Trauercafé in Geislingen

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.

Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.

Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang

Und lass mich willig in das Dunkel treiben.

das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr:

Und die es trugen, mögen mir vergeben.

Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,

doch mit dem Tod der andern muss man leben.

 

Mascha Kaléko, 1907-1975

 

Jedes Abschiednehmen verändert tiefgreifend das Leben. Trauer ist notwendig, um den Verlust zu überwinden. 

Dazu braucht es manchmal einen geschützten Raum, in dem Betroffene nicht allein sind mit ihren Gefühlen und Gedanken. 

Das Trauercafé ist solch ein geschützter Ort, wo Menschen sich treffen, die den Verlust eines nahestehenden Menschen erlitten haben.

Trauercafé Geislingen

im Kaffeehaus der Diakonie, Moltkestraße 23, Geislingen. 

Das Kaffeehaus ist an diesen Abenden ganz für uns reserviert.

 

Zeiten:

Mittwoch, jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr

19. September

31. Oktober

28. November

19. Dezember 

30. Januar 2019

Mitarbeitende

  • Volker Weiß, Pfarrer und Krankenhausseelsorger an der Alb-Fils Kliniken, Helfenstein-Klinik Geislingen  (evangelische Kirche)
  • Margret Ehni, Pfarrerin und Supervisorin, Landeskirchliche Projektstelle Seelsorge in der Palliativversorgung (evangelische Kirche)
  • Günther Alius, Referent für Erwachsenenbildung

 

Für die gesamte Gruppe, Teilnehmende wie Mitarbeitende, gilt Schweigepflicht.