Wir bleiben verbunden - Gottesdienste zeitgleich


Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Feiern Sie den Fernsehgottesdienst mit oder hören Sie einen Gottesdienst im Radio. Auch unter www.elk-wue.de/gemeindeleben-online finden Sie einige Angebote, v.a. Streaming-Angebote.

 

Die Württembergische Landeskirche hat mittlerweile auch einen eigenen YouTube-Kanal bereitgestellt:

https://www.youtube.com/channel/UCge72-yBJ3a1WSrSjreUo1A

 

Zusätzlich haben Pfarrerinnen und Pfarrer Liturgien und Predigten erstellt, auf die Sie hier zugreifen können. Diese können Sie am Sonntag zu Hause – auf dem Sofa, am Küchentisch… – mitfeiern. Sie finden dort auch eine Predigt zum Tag, die Sie dazu hören oder lesen können.


Wenn Sie von jemandem wissen, der auch  mitfeiern möchte, aber keinen Zugang zum Internet hat, lassen Sie es uns bitte wissen. Wir bringen den „Gottesdienst zeitgleich“ selbstverständlich gerne auch ausgedruckt vorbei und werfen ihn in den Briefkasten.
Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei Ihren Pfarrerinnen und Pfarrern oder schreiben Sie eine E-Mail an Dekanatamt.Geislingen @elkw.de

Bleiben wir auch so als Evangelische Kirchengemeinden  miteinander verbunden

Gottesdienste und Andachten zum Mitfeiern:

Evangelische Kirche lädt zum Balkonsingen ein

© EKD

Liedtext

Der Mond ist aufgegangen

 

Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen… diesen Text kennen viele auswendig und haben ihn schon als Kind als Abendlied gehört. Man kann geborgen einschlafen, wenn am Ende – wie am Ende der ersten Strophe - alles wunderbar ist. Die letzte ebenfalls sehr bekannte Strophe mit ihrer Anrede So legt euch denn ihr Brüder (gemeint waren schon damals alle Menschenkinder) führt allerdings mitten hinein in unsere Tage. Denn nun ist nicht mehr alles einfach wunderbar, sondern der Abendhauch ist kalt. Es gibt damals noch die Angst vor Strafen Gottes, und die Sorge um den ruhigen Schlaf, die viele heute umtreibt, und ja, um unsern kranken Nachbarn auch.


Das Coronavirus schränkt immer mehr das Leben ein, wie wir es gewohnt sind. Natürlich ist Kirche davon nicht ausgenommen. Deswegen haben wir einige Alternativen zusammengestellt, wie der Glaube auch ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden kann.

Als Matthias Claudius diesen Text 1779 schrieb, waren Krankheit und Tod ganz anders präsent als heute. Vieles, was uns heute als Lappalie erscheint, war für Menschen unbesiegbar, lag also in Gottes Hand. Das Jahrzehnt, in dem der Text entstand, war von Hungerkatastrophen und neuen, tödlichen Infektionskrankheiten in vielen Regionen Deutschlands verbunden. Und da schreibt Matthias Claudius, der selbst viel Krankheit und Tod und Leid in seiner Familie erlebt hat, diesen Text voller Zuversicht und Vertrauen.

Dieses Gottvertrauen lässt vielleicht diejenigen in diesen Tagen tief durchatmen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als die Sorgen um Angehörige, die direkt betroffen sind oder aber im Ausland festsitzen, die Sorgen der Krisenstäbe, eben all des Tages Jammer einmal eine Zeitlang zu verschlafen oder sei es nur für die Dauer dieses Liedes zu vergessen. Wer in die Welt blickt, wird ermutigt dazu, mehr zu sehen als das, was gerade für jeden sichtbar ist. Es gibt Hoffnung. Der Mond ist doch rund und schön. Diese Welt, die guten Seiten des Miteinanders, auch die unfreiwillige Entschleunigung, die Kreativität an vielen Stellen sind und bleiben schön.

Die vierte und fünfte Strophe wurden vielleicht in den letzten Jahren nicht mehr viel gesungen – nicht mehr zeitgemäß. Aber nun lernen wir doch wieder, wie es sich anfühlt, wenn man eine Lage nicht im Griff hat, wenn eine Krankheit auf einmal alle bedroht, nicht nur Einzelne. Wenn Existenzen bedroht sind, wenn Folgen unabsehbar werden. Wenn sich unsichtbar etwas Bedrohliches in unseren scheinbar so lenkbaren Alltag eingeschlichen hat. Können wir es lernen, dabei nicht die Lebensfreude zu verlieren und, wie Kinder, das Leben zu genießen?

Trotzdem verschweigt dieses gesungene Abendgebet den Tod nicht. Unser Leben ist zerbrechlich, angreifbar und endlich. Wir werden jetzt wieder daran erinnert. Und zugleich können wir uns mit diesem Lied daran erinnern lassen, dass der Tod nicht das letzte Wort über uns hat. Auch nicht die Angst vor dem Tod oder seine Realität. Denn das Lied erinnert daran, dass es zugleich das Leben in aller Fülle gibt – jetzt und über den Tod hinaus. Davon können wir gemeinsam ein wunderbares Lied singen und dann hoffentlich in unseren stillen Kammern ruhig schlafen, in dieser Nacht und in allen, die kommen.

Susanne Hasselhoff

Botschaft von Bischof D. Frank-Otfried July

„Herz, Verstand und Abstand“: Der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hat sich  mit einem weiteren Bischofswort zur Corona-Krise an die Mitglieder des Evangelischen Landeskirche in Württemberg gewandt:

 

 

https://www.elk-wue.de/corona/geistliches

 

 

 

Gottesdienste und Andachten für Karfreitag

„Du bist nicht allein“ Gottesdienste im Fernsehen

Mit zwei in der Stiftskirche Stuttgart aufgezeichneten TV-Gottesdiensten signalisiert die Evangelische Landeskirche in Württemberg auch an Karfreitag und Ostersonntag: „Du bist nicht allein.“

 

Prälatin Gabriele Arnold gestaltet den Gottesdienst für Karfreitag,

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July leitet den Gottesdienst am Oster-Sonntag.

 

Der Fernsehsender Regio TV strahlt beide Aufzeichnungen jeweils ab 11 Uhr aus.

Beim Karfreitagsgottesdienst wirken neben Prälatin Arnold vor der Kamera auch Pfarrer Matthias Vosseler, Kantor Kay Johannsen (Orgel) und der Tenor Andreas Weller mit.

Den Ostergottesdienst mit Landesbischof July gestalten Pfarrerin Stefanie Heimann sowie ebenfalls Kantor Kay Johannsen (Orgel) und der Tenor Andreas Weller mit.

 


Der letzte Gottesdienst in der Reihe „Du bist nicht allein“ wird am Sonntag nach Ostern, 19. April, auf Regio TV und anschließend auf  www.elk-wue.de zu sehen sein. Diesen Gottesdienst gestaltet Diakonie-Chef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann.



Die Gottesdienste werden über die Sender Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Stuttgart, im Kabelprogramm und auch über Satellit ausgestrahlt. Anschließend werden sie auf der Website der Landeskirche www.elk-wue.de abrufbar sein.

 

 

 

Weitere

Fernseh-Gottesdienste finden Sie unter:

 

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/

https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

 

 

 

 

Hilfe für Osteuropa - Opfer an Karfreitag

Leider können zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden. Dies ist in der Passions- und Osterzeit besonders bitter. Das Gottesdienstopfer am Karfreitag fällt damit aus. Dies bedeutet für unsere Geschwister in Osteuropa einen radikalen Ausfall an unterstützenden Projektmitteln.  Dort ist die Bedrohung mit dem Corona-Virus eine zusätzliche schwere Belastung.

Um dem Ausfall des Gottesdienstopfers entgegenzutreten, bitten wir Sie, online über die Internetseite „www.diakonie-wuerttemberg.de Ihre Spende abzugeben.

 

 „Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa! Herzlichen Dank für Ihre Gaben. Dr. h. c. Frank Otfried July Landesbischof

Spenden Sie online http://www.diakonie-wuerttemberg.de/hoffnung

 

Spendenkonto

Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronner Straße 180, 70191 Stuttgart

Verwendungszweck: Hoffnung für Osteuropa

IBAN: DE37 5206 0410 0000 4080 00
BIC: GENODEF1EK1