Trauercafé in Geislingen

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.

Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.

Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang

Und lass mich willig in das Dunkel treiben.

das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr:

Und die es trugen, mögen mir vergeben.

Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,

doch mit dem Tod der andern muss man leben.

 

Mascha Kaléko, 1907-1975

 

Jedes Abschiednehmen verändert tiefgreifend das Leben. Trauer ist notwendig, um den Verlust zu überwinden. 

Dazu braucht es manchmal einen geschützten Raum, in dem Betroffene nicht allein sind mit ihren Gefühlen und Gedanken. 

Das Trauercafé ist solch ein geschützter Ort, wo Menschen sich treffen, die den Verlust eines nahestehenden Menschen erlitten haben.

Trauercafé Geislingen

Am 29. Januar 2020 im Kaffeehaus der Diakonie, Moltkestraße 23, Geislingen. 

Das Kaffeehaus ist an diesen Abenden ganz für uns reserviert.

 

Ab 19. Februar 2020 im Katholisches Pfarrhaus (Erstes Stockwerk),

Gartenstraße 6 (Eingang über Sebastianstraße) 73312 Geislingen/Steige

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Termine im Jahr 2020

Mittwoch, jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr

29. Januar

19. Februar

18. März

29. April

27. Mai

24. Juni

29. Juli

16. September

28. Oktober

25. November

16. Dezember 2020 

Mitarbeitende

  • Volker Weiß, Pfarrer und Krankenhausseelsorger an der Alb-Fils Kliniken, Helfenstein-Klinik Geislingen  (evangelische Kirche)
  • Michael Weiss, Diakon und Krankenhausseelsorger an den Alb Fils Kliniken, Helfenstein-Klinik Geislingen (katholische Kirche)
  • Günther Alius, Referent für Evangelische Erwachsenenbildung

 

Für die gesamte Gruppe, Teilnehmende wie Mitarbeitende, gilt Schweigepflicht.