrieben sind. So werden u. a. Gesichtsschutzmasken empfohlen und es wird nicht gesungen im Gottesdienst. Die Gottesdienste haben einen auf 35 Minuten verkürzten Ablauf.

 

Was findet nicht statt

Das Heilige Abendmahl wird bis auf weiteres nicht gefeiert.  Gleiches gilt für Kindergottesdienste.

 

Aufgehoben

werden die Regelungen zu selbstständigen Taufgottesdiensten, zu Trauungen, zu Konfirmationen und Jubiläumskonfirmationen, zu Ordinationen und Investituren. Auf die Empfehlungen der EKD, Konfirmationen zu verschieben, wird aber weiter verwiesen.

werden.

Gottesdienste

Stadtkirche Geislingen

Glauben heißt feiern

 

 

"Den Sonntag feiern wir, um ein Stück weiter zu kommen
zu Gott hin und zu einem Leben, das Sinn hat."

Aus dem Evangelischen Gesangbuch

 

Christen feiern ihren Glauben an Sonntagen, aber auch unter der Woche. Dazu gehören in erster Linie die Gottesdienste, aber auch viele andere Gelegenheiten. Dabei feiern Christen nicht nur, wenn sie fröhlich sind. Auch der Ausdruck der Klage hat beim Feiern seinen Platz.

 

Gottesdienst feiern heißt innehalten, den Alltag zu unterbrechen und die Seele mal wieder durchatmen zu lassen. Singen, Beten und Hören ist angesagt. Eine Einladung, das Leben für eine größere Dimension zu öffnen.

Die Glocken der Stadtkirche laden zum Gottesdienst